Mit Manuela Schwesig und Gerhard Schröder beim Usedomer Musikfestival


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Symbolkraft pur beim Usedomer Musikfestival: Ein Sonderkonzert im historischen Kraftwerk Peenemünde, dass die deutschen Einheit speziell auch im Ostseeraum feiert – mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder.

Mit Manuela Schwesig und Gerhard Schröder beim Usedomer Musikfestival

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Simone Janson Simone JansonSimone Janson ist Verlegerindeutsche Top20 Bloggerin und Beraterin für HR-Kommunikation.

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Sonderkonzert am historischen Ort

Das Usedomer Musikfestival hat sich als eines der weltweit größten Themenfestivals mit musikalisch exklusivem Programm aus dem jeweiligen Gastland einen Namen gemacht, viele internationale Künstler wie Kurt Masur, Mstislaw Rostropowitsch, Ute Lemper, Teodor Currentzis oder das NDR Elbphilharmonie Orchester sind bereits hier aufgetreten. Auch Staatsgäste waren immer wieder da: Michail Gorbatschow, Angela Merkel, Königin Silvia von Schweden und viele mehr.

Im historischen Kraftwerk von Peenemünde fand am 12. September das Sonderkonzert 30 Jahre Deutsche Einheit statt – zugleich ein festlicher Ausblick auf die 27. Saison des Usedomer Musikfestivals, des Gastland 2020 Norwegen heißt. Auch unter den Anwesenden Zuhörern: Die amtierende Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns, Manuela Schwesig, und Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder.

Musikalische Inszenierung: Klassik meets Moderne

Konzert ist für die außergewöhnliche Inszenierung allerdings ein etwas zu bescheidener Begriff: Die Veranstaltung war eine Hommage an die gesamte Ostseeregion mit Werken von Komponisten aus Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Russland, dem Baltikum, Polen und Deutschland. Phantastisch war dabei die kreative Musikzusammenstellung:

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Junge Komponisten wie Gediminas Gelgotas, Henryk Górecki, Wilhelm Stenhammar, Carl Nielsen, Sven Helbig, Robot Koch und Kristjan Järvi mischten sich mit den Klängen bekannnter Meister wie Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 5, Edvard Griegs Peer Gynt Suite Nr. 1, Pjotr Iljitsch Tschaikowskys Dornröschen und Schwanensee sowie Jean Sibelius‘ Finlandia. Dabei wurden die klassischen Stücke mit eingespielten elektronischen Effekten aus der Clubmusik gemischt, ein gelungener Remix von Tradition und Innovation.

Beethoven im Nordic Pulse

Besondere Bedeutung kam dabei in seinem Jubiläumsjahr Beethoven zu: Die Sätze seiner Werke wurden in einen neuen Zusammenhang gestellt, durchmischt, dadurch konnte man ganz neue Facetten von Beethovens Sinfonien entdecken, insbesondere seine packende, prägnante Rhythmik. Besonders herausragend war die fast schon athletische Interpretation des ersten Satzes von Beethovens bekannter 5. Sinfonie.

Dazu kam ein eigenes Bühnenbild mit einer auf das Programm „Nordic Pulse“ abgestimmten Projektion, fast schon tanzten Dirigent Kristjan Järvi und die jungen Musiker zur Musik, so sehr war ihnen die Innovations- und Spielfreude anzumerken.

Baltic Sea Philarmonic

Überhaupt ist das Baltic Sea Philharmonic, das auf Usedom gegründet und vom Usedomer Musikfestival initiiert wurde, in mehrerlei Hinsicht eine Besonderheit: Dirigent Kristjan Järvi und die Musiker, so scheint es, verschmelzen auf der Bühne sozusagen zu einem einzigen Organismus, ein Eindruck der dadurch entsteht, dass das gesamte 70minütige Programm im Stehen komplett auswendig vorgetragen wird.

Das Orchester ist gleichsam auch ein gelungenes Symbol für die wiedererlangte Einheit im Ostseeraum, die mit der deutschen Wiedervereinigung vor dreißig Jahren ihren Ausgang nahm. Die Musiker kommen aus allen Ländern rund um die Ostsee. Solisten aus dem Orchester brillierten in verschiedenen Stücken, z.B. die Violinistinnen Evgenia Pavlova und Ksenia Ivakina in „Aurora“, Klarinettist Alexey Mikhaylenko und Fagotist Arseniy Shkaptsov in „To the Skies“ von Gediminas Gelgotas oder Geiger Maximilian Procop in „Snow White“ aus „White Dragon“ von Kristjan Järvi. Das Orchester hat die halbe Welt mit innovativen Konzertideen, komplett auswendig gespielten Programmen und inspirierenden Kooperationen erobert und ist in ganz Europa bis in die Vereinigten Arabischen Emirate aufgetreten. Am 14. und 15. März 2021 wird das Orchester in Hamburg und Berlin zu sehen sein.

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Das Usedomer Musikfestival

Das Usedomer Musikfestival findet vom 19.09. – 10.10.2020 statt, Gastland ist in diesem Jahr Norwegen, das wegen seiner kulturellen Ausrichtung zum Ostseeraum gezählt. Dabei wartet das Festival mit einer ganzen Reihe ungewöhnlicher Spielstätten und Events auf:

Jan Bjøranger z.B. gehört zu den Meistern auf der Fidel, das zentrale Instrument norwegischer Folklore, die der Musiker seinen Zuhörern näher bringen will. Es gibt einen Vortrag zu den Nordland-Reisen des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II. Das Nordic String Quartet, das seit seiner Gründung 2013 zwei Frauen und zwei Männer aus Dänemark, Schweden und von den Färöer-Inseln vereint, bietet Stücke der norwegischen Komponisten Carl Nielsen, Edvard Grieg und Nancy Dalberg nahe.

Und natürlich darf Im Beethoven-Jahr zum 250. Geburtstag des Meisters auch dieser nicht fehlen: Malte Boecker, der Direktor des Bonner Beethovenhauses, und Albrecht Selge, Autor des frisch erschienenen Romans „Beethovn” unterhalten sich im Beethoven-Salon mit Jan Brachmann, dem Dramaturgen des Usedomer Musikfestivals, darüber, wie uns eine derart bekannte Figur immer noch anrühren kann. Dazu erklingt Musik, die uns den Komponisten auch von weniger bekannten Seiten zeigt: zärtlich, humorvoll, verträumt.


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