Die Erfolgsfaktoren guter Chefs: 7 Tipps für gutes Führen von Mitarbeitern
Wenn Führungskräfte klar und verständlich kommunizieren, entlastet das die Beschäftigten. Ebenso wichtig ist es für das Team, abschätzen zu können, wie sich die Führungskraft unter bestimmten Umständen verhält.

- Das erwarten Mitarbeiter von Führungskräften
- Vorgesetzte sollen anerkennend und respektvoll sein
- Gute Chefs sind klar und berechenbar
- Mitarbeiter wollen wissen, woran sie sind
- 7 Tipps für gute Führung
- Top Bücher zum Thema
- Text als PDF lesen
- eKurs on Demand buchen
- Individuelles eBook nach Wunsch
- Persönliche Beratung für Ihren Erfolg
Das erwarten Mitarbeiter von Führungskräften
Ob Menschen motiviert arbeiten können oder am liebsten kündigen würden, darüber entscheidet vor allem das Verhalten ihrer direkten Vorgesetzten. Das bestätigt eine Studie des IW Köln zum Thema Mitarbeiterzufriedenheit. Doch welche Eigenschaften machen einen Vorgesetzten zum Vorzeigechef?
Führungskräfte sind aus ihrer Funktion heraus omnipräsent für die Beschäftigten. Sie dürfen nicht nur handeln, sondern geben Anweisungen, steuern, beurteilen und kontrollieren. Daher sind Sie ausgesprochen wichtig für Ihre Mitarbeiter. Dabei muss es noch nicht gleich der cholerische Albtraum im Chefsessel sein. Auch scheinbar ausgeglichene Führungskräfte können ihre Mitarbeiter demotivieren.
Die Herausforderung liegt dabei darin, auf die Werte der Mitarbeiter zu achten. Chefs, die diese respektieren, führen besser. Das gelingt vor allem mit den übergeordneten Erfolgsfaktoren Klarheit, Berechenbarkeit und Anerkennung. Denn auf diese drei Schlüsselqualifikationen lassen sich alle Erwartungen, die Mitarbeiter an ihre Vorgesetzten haben, zusammenschmelzen.
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Vorgesetzte sollen anerkennend und respektvoll sein
Werden Beschäftigte danach gefragt, was sie im Job zufrieden macht, so geben sie stets Anerkennung und einen respektvollen Umgang miteinander zu Protokoll. Diese Wünsche richten sie hauptsächlich an Vorgesetzte. Den Mitarbeitern Anerkennung entgegenzubringen ist jedoch nicht das gleiche, wie ihre Arbeit zu loben.
Ein simples „Gut gemacht!“ bezieht sich nur sachlich auf das Verhalten, während folgender Satz intensiv nachwirkt, weil er die emotionale Wirkung in den Mittelpunkt stellt: „Ich freue mich riesig über Ihr Verhandlungsgeschick, durch das wir den Auftrag gewinnen konnten.“ Wer seinen Mitarbeitern echte emotionale Wertschätzung entgegenbringt und einen offenen, respektvollen Umgang pflegt, wird mit einem zufriedenen Team und besseren Leistungen belohnt.
Gute Chefs sind klar und berechenbar
Ein weiteres elementares Werkzeug erfolgreicher Führungskräfte ist die Fähigkeit, sich unmissverständlich auszudrücken. Keine ausweichenden Antworten, keine Konjunktive, keine vagen Formulierungen.
Chefs, die sagen: „Ich würde vorschlagen, wir starten das Projekt vielleicht im Herbst“, lassen Mitarbeiter verzweifeln. Mit der Aussage: „Das Projekt startet im September unter der Voraussetzung, dass…“, sind hingegen eindeutige Vorgehensweisen verbunden.
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Bei einem guten Chef wissen die Mitarbeiter schlicht, woran sie sind. Reagiert der Vorgesetzte drei Mal gelassen auf das unpünktliche Erscheinen eines Mitarbeiters, verunsichert es das gesamte Team, wenn er beim vierten Mal sofort an die Decke geht.
