Selbstdarstellung im Berufsalltag – 10 Tipps: Lieber Leisten oder Präsentieren?


Gut arbeiten, 500 Bäume pflanzen! Wir machen die Arbeitswelt menschlicher wie ökologischer und spenden – urkundlich belegt – Einnahmen für Aufforstung. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einzigartigem Buchkonzept, on-Demand eKursen und News-Dienst geben wir über 15 Jahre Erfahrung an unsere Kunden (u.a. Samsung, Otto, staatliche Institutionen) weiter. Von der Top20-Bloggerin Simone Janson, referenziert in ARD, ZEIT, WELT, Wikipedia.
Bildrechte:  Bildmaterial erstellt im Rahmen einer kostenlosen Kooperation mit Shutterstock. .

Wie Sie sich selbst präsentieren ist heute im Job von Vorteil, alleine die Leistung zählt oft nichts mehr. 10 Tipps, wie Sie sich auch als fleißiger Mitarbeiter besser verkaufen.Best of HR – Berufebilder.de®

Hier schreibt für Sie:

 

Simone Janson Simone JansonSimone Janson ist Verlegerindeutsche Top20 Bloggerin und Beraterin für HR-Kommunikation.

  Profil

Selbstmarketing ist Zeitverschwendung?

Mal wieder Team-Meeting: Genervt schleppt sucht Kollege Müller in den Meetingraum, während sich auf seinem Schreibtisch die Aktenberge stapeln. Müller weiß genau, was ihm jetzt bevorsteht:

Kollege Mayer und Schmitt, diese Schwätzer, werden wieder zu Höchstform auflaufen und sich stundenlang in Eigenlob ergehen, während die wirklich wichtigen Dinge liegen bleiben. Am Ende wird das Ergebnis gleich null sein, aber Müller hat jede Menge Zeit verloren. Sinnlose Zeitverschwendung nennt er das.

Der Arbeitsbienen-Mythos: Image und Bekanntheit sind oft wichtiger als vermeintliche Höchstleistung

Aber Müller irrt. Das Schaulaufen vor Kollegen und Vorgesetzten, zum Beispiel im Meeting, ist wichtiger als ständige Höchstleistung: Denn oft werden die vielen kleinen und oft mühevollen Arbeitsschritte gar nicht gesehen: Ein Großteil des Erfolgs hängen viel mehr ab vom Image und dem Bekanntheitsgrad im Unternehmen.

Tipp: Text als PDF (bitte Anleitung lesen!) herunterladen oder für wenig mehr Buch zum Thema mit Rabatt bzw. eKurs buchen. Aktionen oder News per Newsletter!

Oder anders ausgedrückt: Was wir selbst als Höchstleistung ansehen, ist nicht immer das, was andere Wertschätzen, die nur das Ergebnis betrachten. Das zeigt: Wenn es um die Karrierechancen geht, haben Schwätzer wie Mayer und Schmitt die besseren Karten und jemand wie Müller, der stets fleißig seine Aufgaben abarbeitet, das Nachsehen.

Leistung und Motivation: Alles eine Frage der Sichtweise

Der Grund dafür liegt darin, wie die Umgebung einen wahrnimmt: Der Chef sieht zum Beispiel nicht, wie Müller tagaus tagein im Büro schuftet. Im Gegenteil, er nimmt nur als jemanden wahr, der mit genervter Miene im Meeting hockt und denkt sich, dass das ja ein übellauniger Mensch sein muss.

Hingegen bekommt er stets mit, was Mayer und Schmitt über ihren Job im Meeting erzählen und hält die beiden für ausgesprochen engagiert und kompetent. Kurz: Der Chef glaubt nur das, was er sieht und hört; das mag nicht immer fair sein, aber Menschen ticken nun einmal so. Es ist eben alles eine Frage der Sichtweise und der vermeintlichen Perspektive.

Aufstieg und Karriere: Eine Frage des Respekts

Ein weiterer Grund: Wer wie Müller stets klaglos bis mitten in die Nacht alle angefallenen Arbeiten erledigt, gilt zwar als pflichtbewußt, aber verschafft sich keinen Respekt bei anderen. Chefs und Kollegen haben dann den Eindruck, dass sie mit einem Müller alles machen können, weil der so wenig auf sich hält und zu allem geduldig ja sagt. Keine guten Karrierevoraussetzungen. Denn in Führungspositionen sind andere Eigenschaften gefordert.

Plakativ gesagt bedeutet das: Wer im Job immer Höchstleistungen gibt und es dem Chef stets recht machen will, wird nicht befördert. Karriere machen eher die Selbstdarsteller. Das kennen viele auch aus eigener Erfahrung: Die meisten haben schon mal die Erfahrung gemacht, dass nicht der Bessere das Lob einheimst, sondern derjenige, der gut mit dem Vorgesetzten kann.

Tipp: Text als PDF (bitte Anleitung lesen!) herunterladen oder für wenig mehr Buch zum Thema mit Rabatt bzw. eKurs buchen. Aktionen oder News per Newsletter!

