Chaos-Management & Innovation: Experimente, Kurswechsel & Lernprozesse
Ein Startup ist in seinem tiefsten Innern ein Katalysator, der Ideen in Produkte umwandelt. Da Kunden mit diesen Produkten interagieren, erzeugen sie Feedback und Daten. Wie funktioniert das Management bei der Lean-Startup-Metheode?

- Wie funktioniert ein Startup?
- Lernen als Ergebnis von Experimenten
- Spezialisten – gefangen in der Feedbackschleife
- Der Goldstandard
- Vertrauensvorschuss und Wachstumshypothesen
- Von der Idee zum Produkt
- Vom Prototyp zur Betaphase
- Auf die Kundenmeinung kommt es an
- Meilensteine im Lernprozess
- Den Kurs rechtzeitig korregieren
- Frühwarnsysteme für Kurswechsel
- Produkte entstehen aus Lernprozessen
- Top Bücher zum Thema
- Text als PDF lesen
- eKurs on Demand buchen
- Individuelles eBook nach Wunsch
- Persönliche Beratung für Ihren Erfolg
Wie funktioniert ein Startup?
Wie inzwischen klar sein dürfte, können wir durch die Konzentration auf validierte Lernprozesse einen Großteil der Verschwendung vermeiden, die Startups heute hart zusetzen. Wie beim Lean Manufacturing spart das Wissen, wo und wann man Energie optimal einsetzt, Zeit und Geld.
Die Rückmeldungen erfolgen sowohl auf der qualitativen Ebene (zum Beispiel was ihnen gefällt oder missfällt) als auch auf der quantitativen Ebene (beispielsweise wie viele Menschen das Produkt nutzen und zweckdienlich finden).
Lernen als Ergebnis von Experimenten
Die Produkte, die ein Startup herstellt, sind in Wirklichkeit Experimente; zu lernen, wie man darauf ein tragfähiges Geschäftsmodell aufbaut, ist das Ergebnis dieser Experimente.
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Für Startups sind diese Informationen wichtiger als Geld, Auszeichnungen oder Presseberichte, weil sie die daraus erwachsenden Ideen beeinflussen und prägen können. Diese Bauen-Testen-Lernen-Feedbackschleife bildet das Herzstück des Lean-Startup-Modells.
Spezialisten – gefangen in der Feedbackschleife
Viele Leute haben eine Berufsausbildung genossen, die sich auf ein bestimmtes Element der Feedbackschleife konzentriert. Ingenieure lernen beispielsweise, ihre Konstruktionen so effizient wie möglich zu gestalten. Führungskräfte sind meisterhafte Strategen und Tüftler an der Weißwandtafel.
Auch Entrepreneure richten ihre Energie oft auf einzelne Aspekte: Sie setzen alles daran, die beste Produktidee oder das bestmögliche Ausgangsprodukt zu entwickeln, oder beschäftigen sich nahezu zwanghaft mit Daten und betrieblichen Kenngrößen.
Der Goldstandard
Fakt ist, dass keine dieser Aktivitäten für sich allein dem unternehmerischen Denken und Handeln Vorschub leistet. Echte Entrepreneure fokussieren ihre Energie auf die Verringerung der Gesamtzeit, die der Weg durch die Feedbackschleife in Anspruch nimmt.
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Inspirierende Orte erleben und Erfolge gestalten dank unserem Shop, Rabatte dazu per Newsletter, mehr auf unseren Fokus-Seiten: [*Anzeige]Das ist der Goldstandard bei der Steuerung eines Startups. Wir nehmen jedes einzelne Element dieser Bauen-Testen-Lernen-Feedbackschleife unter die Lupe. Wir wollen die Bedeutung der Lernprozesse als Messlatte für den Erfolg eines Startups zu erkunden.
Vertrauensvorschuss und Wachstumshypothesen
Um diese wissenschaftlich fundierte Methode auf Startups anzuwenden, müssen wir ermitteln, welche Hypothesen einer Überprüfung bedürfen. Ich bezeichne die besonders risikoreichen Elemente eines Startup-Geschäftsplans, von denen alles abhängt, als Annahmen, die einen Vertrauensvorschuss beinhalten.
Die beiden wichtigsten sind die Nutzenund die Wachstumshypothese. Sie erzeugen ihrerseits die Variablen, die eine Feinabstimmung des Wachstumsmotors ermöglichen. Jede Iteration ist ein Versuch, Gas zu geben, um zu sehen, ob der Motor anspringt.
Von der Idee zum Produkt
Sobald er rund läuft, wiederholt sich der Prozess, um von einem Gang in den nächsthöheren schalten zu können. Sobald diese Annahmen, die einen Vertrauensvorschuss beinhalten, identifiziert sind, besteht der erste Schritt darin, so schnell wie möglich mit einem minimal funktionsfähigen Produkt (MFP) in die Bauphase zu gelangen.
