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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einem einzigartigen Buch-Konzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

Offenlegung & Bildrechte: Bildmaterial erstellt im Rahmen einer kostenlosen Kooperation mit Shutterstock. 
Redaktionelle Bearbeitung: Dieser Beitrag wurde zur Veröffentlichung auf Best of HR – Berufebilder.de® überarbeitet und inhaltlich für das Format angepasst von Simone Janson. Alle Beiträge von Simone Janson

Hier schreibt für Sie: Olaf Hinz war Büroleiter von Peer Steinbrück und lotst heute Führungskräfte durch herausforderndes Gewässer.Olaf Hinz berät und coacht erfahrene Führungskräfte und Projektleiter, die auch jenseits von Tools und Checklisten wirksam managen wollen. Als bekennender Hanseat lotst er seine Kunden durch herausfordernde Situationen und unterstützt sie, ihre Aufgaben mit seemännischer Gelassenheit zu erfüllen. Vor seiner Selbständigkeit war Olaf Hinz u.a. als Büroleiter von Peer Steinbrück, damals Wirtschaftsminister in Schleswig-Holstein und Personalmanager/ Projektfinanzierer der LB Kiel, tätig. Über zentrale Aspekte seiner Beratungsthemen publiziert er regelmäßig und hat mehrere Bücher geschrieben. Mehr Informationen unter hinz-wirkt.de Alle Texte von Olaf Hinz.

Teams als Führungskräfte – 6 Tipps: Flexibel managen, Weg mit den Alphatieren!

  • Denk dir die Welt schön & gib die Schuld den andern {+AddOn nach Wunsch}
  • Neu in der Führungsrolle {+AddOn nach Wunsch}
  • Profiling & Körpersprache im Beruf {+AddOn nach Wunsch}
  • Strategien gegen Mobbing {+AddOn nach Wunsch}
  • No Risk No Fun! Habe Mut & tu was du willst {+AddOn nach Wunsch}
  • Recruitingwissen für Jobsucher {+AddOn nach Wunsch}
  • Sichtbar werden mit Respekt {+AddOn nach Wunsch}
  • Bewusste Kommunikation {+AddOn nach Wunsch}
  • Agiles Projektmanagement {+AddOn nach Wunsch}
  • Die Jobsucher-Falle! Bewerbungssabotage entgehen {+AddOn nach Wunsch}
  • Führungskraft oder Feigling? Radikal führen & gewinnen {+AddOn nach Wunsch}
  • Gut organisieren Minimalismus leben {+AddOn nach Wunsch}
  • Nicht mehr alleine sein. Neue Freunde finden trotz Stress undamp; zu viel Arbeit {+AddOn nach Wunsch}
  • Clever reich werden! Intelligent investieren lernen {+AddOn nach Wunsch}
  • Nein sagen mit Erfolg {+AddOn nach Wunsch}
  • Meetings mit Erfolg planen & moderieren {+AddOn nach Wunsch}
  • Strategisch richtig gut entscheiden {+AddOn nach Wunsch}
  • Tiny Changes! Kleine Schritte Großer Erfolg {+AddOn nach Wunsch}
  • Lügen & damit durchkommen {+AddOn nach Wunsch}
  • Projekte erfolgreich planen & umsetzen {+AddOn nach Wunsch}

Viele Unternehmen bemerken es längst: In Zeiten zunehmender Ungewissheit, regelmäßigen Trendbrüchen und steigender Komplexität ist es gut, Unternehmensführung im Team zu organisieren, statt allein auf Charisma an der Spitze zu setzen.

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Gute Führung: Der Teufel steckt im Detail

Aber der Teufel steckt im Detail: zu oft wird nur eine formale Doppelspitze oder Managementrunde installiert, in der die anwesenden Manager ihre Ressorts vertreten und eifersüchtig darauf achten, dass jeder Schuster bei seinen Leisten bleibt. Das muss auch anders gehen.

Notwendig für optimale Führung ist ein Team bestehend aus Führungskräften, die bewusst ihre Unterschiede nutzen und Bereichsgrenzen überwinden wollen.

Denn Führungskräfte, die sich entschlossen haben, ein Führungsteam zu bilden, sind nicht nur erfolgreicher, sondern auch gelassener, in vielen Punkten weniger belastet und persönlich zufriedener als jene Gruppen von Managern, die sich nur als “Managementrunde” verstehen.

1. Führung statt Management

Führungsteams bleiben auf der Brücke und führen von vorn. Auf der Unternehmensbrücke, d.h. an der Schnittstelle der Organisation zur Außenwelt sind sie dafür zuständig, die vielschichtigen und “außen” liegenden Kontextinformationen zu importieren.

Sie versorgen die Firma mit Neuem, Strategie, Vision, Markteinschätzung und Weitblick, während die Managementtechniker der alten Schule stattdessen weiterhin im Maschinenraum sitzen und sich an Optimierung des Bekanntem versuchen.

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Führungsteams entfalten ihre Rolle nur, wenn sie sich konsequent von Managementaufgaben verabschieden und stattdessen die Aufgabe der Führung ins Zentrum ihrer Tätigkeit stellen. Klare Rollen sind die notwendige Bedingung, um wirksam zu sein, denn nur auf der Basis des Bewusstseins für die Unterscheidung von Rolle und Person und dem klaren Blick, wann ein authentischer Führungsstil unprofessionell wird, kann ein wirksamer Teamentwicklungsprozess entstehen.

2. flexible Planung statt Planwirtschaft

Wir wissen es doch alle: Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht. Trotzdem ist die typische Reaktion von Unternehmenslenkern, nachdem sie von einem unerwarteten Ereignis “kalt” erwischt wurden, ein erhöhter Planungsaktionismus (mehr Pläne, detailliertere Pläne, langfristige Pläne), um die bisher unsicheren Elemente besser zu kontrollieren. Pure Planwirtschaft eben!