Leistung vs. Selbstdarstellung: Der goldene Mittelweg entscheidet

Auch wenn ständige Leistungsbereitschaft prinzipiell löblich ist, so führt doch eine andere Taktik in der Regel eher zu Erfolg: Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass im Job bestimmte Spielregeln gelten.

Man muss sich ja nicht auf Kosten anderer profilieren oder ständig den Chef umschleimen. Statt aber verbissen und um jeden Preis ein bestimmtes Leistungspensum erreichen zu wollen, sollte mehr Wert auf die eigene Selbstdarstellung legen. Einen goldenen Mittelweg sozusagen Dann wird man meist auch erfolgreicher sein.

10 Tipps: So arbeiten sie an Ihrer Selbstdarstellung

Für den Erfolg im Job zählt Selbstdarstellung häufig mehr als reine Leistung. Wir zeigen ihnen wie es geht.

    1. Überzeugen Sie sich von der Notwendigkeit: Gerade leistungsbereiten Menschen fällt Selbstdarstellung oft schwer, weiß sie glauben, rein durch ihre Leistung zu überzeugen. Das Motto muss aber sein: Tue viel und rede drüber.
    2. Betreiben Sie Public Relations: Und zwar bei jeder Gelegenheit! Auf dem Flur, in der Kantine – und vor allem, denn der Chef anwesend ist. Aber: Leistung betonen, nicht unnötig dick auftragen, sonst sind die anderen schnell genervt.
    3. Bleiben Sie auch bei Stress kommunikativ: Gerade wer viel arbeitet, neigt dazu soziale Kontakte zu vernachlässigen. Dadurch katapultiert man sich aber schnell aus dem Sichtfeld von Chefs und Kollegen.
    4. So punkten Sie beim Small-Talk: Sie müssen nichts wirklich Geistreiches sagen, sondern nur unverfänglich miteinander ins Gespräch kommen. Beispielsweise morgens im Aufzug. Statt betreten die Wand anzustarren, thematisieren Sie doch einfach die Situation: “Wir begegnen uns ja ständig hier. Dauert zwar nur zehn Etagen, aber immerhin. In welcher Abteilung arbeiten Sie denn?”
    5. So profilieren Sie sich im Meeting: Kein Ort ist besser geeignet zur Selbstdarstellung als das Meeting, denn hier kriegen es alle mit. Ihr Redebeitrag sollte daher gut durchdacht sein. Glänzen Sie mit einem überraschenden Einstieg, das verschafft Ihnen Aufmerksamkeit. Stellen Sie dann heraus, wie Ihre Ideen und ihre Arbeit dem Unternehmen und den Kollegen nützt. Beziehen Sie auch die anderen Teilnehmer mit ein, indem Sie um Feedback oder konkrete Vorschläge bitten.
    6. Präsentieren Sie sich bei jeder Gelegenheit: Damit der Chef Ihre hervorragende Arbeit auch wahrnimmt, sollten Sie nicht nur darüber reden, sondern diese auch öffentlich tun: Melden Sie sich freiwillig “öffentlichen” Aufgaben wie dem halten von Kundenpräsentationen, der Betreuung von Auszubildenden usw. Das steigert Ihren Marktwert.
    7. Betreiben Sie Networking: Studien zeigen, dass Erfolg sehr davon abhängt, wie gut man innerhalb eines Unternehmens vernetzt ist. Daher ist es wichtig, mit möglichst vielen Kollegen in Kontakt zu stehen.
    8. So nehme Sie anderen Schwätzern den Wind aus den Segeln: Kollege Schmitt will sich auf Ihre Kosten vor dem Chef wieder einmal selbst ins rechte Licht rücken? Fragen Sie ihn doch einmal ganz direkt nach Details, die er nicht wissen kann. Und weisen Sie ganz gezielt in seiner Gegenwart Ihren Chef auf Ihre eigene Erfolge hin.
    9. So machen Sie sich beim Chef beliebt: “Eigentlich müsste man noch das machen…” In solchen subtilen Botschaften verstecken Chefs gerne ihre Wünsche. Hören Sie zu – dann können Sie dem Chef bald seine Wünsche von den Augen ablesen.
    10. So verschaffen Sie sich Respekt: Wer immer nur zu allem Ja und Amen sagt, ist zwar beliebt, wird aber weder respektiert noch befördert. Besser: Sagen Sie zu übertriebenen Forderungen freundlich, aber bestimmt nein. Wenn Sie Ihr “Nein” gut begründen, hat man auch Verständnis – und Respekt!

Mehr Wissen - PDF-Download, eKurs on Demand oder persönliche Beratung


Offline-Download: Diesen Text als PDF herunterladen –  Nutzungsrechte nachlesen. Da wir den Titel dieses Textes aus Datenschutzgründen nicht automatisch übermitteln: Beim im Kauf unter "Interessen" den Titel eintragen, falls Support nötig ist. Nach dem Kauf Text ausschließlich unter dieser URL herunterladen (bitte abspeichern). Oder für wenig mehr direkt ganzes Buch oder eKurs mit diesem Text kaufen, dazu weiterlesen.

