Während bei einer Promotion die wissenschaftliche Arbeit im Mittelpunkt steht, ist ein Aufbaustudiengang eher darauf ausgerichtet, das Fachwissen für einen bestimmten Beruf zu vermitteln.

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Ziel eines Aufbaustudiums

Ein Aufbaustudiengang ist also kein Ersatz für eine Promotion, sondern dient dem Erwerb von praktischem Wissen, das direkt im Berufsalltag zur Anwendung kommt. Noch bevor es an die Auswahl des Studiengangs geht, sollte sich jeder Interessierte genau überlegen, aus welchen Gründen er überhaupt ein Aufbaustudium anstrebt. Er sollte sich darüber klar werden, wie seine persönliche Karriereplanung aussieht und ob ein Aufbaustudium tatsächlich das geeignete und beste Instrument ist, um sich fehlende Kompetenzen anzueignen und das angestrebte Ziel zu erreichen. Beispielsweise klingt ein Aufbaustudiengang “Europäische Kultur und Wirtschaft” zunächst einmal attraktiv, scheint er doch zahlreiche Kenntnisse zu vermitteln, die auf dem Arbeitsmarkt gut verwertbar sind. Letztlich sind die Berufsfelder, die mit diesem Abschluss offen stehen, jedoch ebenso diffus wie mit einem Magister in einem beliebigen geisteswissenschaftlichen Fach. Es ergibt sich für den Arbeitsmarkt nicht zwangsläufig ein Mehrwert.

Auswahl des Studiengangs

Ein Aufbaustudiengang ist dann sinnvoll, wenn er genau die Kompetenzen vermittelt, die von den Unternehmen nachgefragt und benötigt werden. Wer sich auf diesem Weg qualifizieren möchte, sollte zunächst entscheiden, welchen Beruf er anstrebt und danach den passenden Aufbaustudiengang wählen. Wichtig ist, sich genau über Formen, Inhalte und Zugangsvoraussetzungen wie Fremdsprachen oder Berufserfahrung, aber auch über Studienorte im In- und Ausland zu informieren. Gleichfalls bedacht werden sollte, ob die Bereitschaft, eine Beeinträchtigung des Privatlebens in Kauf zu nehmen, vorhanden ist, und ob die Finanzierung geklärt ist. Denn zum bloßen Aufschieben der Jobsuche ist ein Aufbaustudium auch wegen der hohen Kosten nicht der richtige Weg.

Formen, Dauer, Zugang und Abschlüsse

Ein Aufbaustudiengang kann sowohl an einer staatlichen Hochschule als auch an einer privaten Institution absolviert werden. Möglich sind Voll- oder Teilzeitstudiengänge.

Voll- oder Teilzeitstudium

Bei einem Vollzeitprogramm besteht Anwesenheitspflicht wie bei einem anderen Studium auch, dafür dauert ein Vollzeitprogramm meist nur zwischen einem und vier Semestern. Ein Teilzeitstudium kann hingegen berufsbegleitend durchgeführt werden, dauert dafür aber deutlich länger. Berufsbegleitende Studiengänge können abends und am Wochenende oder aber als Fernstudium absolviert werden. Letzteres ist vor allem dann sinnvoll, wenn der gewünschte Studiengang nicht vor Ort angeboten wird, ein Umzug jedoch nicht möglich ist. Zunehmend sind Programme auch modular aufgebaut, so dass entweder der ganze Studiengang oder aber nur Teilbereiche belegt werden können, was besonders für diejenigen interessant ist, die bereits Vorkenntnisse, etwa aus einer früheren Ausbildung oder einer Berufstätigkeit, mitbringen.


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