Pläne erhalten im Führungsteam eine neue Funktion: Sie werden nicht erarbeitet, um sie sklavisch umzusetzen, sondern vielmehr, damit man sie diskutieren, zu ihnen Position beziehen und Alternativen und Szenarien entwickeln kann. Sie dienen dazu, die Debatte und Lernen zu organisieren, statt nur stur festlegen zu wollen, was passieren muss! Hier ist es gut, wenn man nicht allein ist, sondern die Kraft eines echten Führungsteams nutzen kann und keine Zeit für Pseudokooperation verschwendet.

3. Unterschiede nutzen statt Pseudokooperation vorführen

Immer öfter installieren Unternehmen Führungsteams an ihrer Spitze. Häufig ist dann davon die Rede, dass diese Teams ein Club von “Gleichen” sein müssten, d. h. ohne Macht- und Einflussdifferenz sein sollten, um erfolgreich zu sein. Die Praxis zeigt genau das Gegenteil:

Viele Teams an der Spitze sind durch Pseudokooperation, d. h. das Darstellen von Zusammenarbeit statt der eigentlichen gemeinsamen Sacharbeit, gekennzeichnet. Wirksame Führungsteams sind sich ihrer Unterschiede bewusst und nutzen diese. Damit dies gelingt, stellen sie sich ihren fünf typischen Dämonen, die die Arbeit im Führungsteam schwierig macht: Einsamkeit, Misstrauen, Harmoniestreben, Verlust des Lorbeerkranzes bzw. Erhalten des Dornenkranzes und Egoismus.

4. Macht und Einfluss ausbalancieren statt Autoritätsgehabe und Alphatier Spielchen

Wenn sich Führungskräfte zu einem Führungsteam zusammenfinden wollen, ist es ist ganz normal, wenn sich im Laufe des Prozesses Reibungen zeigen. Denn durch das Einlassen auf ein gemeinsames Führungsteam gibt jede Führungskraft ein Stück ihrer Autonomie auf, sorgt sich um ihre Interessen und fürchtet Macht- und Einflussverlust. Der gelassene Umgang mit Macht und Autorität ist für ein wirksames Führungsteam unabdingbar.

Die höhere Qualität von Führungsteams gegenüber Einzelpersonen zeigt sich gerade, wenn die Führungskräfte regelmäßig gemeinsame Reflexionsschleifen durchlaufen und so dysfunktionales Autoritätsgehabe und die dunkle Seite der Macht in ihrem Verhalten effektiv steuern lernen. Deshalb ist es wichtig, mit den im Team vorhandenen Macht- und Einflussdifferenzen nicht Spielchen zu treiben, sondern einen verbindlichen Umgang zu verabreden. “Heikles” wird dann endlich in gemeinsamem Dialog statt in bilateralen Hintergrundgesprächen besprochen. Alphatier Gehabe wird bewusst dort eingesetzt, wo es nützlich ist und echte Gegensätze werden so zugespitzt, dass sie mit Wertschätzung und Würdigung der Leistung des anderen ausgetragen werden.

5. Wirksame Informationspolitik statt Starallüren

Führungsteams planen die Inszenierung ihrer Informationspolitik bewusst und reden nicht nur einfach so drauf los. Dem klassischem Muster der Starallüren, das immer dann auftritt, wenn sich Führungskräfte vor allem darauf konzentrieren, wie sie persönlich “ankommen”, begegnen sie mit einem modernen, dialogorientierten Kommunikationsformaten wie Szenario-Technik, Sounding Board, World Café und Open Space.

Zehn bewährte Kommunikationsgesetze bewahren das Führungsteam vor Anfängerfehlern bei der Gestaltung der Informationspolitik. Sie sind auf der Hut vor Starallüren und tapferem, aber nicht klugem Heldentum, und vermeiden so vorschnelles Commitment, Kontrollillusion und das sich verbuddeln im Maschinenraum des operativen Tagesgeschäftes.

6. Regelmäßige Rüstzeiten statt Management offsites

Auch in der Gestaltung ihrer Tagungen machen Führungsteams einen wirksamen Unterschied. Sie gehen nicht einfach mal nach draußen, sondern organisieren Team-Rüstzeiten, in denen durch neue Formate wie kollegiale Beratung, Lernreisen und “Staff Rides” für die notwendige Störung der operativen Routine gesorgt wird.

So halten sie das Team lebendig und produktiv. Ein funktionierendes Führungsteam braucht regelmäßige Pflege, denn die Gruppenentwicklung vollzieht sich eben nicht wie eine Bergtour, bei der man sich ausruhen könnte, wenn man irgendwann auf dem Hügel angekommen ist…

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9 Antworten zu “Teams als Führungskräfte – 6 Tipps: Flexibel managen, Weg mit den Alphatieren!”

  1. Jawohl! @SimoneJanson: Teams als Führungskräfte – 2/2: Weg mit den Alphatieren! –

  2. Jawohl! @SimoneJanson: Teams als Führungskräfte – 2/2: Weg mit den Alphatieren! –

  3. RT @Berufebilder: Teams als Führungskräfte – 2/2: Weg mit den Alphatieren! –

  4. Teams als Führungskräfte – 2/2: Weg mit den Alphatieren!: Aber der Teufel steckt im Detail: zu… #Beruf #Bildung

  5. Teams als Führungskräfte – 2/2: Weg mit den Alphatieren!: Aber der Teufel steckt im Detail: zu… #Beruf #Bildung

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