3,99 Jetzt buchen


Kundenmeinungen lesen und Buch zu diesem Thema mit Rabatt kaufen: Ihnen gefällt dieser Text und Sie wollen mehr Informationen dazu lesen? Kaufen Sie das passende Buch inklusive diesem Text, direkt hier in zwei Sprachen erwerben, als Mitglied sogar mit 20 Prozent Rabatt. Sie wollen zuerst einen Blick in das Buch werfen? Dazu können Sie das Buch in der Vorschau ansehen und dann auf der Buchseite erwerben.


Deutsche Ausgabe: ISBN 9783965962613

7,99  Direkt kaufen

Englische Ausgabe: ISBN 9783965962774 (Hinweis zur Übersetzung)

7,99  Direkt kaufen

Kundenmeinungen lesen und Buch zu diesem Thema mit Rabatt kaufen: Ihnen gefällt dieser Text und Sie wollen mehr Informationen dazu lesen? Kaufen Sie das passende Buch inklusive diesem Text, direkt hier in zwei Sprachen erwerben, als Mitglied sogar mit 20 Prozent Rabatt. Sie wollen zuerst einen Blick in das Buch werfen? Dazu können Sie das Buch in der Vorschau ansehen und dann auf der Buchseite erwerben.


Deutsche Ausgabe: ISBN 9783965962613

7,99  Direkt kaufen

Englische Ausgabe: ISBN 9783965962774 (Hinweis zur Übersetzung)

7,99  Direkt kaufen


Ihr eKurs on Demand: Wählen Sie Ihren persönlichen eKurs zu diesem oder einem anderen Wunschthema. Als PDF-Download. Bis zu 30 Lektionen mit je 4 Lernaufgaben + Abschlusslektion. Bitte unter "Interessen" den Titel eintragen. Alternativ stellen wir gerne Ihren Kurs für Sie zusammen oder bieten Ihnen einen persönlichen regelmäßigen eMail-Kurs inklusive Betreuung und Zertifikat – alle weiteren Informationen!

19,99 Jetzt buchen


Berater-Pakete: Sie wollen Ihre Reichweite erhöhen oder als Arbeitgeber Bewerber ansprechen? Für diese und weitere Themen bieten wir spezielle Berater-Pakete (Übersicht) – zum Beispiel ein persönliches Telefonat (Preis gilt pro Stunde).

179,99 Jetzt buchen



Sie wollen hier kommentieren? Bitte die Debatten-Regeln einhalten, Beiträge müssen freigeschaltet werden. Ihre eMail-Adresse bleibt geheim. Mehr Informationen zur Verwendung Ihrer Daten und wie Sie dieser widersprechen können, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

  1. Debatte zu diesem Beitrag folgen
  2. Allen Debatten folgen
  1. bea

    Also, sorry, aber, was sie hier als erfolgreich beschreiben, ist typisch narzisstisches Verhalten.
    Dass das in unserer derzeitigen Gesellschaft wichtiger ist, als Leistung, Engagement und Arbeit mit Herz ist so. Deshalb ist es aber noch lange nicht richtig. Und wohl auch der Grund für so viele psychische Erkrankungen, Mobbing, Burnouts etc.

    Ich arbeite z.B. im sozialen Bereich. Wenn in Teambesprechungen eher Selbstdarstellung wichtig ist, dann werden Probleme mit Klienten nicht mehr thematisiert, ich traue mich nicht mehr nachzufragen, wenn ich Unterstützung brauche, es wird nicht mehr reflektiert. Supervision wird zur Farce…denn für alle diese Sachen braucht man Ehrlichkeit und Reflexionsfähigkeit, nicht Selbstdarstellung.

    Ich finde es schade, dass solche Artikel geschrieben und damit narzisstisches Verhalten noch gefördert wird.

    • Simone Janson

      Hallo bea, danke für den Beitrag, der Artikel richtet sich an Leute, die sich täglich im Job aufreiben, weil sie glauben, es komme alleine auf die Leistung an und die dann irgendwann ausbrennen.
      Natürlich ist das schade, jedoch kann der Einzelne nicht die gesamte gesellschaftliche Entwicklung ändern sondern muss schauen, wie er für sich am besten zurechtkommt.

      Außerdem funktioniert es für Narzissmus auch deshalb so gut, weil die fleißigen Arbeitsbienen ihnen im Hintergrund und oft ungesehen den Rücken freihalten. Warum es nicht einfach mal genau so machen und die Narzissten vor die Wand laufen lassen? Oder wie soll sich sonst etwas ändern?

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ja, ich möchte regelmäßig über die neusten Aktionen & Angebote per Newsletter informiert werden.

Hiermit akzeptiere ich die Debatten-Regeln und die Datenschutzbedingungen mit der Möglichkeit, der Verwendung meiner Daten jederzeit zu widersprechen.