{Best of HR Live} Podiumsdiskussion mit Ex-Kanzlerberaterin Dr. Monika Wulf-Mathies und Simone Janson: Berufseinstieg für Geisteswissenschaftler


Gut arbeiten, 500 Bäume pflanzen! Wir machen die Arbeitswelt menschlicher wie ökologischer und spenden – urkundlich belegt – Einnahmen für Aufforstung. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einzigartigem Buchkonzept, on-Demand eKursen und News-Dienst geben wir über 15 Jahre Erfahrung an unsere Kunden (u.a. Samsung, Otto, staatliche Institutionen) weiter. Von der Top20-Bloggerin Simone Janson, referenziert in ARD, ZEIT, WELT, Wikipedia.
Bildrechte:  Bildmaterial vom Urheber des Videos.  Bild-Location: University of Bonn, Regina-Pacis-Weg 3, 53113 Bonn, Deutschland.

Am 30.09.2009 fand anlässlich des Deutschen Romanistentages an der Universität Bonn die folgende 90-minütige Podiumsdiskussion “Romanistik und Beruf” statt. Ich war dabei als Autorin des Buches “Der optimale Berufseinstieg. Perspektiven für Geisteswissenschaftler”. Ebenfalls dabei: Die Ex-Kanzlerberaterin und frühere ÖTV-Vorsitzene Dr. Monika Wulf-Mathies, Andrea Frank vom Stifterverband für die deutsche Wissenschaft und Juana Juan-Banner, Alumni-Koordinatorin der Universität Bonn. Mehr zu den Diskutantinnen  im Video!


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Hier schreibt für Sie:

 

Simone Janson Simone JansonSimone Janson ist Verlegerindeutsche Top20 Bloggerin und Beraterin für HR-Kommunikation.

  Profil

Pressestimmen zur Podiumsdiskussion

In der Märzausgabe 2010 berichteten die Mitteilungshefte des Deutschen Romanistenverbandes auf S. 13 im “Geleitwort zum Bonner Romanistentag ‘Romanistik – Beruf und Berufung’ ” von Prof. Dr. Paul Geyer über den Auftritt bei der Podiumsdiskussion mit Dr. Monika Wulf-Mathies.

Effizienter denken

Berufseinsteiger, die frisch von der Uni kommen, müssen häufig erstmal ein paar Ideale über Bord werfen, wenn Sie im Arbeitsleben Fuß fassen wollen.

So stellte ein Teilnehmerin in der von mir moderierten XING-Gruppe “Geisteswissenschaftler in der Wirtschaft” unlängst fest:

Scheinbar muss ich wirklich daran arbeiten “effizienter” zu denken – auch wenn ich finde, dass dabei viel Idealismus verloren geht.

Effizient und idealistisch?

Mein Co-Moderator Oliver Krone hat darauf eine sehr schöne Antwort gegeben, die einige wesentliche Aspekte kurz auf den Punkt bringt, die sich aber auch auf andere Berufseinsteiger übertragen lässt. Sie zeigt, warum, der Verlust von Idealen nicht zwangsläufig im Frust enden muss.

Das ist, so glaube ich, eines der grossen Vorurteile, dass Geisteswissenschaftler(edit: kurz GeWis) gegenüber der Wirtschaft haben. Effizient zu denken und trotzdem den Idealismus zu behalten, ist ein Prozess den GeWis in ihrem ersten Jahre im Beruf durchlaufen. Dabei sagt doch gar keiner, dass GeWi nicht auch einen eigenen Begriff von Effiziens mitbringen. Dieser allerdings betrachtet nicht nur den ökonomischen Aufwand gegen den damit verbundenen Gewinn, sonder bezieht auch oft die sozialen Kosten ein die eine Entscheidung nach sich zieht. Und das sind antizipierte Kosten, die sie im Laufe der Zeit einzuschätzen lernen, um die aber keiner so unbedingt umher kommt. Auf die Dauer kommt mit dieser Denke Ihr Idealismus viel besser raus, wenn er auch in “ökonomischen Begriffen” versteckt ist. Sehen Sie es positiv: Denn Sie werden damit weniger verwundbar, und die Arbeit kann trotzdem Spass machen.

Die Diskutanten waren:

Die Diskussion fand statt am 30.09.2009 anlässlich des Deutschen Romanistentags  – und zwar um 11 Uhr in der Aula der Universität Bonn. Es diskutieren:

  • Dr. Monika Wulf-Mathies studierte Geschichte, Germanistik und Volkswirtschaft in Hamburg und Freiburg. Seit 2001 ist sie bei der Deutschen Post DHL, zunächst als Leiterin des Zentralbereichs “Politik und Nachhaltigkeit”, sei 2009 als Beraterin des Vorstands. Nach ihrer Promotion 1968 in Hamburg war Wulf-Mathies zunächst Hilfsreferentin im Bundesministerium für Wirtschaft, dann im Bundeskanzleramt u.a. Leiterin des Referats Sozial- und Gesellschaftspolitik. 1976 wurde sie in den Vorstand der Gewerkschaft ÖTV gewählt, 1982 wurde sie Vorsitzende. 1994-1999 war sie Mitglied der Europäischen Kommission, danach war sie bis 2000 europapolitische Beraterin von Bundeskanzler Gerhard Schröder. Wie hat Sie es geschafft, als Frau und Geisteswissenschaftlerin so erfolgreich zu sein?
  • Andrea Frank ist Programmleiterin beim Stifterverband für die deutsche Wissenschaft und in dieser Funktion unter anderem verantwortlich für den Bereich “Weiterentwicklung der Career Services an Hochschulen”. Sie hat Regionalwissenschaften Nordamerika in Bonn studiert.
  • Juana Juan-Banner ist Alumni-Koordinatorin der Universität Bonn. Sie hat in Bonn Iberoromanische Philologie, Anglistik und Amerikanistik studiert.
  • Und ich, Journalistin und Buchautorin, die Geschichte und Italienisch in Heidelberg, Siena und Bonn studiert hat.

Ich freue mich natürlich über interessierte Zuhörer. Für alle anderen wird die Veranstaltung auf Video aufgezeichnet und – wie ich hoffe – dann auch online verfügbar gemacht. Mehr dazu an dieser Stelle.

Interview mit Monika Wulf-Mathies


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