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Gesundheit am Arbeitsplatz: 15 Tipps für mehr Ergonomie im Büro


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Ein ergonomischer Arbeitsplatz unterstützt die berufliche Tätigkeit und verringert die arbeitsbedingten Belastungen und eventuelle gesundheitliche Folgen, die daraus resultieren können. An einem ergonomischen Arbeitsplatz können Mitarbeiter so arbeiten, dass sie nicht ermüden und die Gesundheit nicht geschädigt wird. Doch was bedeutet Ergonomie eigentlich und wie sollte das Arbeitszimmer eingerichtet werden? 15 Tipps im Überblick.


Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Warum Gesundheit am Arbeitsplatz wichtig ist

Mitarbeiter, die sitzende Tätigkeiten ausüben, sind vielfältigen Belastungen ausgesetzt. Ergonomie am Arbeitsplatz ist ein wichtiger Faktor, um die Gesundheit zu fördern und zu erhalten. Nicht selten führen ungeeignete Schreibtische oder eine unpassende Höhe sowie falsch eingestellte Bürostühle zu Rücken- und Nackenschmerzen und in der Folge zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen, beispielsweise chronische Nackenverspannungen und Bandscheibenvorfälle.

Dies kann mit den passenden Möbeln und der richtigen Einrichtung im Büro vermieden werden. Die Ergonomie hat auch zu Hause ebenfalls längst Einzug gehalten, denn auch hier sitzen viele Menschen lange am PC. Ergonomie bedeutet die Bereitstellung von Bedingungen, welche es ermöglichen, die Arbeitsaufgaben optimal und ohne gesundheitliche Risiken erfüllen zu können.

Aus diesem Grund präsentieren wir auf Best of HR - Berufebilder.de auch immer wieder Produkte, die ergonomisches Arbeiten unterstützen – entweder als Gewinnspiel-Kooperation wie mit der Büro-Möbel-Messe Orgatec, als Tests in der Kooperation mit Herstellern wie Haider Bioswing oder in der Zusammenarbeit mit spezialisierten Fach-Händlern wie bueromoebel-experte.de.

Ergonomischer Arbeitsplatz – worauf achten?

Welche Bedingungen sollte ein ergonomischer Arbeitsplatz aber genau erfüllen? Der Arbeitsplatz sollte beispielsweise mit einem hochwertigen Schreibtisch, einem ergonomischen Bürostuhl und eine optimale Beleuchtung gestaltet werden. Hinsichtlich der Ergonomie am Arbeitsplatz spielt vor allem die Höhenverstellbarkeit eine entscheidende Rolle. Sie garantiert, dass der Schreibtisch und Stuhl an körperlichen Bedingungen individuell optimal angepasst werden können. Die Arbeitshöhe befindet sich beim Tisch im Idealfall in Ellbogenhöhe.

Über den Oberschenkeln ist beim Sitzen ungefähr eine Hand breit Platz bis zur Unterkante der Tischplatte. Eine leicht kippbare Tischplatte kann die optimale Körperhaltung fördern. Für ein gutes Sehen ist es wichtig, dass zwischen den Augen und dem Bildschirm ausreichend Sehabstand vorhanden ist. Bei einem 17-Zoll-Monitor sollten es mindestens 60 cm sein.

Der Bürostuhl sollte ebenfalls ergonomisch und höhenverstellbar sein, damit er die Wirbelsäule optimal stützt und die wechselnden Bewegungen gut ermöglicht. Er sollte über Lehnen für die Arme und ein flexibles Rückenteil verfügen. Wenn der Stuhl in verschiedene Richtungen bewegbar ist, kann die Sitzposition ganz nach Belieben geändert werden, sodass die Wirbelsäule in Bewegung bleibt. Dies verhindert Verspannungen, die schlimmstenfalls zu Bandscheibenschäden führen können. Ein ergonomischer Arbeitsplatz erhöht zudem die geistige Leistungsfähigkeit. Zu guter Letzt sind auch ein verstellbarer Computer-Bildschirm sowie eine ergonomische Maus und Tastatur wichtig.

Ergonomischer Arbeitsplatz – 15 Tipps im Überblick

Worauf sollten Sie denn nun bei der Einrichtung des idealen Arbeitsplatzes achten? Wie sollte der Stuhl sein? Und warum sind Pflanzen wichtig?15 Tipps für einen ergonomischen Arbeitsplatz im Überblick.

