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Wie Sie die Angst vor Peinlichkeiten überwinden: Einfach mal die Hosen runterlassen


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Sich zu schämen ist laut Brene Brown, Soziologie-Professorin in Houston, eine der größten menschlichen Ängste überhaupt. Brown muss es wissen, sie hat jahrelang dazu geforscht und sagt: Für ein glückliches Leben ist es wichtig, diese Angst zu überwinden. Wie man das macht? Z.B. indem man vor Mitgliedern des englischen Königshauses die Hosen runterlässt.

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Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Scham: Es geht immer um Unterhosen

Wenn es in diesem Blog um das ganz-zu-sich-Stehen und das überwinden von Scham geht, dann sind irgendwie immer Unterhosen das Thema. Das ist keine Absicht und der Tipp mit dem Hose-Runterlassen ist natürlich nicht ganz ernst gemeint – schon alleine weil es schwierig wird, dabei auch noch Mitglieder der englische Königsfamilie anzutreffen.

Die Story dahinter, die mir ein Kollege kürzlich in Dublin erzählte, ist allerdings wahr und zeigt, dass man auch in Situationen, in denen andere vor Peinlichkeit sterben würden, gelassen bleiben kann. Davon abgesehen ist sie einfach witzig.

Queen Mum & der Ameisenhaufen

Besagter Kollege ist Fotograf und war bei einem Staatsbesuch der mittlerweile verstorbenen Queen Mum in Zambia. Wie Fotografen nunmal so sind, suchte er auf einem kleine Hügek nach der besten Position, tappte einen Schritt nach links – und stand in einem Ameisenhaufen roter Ameisen. Also riss er sich die Hose runter.

Die Security wollte erst aktiv werden, konnte sich dann aber das Lachen nicht verkneifen. Auch Queen Mum war die Szene nicht entgangen, aber niemand verlor weiter ein Wort darüber. Das Protokoll musste gewahrt bleiben.

„Schön, dass es Ihnen heute besser geht!“

Einige Monate später wieder ein Foto-Termin mit Queen Mum, diesmal in Frankreich. Mein Kollege in vorderster Front. Queen Mum kam auf ihn zu und meinte: „Schön, dass es Ihnen heute besser geht als letzten Juni.“

Was hätten Sie in so einer Situation getan? Mal ehrlich, ich wäre gestorben. In Unterhosen vor Queen Mum zu stehen, die sich dann noch an einen erinnert und einen darauf anspricht, ist so ziemlich das Peinlichste, was ich mir vorstellen kann.

Vor Peinlichkeit sterben?

Mein Kollege allerdings erzählt die Geschichte gerne und mit viel Charme weiter. Und zeigt damit: Was einem peinlich ist, bestimmt immer noch jeder selbst.

Und genau das ist, was mir an dieser Geschichte gefällt: Immer, wenn ich mich in Zukunft peinlich berührt fühle, werde ich daran denken.

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  1. Simone Janson

    Danke für den Hinweis. Schaue ich mir mal an.

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