Menschen ziehen aus der Berechenbarkeit ihres Gegenübers das Gefühl der Sicherheit. Das gleiche gilt auch für Klarheit, Anerkennung und einen respektvollen Umgang miteinander. Wie wichtig diese Faktoren sind, spüren auch Führungskräfte – spätestens beim Gedanken an den eigenen Chef.
7 Tipps für gute Führung
Hier habe ich noch einmal zusammengefasst, wie es Ihnen gelingt es, klar, berechenbar und wertschätzend zu sein:
- Achten Sie in der Kommunikation mit Ihrem Team auf klare, eindeutige Aussagen. Vermeiden Sie verbale Ausweichmanöver, Floskeln und Gemeinplätze.
- Machen Sie sich Ihrer eigenen Werte als Vorgesetzter bewusst! Worauf legen Sie besonderen Wert? Was ist Ihnen wichtig? Worauf reagieren Sie besonders emotional?
- Hinterfragen Sie Ihr eigenes Verhalten. Durch immer wiederkehrende Selbstreflektion erfahren Sie, welche Werte Ihnen wichtig sind und können diese nachvollziehbar kommunizieren.
- Sagen Sie „Ja“ und „Nein“ statt „Vielleicht“, „Eventuell“ oder „Eigentlich“!
- Teilen Sie aufkommende Verärgerung oder Erwartungen an das Verhalten Ihrer Mitarbeiter nicht sachlich, sondern klar und emotional vorsichtig dosiert mit. Warten Sie nicht ab, bis Ihre Grenzen überschritten werden.
- Loben Sie Ihre Mitarbeiter nicht von oben herab, sondern freuen Sie sich aufrichtig über deren Erfolge.
- Bringen Sie Ihren Mitarbeitern echte Wertschätzung und Zuneigung entgegen – stellen Sie positive Eigenschaften heraus.
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Markus Hornung ist Berater und Redner zum Thema Emotionale Intelligenz.Als studierter Mathematiker und Physiker verbindet er gekonnt Erkenntnisse aus Philosophie, Psychologie und den Neurowissenschaften mit praktischen Anleitungen zum Einsatz von und zum Umgang mit Emotionen. Seit 2003 ist Hornung Mitbegründer und Mitgeschäftsführer des Beratungshauses EQ Dynamics in München. Zu seinen bisherigen Kunden gehören unter anderem MAN, verschiedene deutsche Bildungsträger und Verbände, die LBS Bayern sowie etliche Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland. Mehr Informationen unter www.eqdynamics.de Alle Texte von Markus Hornung.
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4 Antworten zu „Die Erfolgsfaktoren guter Chefs: 7 Tipps für gutes Führen von Mitarbeitern“
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Nun ist der Welpenschutz allmählich um und das Liefern von Ergebnissen wird immer wichtiger. Allerdings führen Zeitdruck, hohe Erwartung des eigenen Vorgesetzten und Probleme in den Projekten der Mitarbeiter dazu, dass er sich häufig mit dem Satz „Jetzt lass mich das mal machen, ich sehe schon, so wird das nichts!“ in die Projekte einmischt.
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Hallo Herr Morgan, da haben Sie recht, mangelndes Vertrauen des Chefs, Kontrollwut und die Unfähigkeit, delegieren zu können, führen dann zu dem von Ihnen beschriebenen demotivierenden Ergebnis für die Mitarbeiter. Darin zeigt sich dann am Ende die eigene persönliche Unsicherheit des Chefs…
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[…] würde vorschlagen, wir starten das Projekt vielleicht im Herbst', lassen Mitarbeiter verzweifeln", führt Markus Hornung, Chef des Trainings- und Beratungsunternehmens EQ Dynamics als ein Beispiel an. „Mit der Aussage: […]
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