  1. Stuhl: Ergonomisches Sitzen ist wichtig. Ihr Stuhl sollte sich daher um mindestens 30 Grad nach hinten neigen und im Sitzen verstellen lassen.
  2. Ihr Schreibtisch: Ihr Arbeitsfläche sollte mindestens 160 x 80 cm groß und reflexionsarm sein. Idealerweise ist der Tisch höhenverstellbar zwischen 68 bis 76 cm und passt sich an Ihre Körpermaße an.
  3. Verstellbare Winkel: Der Schreibtisch und Stuhl sind im besten Fall in der Höhe sowie im Winkel verstellbar. Dies sorgt für eine angenehme Haltung, die den Rücken beim Arbeiten schont. Ein ergonomischer Arbeitsraum bietet zudem möglichst viel Bewegungsfreiheit.
  4. Ihr Bildschirm: Der Abstand zwischen Auge und Monitor sollte 60 bis 90 cm betragen, wobei der Bildschirm leicht nach hinten geneigt sein sollte. Die Sehachse vom Auge zum Bildschirm sollte etwa 35 Grad nach unten verlaufen und die oberste Lesezeile sollte nicht höher als die Augenhöhe liegen.
  5. Bildschirmfarbe: Der Bildschirmhintergrund sollte je nach Aufgabe variieren: Sie brauchen einen roten Hintergrund, wenn Sie besonders aufmerksam sein müssen. Blau hilft hingegen bei kreativen Aufgaben.
  6. Licht: Die beste Beleuchtung stellt am Arbeitsplatz ein guter Mix aus Tageslicht sowie einer indirekten und direkten Beleuchtung dar. Im Idealfall ist auch diese verstellbar. Das Licht muss seitlich auf den Arbeitstisch fallen. In der Freizeit ist es empfehlenswert, einen Ausgleichssport zur sitzenden Tätigkeit zu betreiben.
  7. Lärm: Achten Sie beim Kauf von Bürogeräten zum Beispiel darauf, wie viel Lärm diese machen: Für Büroarbeit liegt der empfohlene Lärmhöchstwert bei 55 dB. Wenn die Arbeit hohe Konzentration erfordert, sollen 35-45 dB angestrebt werden.
  8. Pflanzen: Stellen Sie Pflanzen ins Büro: Sie verbessern das Raumklima, weil sie Schadstoffe aufnehmen und so die Raumluftverbessern
  9. Persönliche Dinge: Fügen Sie Ihrem Arbeitsplatz persönliche Dinge hinzu, denn schließlich sollen Sie sich ja wohlfühlen.
  10. Aufräumen: Räumen Sie aber dennoch regelmäßig, am besten täglich, Ihren Arbeitsplatz auf. Nur so behalten Sie den Überblick.
  11. Effiziente Anordnung: Achten Sie dennoch auf eine effiziente Anordnung aller Arbeitsgeräte: Sie sollten nicht mehr als drei Minuten brauchen, um einen Gegenstand von Ihrem Schreibtisch in Ihr System einzupflegen.
  12. Jedes Ding an seinem Platz: Die Arbeitsmaterialien und Hilfsmittel sollten optimal angeordnet werden und einfach erreichbar sein. Das Aufräumen wird erheblich erleichtert, wenn Sie jedem Ding seinen Platz geben und Ihr Ordnungssystem stringent durchhalten.
  13. Bewegung einplanen: Unterlagen, die Sie gerade nicht benötigen, sollten sich soweit vom Schreibtisch entfernt befinden, dass Sie bei der Arbeit mal aufstehen und ein paar Schritte gehen müssen.
  14. Bewegung einplanen: Unterlagen, die Sie gerade nicht benötigen, sollten sich soweit vom Schreibtisch entfernt befinden, dass Sie bei der Arbeit mal aufstehen und ein paar Schritte gehen müssen.
  15. Sie müssen sich wohlfühlen! Die wichtigste Regelung ist aber: Sie müssen sich an Ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen. Und wenn Sie besser im Chaos oder in einem Neongrünen Raum arbeiten können – sei es drum.

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Meistdiskutiert letzter Monat:

  1. wirklich schöner Artikel, ich hab momentan auch einen Drehstuhl von Ikea, weil er hübsch aussah (weiße Lederoptik), aber ich merke wirklich jedes mal in der Klausurenzeit, dass er nicht wirklich ergonomisch ist. Da muss langsam auch ein Neuer ran. Ich hab nach spätestens 6 Stunden nämlich enorme Rückenschmerzen.

    • Simone Janson

      Vielen Dank! Ja, ich hatte früher auch billigere Stühle, die dann sehr oft sehr schnell kaputt gingen. Seit meinem Produkttest vor zwei Jahre nutze ich nun einen von Haider Bioswing für 800 Euro – den Unterschied merkt man. Die beste Methode ist aber immer noch gar nicht sitzen sondern so viel wie möglich herumgehen.

  2. Insgesamt sollte mehr Bewegung in Unternehmen herrschen. Evtl. wie in China?

  3. Bernd Gruele
    Bernd Gruele

    Kennst du bereits:
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  4. Thomas Eggert
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