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Wirtschaftskrise: Fach- und Führungskräfte sind dennoch gesucht


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Die Weltwirtschaftskrise hat paradoxe Auswirkungen auf Unternehmen: Einerseits werden Stellen abgebaut und Kosten gesenkt. Wer aber jetzt denkt, das würde die Auswahl an qualifizierten Bewerbern für die Unternehmen vereinfachen, der irrt.


Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Dieser Beiträg enthält Inhalte und Angaben, die möglicherweise nicht mehr aktuell sind, z.B. aufgrund gesetzlicher oder statistischer Veränderungen. Weil er dennoch hilfreich sein kann, einen Überblick zum Thema zu bekommen, stellen wir ihn Ihnen weiterhin zur Verfügung.

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Zu wenig Fachkräfte

Denn es gibt weiterhin zu wenig gut ausgebildeten Fach- und Führungskräfte. Und genau hier wird die wirtschaftliche Lage zum Problem: Denn Unternehmen, denen es wirtschaftlich schlecht geht, können beim Wettbieten um die Gehälter für besten Mitarbeiter nicht mehr mithalten.

Während die gleichzeitig wechselwillig sind und sich auch zunehmende bereitwillig abwerben lassen. Daher müssen sie sich neue strategien einfallen lassen, um an die Top-Mitarbeiter zu kommen.

Was Studien verraten

Eine Studie aus dem Jahr 2009 von StepStone und der Economist Intelligence Unit, bei der rund 484 Führungskräften aus 19 verschiedenen Wirtschaftsbereichen weltweit befragt wurden, zeigt:

  • Nur 18 Prozent der befragten Unternehmen schauen positiv in die Zukunft. 43 Prozent rechnen erst in ein bis zwei Jahren mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Situation, ein Viertel sogar erst in zwei bis fünf Jahren.
  • Aber: Nur elf Prozent der Unternehmen wollen in den nächsten zwölf Monaten aktiv Personal abbauen. Der Wettbewerb um die besten Köpfe wird härter. 27 Prozent der Unternehmen wollen ihren Wettbewerbern zukünftig gezielt Fachkräfte abwerben. Vor einem Jahr lag dieser Wert noch bei 21 Prozent. 42 Prozent wollen zudem qualifizierte Leute einstellen, die in anderen Unternehmen frei gestellt wurden.
  • Vor dem Hintergrund fallender Budgets, verändern Unternehmen ihre Strategie, Fachkräfte zu gewinnen und zu binden. Hohe Vergütung spielt dabei eine immer unwichtigere Rolle. So glauben 58 Prozent der Befragten, dass in den nächsten drei Jahren flexible Arbeitsbedingungen entscheidend sein werden, um gute Leute zu überzeugen. 50 Prozent wollen verstärkt auf die Rekrutierung von Absolventen setzen. 33 Prozent forcieren die Einstellung älterer Mitarbeiter.
  • Um bestehende Mitarbeiter zu halten, setzen viele Unternehmen zukünftig auf eine Verbesserung ihrer Weiterbildungsangebote (47 Prozent) sowie auf den Ausbau der internen Aufstiegsmöglichkeiten (58 Prozent)

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