Das MFP ist die Produktversion, die einen vollen Durchlauf der Bauen-Testen-Lernen-Feedbackschleife mit einem Minimum an Kraftaufwand und Entwicklungszeit ermöglicht.
Vom Prototyp zur Betaphase
Dem minimal funktionsfähigen Produkt fehlen noch viele Merkmale oder Funktionen, die sich später als wichtig erweisen könnten. Ein MFP zu erstellen erfordert jedoch zusätzliche Arbeit:
Wir müssen in der Lage sein, seine Auswirkung zu messen. Beispielsweise wäre es unsinnig, einen Prototypen zu bauen, der von Ingenieuren und Designern ausschließlich mit Blick auf firmeninterne Qualitätsmerkmale beurteilt wird.
Auf die Kundenmeinung kommt es an
Wir müssen darüber hinaus in direkten Kontakt zu potenziellen Kunden treten, um ihre Reaktionen einschätzen zu können und ihnen den Prototypen notfalls schmackhaft zu machen.
Wenn wir in die Messen-Phase eintreten, besteht die größte Herausforderung in der Entscheidung, ob die Produktentwicklungsbemühungen echte Fortschritte mit sich bringen.
Wenn wir ein Produkt herstellen, das niemand will, spielt es keine Rolle, ob wir dabei im Zeitund Budgetrahmen bleiben. Eine wirksamer quantitativer Ansatz, der zeigt, ob unsere Lern-und Feinabstimmungsaktivitäten Früchte tragen, ist die sogenannte Innovationsbilanz.
Meilensteine im Lernprozess
Die Innovationsbilanz ermöglicht uns, Meilensteine im Lernprozess zu schaffen, eine Alternative zu den klassischen Meilensteinen bei der Verwirklichung der Unternehmensund Produktziele.
Diese Meilensteine im Lernprozess sind nicht nur für Entrepreneure wichtig, um ihre Fortschritte präzise und objektiv zu beurteilen, sondern auch für die Führungskräfte und Investoren, denen Entrepreneure Rede und Antwort stehen müssen.
Den Kurs rechtzeitig korregieren
Doch nicht alle Kenngrößen sind aus dem gleichen Holz geschnitzt und bald werden die Gefahren der Fassadenmetrik sichtbar, die im Gegensatz zu den anwendungsorientierten Kenngrößen keinen Beitrag zur Analyse des Kundenverhaltens und zur Innovationsbilanz leisten.
Das wichtigste Element ist und bleibt gleichwohl die Kurskorrektur. Beim Durchlaufen der Bauen-Messen-Lernen-Feedbackschleife sehen wir uns der schwierigsten Frage gegenüber, mit der sich ein Entrepreneur auseinandersetzen muss: ob wir die ursprüngliche Strategie ändern oder beibehalten sollen.
Frühwarnsysteme für Kurswechsel
Wenn sich eine unserer Hypothesen als falsch erweist, ist es an der Zeit, einen Kurswechsel einzuleiten und eine neue strategische Hypothese aufzustellen. Die Lean-Startup-Methode baut kapitaleffiziente Unternehmen auf, weil Startups früher erkennen, wann ein Kurswechsel angeraten ist, und somit weniger Zeit und Geld verschwenden.
Obwohl wir von einer Bauen-Messen-Lernen-Feedbackschleife sprechen, weil die Aktivitäten in dieser Reihenfolge stattfinden, verläuft unsere Planung in umgekehrter Reihenfolge:
Produkte entstehen aus Lernprozessen
Wir ergründen, was wir lernen müssen, finden mithilfe der Innovationsbilanz heraus, was einer Analyse bedarf und ob validierte Lernprozesse erfolgen, und ermitteln danach, was für ein Produkt wir entwickeln müssen, um Experimente durchzuführen und zu diesem Messergebnis zu gelangen.
Alle Techniken sind darauf ausgerichtet, die gesamte Durchlaufzeit durch die Bauen-Messen-Lernen-Feedbackschleife auf ein Minimum zu verkürzen.
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Hier schreibt für Sie
Eric Ries hat die Lean-Start-Up Methode begründet und populär gemacht. Er ist Autor des Existenzgründer-Blogs StartupLessonLearned.com und war Mitgründer von IMVU, einem Spiele- und Unterhaltungsnetzwerk. 2007 ernannte ihn die Business Week zu einem der besten Nachwuchsgründer im Technologiebereich. 2010 wurde er Entrepreneur-in- Residence an der Harvard Business School. Darüber hinaus hat er an vielen Büchern mitgeschrieben und ist weiterhin als Gründer tätig, so zum Beispiel als Senior-Software-Ingenieur bei There.com. Mehr Informationen unter theleanstartup.com Alle Texte von Eric Ries.
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Eine Antwort zu „Chaos-Management & Innovation: Experimente, Kurswechsel & Lernprozesse“
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Super Beitrag zum Thema Unternehmensgründung, ich bin wirklich immer gerne hier.











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