EnglishGerman

Gehalt verhandeln für Frauen - 5/6: Mehr Präsenz bitte!



Voriger Teil Nächster Teil



Top20 deutscher Bloggerinnen, referenziert in ZEIT, Wikipedia & Blogger-Relevanz-Index, Seit 15 Jahren Wandel der Arbeitswelt: Beratung, Bücher, News-Dienst Best of HRSeminare & Locations.
Bildrechte: Bildmaterial im Rahmen einer Kooperation kostenlos zur Verfügung gestellt von Shutterstock.

Frauen glauben oft, es geht allein um Leistung. Irrtum: Das Gehalt hängt nur zu einem kleinen Teil von der persönlichen Arbeitsleistung ab, deutlich wichtiger sind das eigene Image im Unternehmen und der Bekanntheitsgrad beim Vorgesetzten. Daher ist das Auftreten im Meeting ebenso wichtig wie der richtige Umgang mit Kritik.

Gehalt verhandeln für Frauen - 5/6:  Mehr Präsenz bitte!


Hier schreibt für Sie: Simone Janson, deutsche Top20 Bloggerin, Auftritte in ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR - Berufebilder.de & HR-Kommunikation. Profil

Weitere Infos & Leistungen? Werden Sie Mitglied oder profitieren Sie von unserem regelmäßigen Newsletter!

Meetings richtig nutzen

Daher sollt sich Frauen im Meeting öfter zu Wort melden, renommierte Projekte übernehmen und Präsentationen halten, damit sie vom Chef stärker wahrgenommen werden.

Ein Meeting kann eine äußerst kreative Veranstaltung sein. Man kann es gezielt nutzen, um seine Arbeits ins rechte Licht zu rücken und wichtige Informationen abzugreifen. Dann ist das Meeting keine Zeitverschwendung mehr, sondern einem Projekt ebenso wie der Karriere sehr dienlich.

Mit Leistung wappnen für das Vorstellungsgespräch

Und mit diesen Leistungen sollten sich Frauen wappnen für das Vorstellungsgespräch. Wichtig ist es daher, sich die eigenen Leistungen zu vergegenwärtigen und diese zum Beispiel mit Zahlen zu untermauern.

Und dann heißt es, sich die Argumente für das Gespräch aufzuschreiben und zu üben – zum Beispiel mit mit dem Partner, mit einem Coach oder notfalls alleine vor dem Spiegel. Denn gut argumentiert ist schon halb gewonnen!

Realistisch bleiben!

Aber Vorsicht, zu viel Selbstbewusstsein ist auch nicht angebracht! Vor dem Gespräch sollte Frau sich genau informieren: Wie steht die Firma wirklich dar? Welches Gehalt ist in der Branche in einer bestimmten Position und mit diesem Aufgabengebiet üblich? Was verdienen Kollegen? Denn nur dann kann sie wirklich realistische Gehaltsgespräche führen.

Manche Frauen glauben, mehr Geld zu bekommen, wenn Sie ein wenig jammern: Doch Argumente wie „Die Lebenshaltungskosten sind gestiegen“, „Die Kinder kosten so viel“ oder „Ich komme mit dem Geld einfach nicht aus“ überzeugen keinen Chef.

Und auch Vergleiche mit Kollegen sind ein absolutes No-Go. Wer mehr Geld will, sollte belegen (etwa mit dem Erfolgstagebuch), dass er viel leistet, Verantwortung übernimmt, das Unternehmen mit innovativen Ideen voranbringt oder mit seiner Arbeit Kosten einspart.

Die Eigentlich-Falle

„Eigentlich hätte ich etwas mehr Gehalt verdient“ - wer so anfängt, hat schon verloren. „Netter Versuch“ wird der Chef denken und die Frau freundlich zur Tür geleiten. Wer mehr Geld will, muss das ganz konkret beziffern und gegebenenfalls begründen, wie er zu dieser Summe kommt.

Am besten mehr nennen, als man haben will, damit noch Verhandlungsspielraum besteht. Außerdem nie das erste Angebot annehmen – etwas mehr ist immer drin. Und auf keinen Fall eine Spanne angeben, denn dann muss man an der Untergrenze verhandeln!

Kritik geschickt für sich nutzen

Auch Kritik an der eigenen Person kann man geschickt für sich nutzen: Glauben Sie nicht? Und doch hat es Vorteile, kritisiert zu werden. Natürlich nicht unentwegt und immer noch macht der Ton die Musik. Aber: Auch wenn es nicht schön ist kritisiert zu werden, sollte man sich über ehrliche, faire und konstruktive Kritik freuen. Denn die bringt einen weiter.

Richtig ärgerlich ist hingegen die Kritik, die gar nicht erst ausgesprochen wird. Vielleicht kennen Sie das auch: Chefs, Kollegen und Auftraggeber, die irgendwas zu haben scheinen. Da wird das Gesicht verzogen, wenn man etwas sagt. Da kommen plötzlich wichtige Informationen nicht an. Und da melden sich plötzlich Auftraggeber nicht mehr. Nur: Man weiß einfach nicht, was passiert ist. Hat man irgendwas falsches gesagt oder getan?

Tatsächlich schweigt die Mehrheit der Leute lieber, statt offen Kritik zu äußern. Gründe: Bequemlichkeit oder Feigheit. Und man selbst verliert dabei die Möglichkeit, einen Fehler wieder auszubügeln und es - ganz wichtig - beim nächsten mal besser zu machen. Darum: Freuen Sie sich über Kritik. Und loben Sie mal den Kritiker für seine faire Art der Kritik. Dann steigen Sie gleich in seiner Achtung!

Mehr Informationen? Nutzen Sie unsere E-Kurse & persönliche Beratung


E-Kurse Beratungberufebilder

Sie wollen hier kommentieren? Bitte die Debatten-Regeln einhalten, Beiträge müssen freigeschaltet werden. Ihre eMail-Adresse bleibt geheim. Mehr Informationen zur Verwendung Ihrer Daten und wie Sie dieser widersprechen können, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

  1. Debatte zu diesem Beitrag folgen
  2. Allen Debatten folgen
  3. Debatten per eMail abonnieren (Link hier eintragen!)
  1. Jobcollege

    Gehalt verhandeln für Frauen – 5/6: Mehr Präsenz bitte! von Simone Janson - Empfehlenswerter Beitrag ztJisRRvkH - Empfehlenswerter Beitrag HFWDUt35hz

  2. BEGIS GmbH

    Gehalt verhandeln für Frauen – 5/6: Mehr Präsenz bitte! von
    Simone Janson

    via @berufebilder - Empfehlenswerter Beitrag qYQCziE6r4

  3. Thomas Eggert

    Gehalt verhandeln für Frauen – 5/6: Mehr Präsenz bitte! von
    Simone Janson

    via @berufebilder - Empfehlenswerter Beitrag tgxy2nVa3S

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Hiermit akzeptiere ich die Debatten-Regeln und die Datenschutzbedingungen mit der Möglichkeit, der Verwendung meiner Daten jederzeit zu widersprechen.