Mitarbeiter-Motivation durch Empathie in der Führung: Zuhören ist keine Gefühlsduselei



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Nur Menschen, die man einfühlend versteht und zu denen man eine Haltung entwickelt, kann man motivieren. Damit ist keine Gefühlsduselei gemeint. Empathie in ihren vier Ausprägungen ist ein Anker, der gegen Mitarbeiterfluktuation vorbeugt und Mehrwert erzeugt.

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Hier schreibt für Sie: Dr. Anke Nienkerke-Springer ist Geschäftsführerin und Inhaberin von Nienkerke-Springer Consulting. Profil

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Mitarbeiter-Bindung: Eine sichere Haltung

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Eine Führungspersönlichkeit in der heutigen Zeit muss eine feste, sichere Haltung vertreten und innehaben um Mitarbeiter nicht nur an das Unternehmen zu binden, sondern die richtigen überhaupt erst zu finden und anschließend dauerhaft zu begeistern. Das bedingt eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Personal Brand.

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„Besser ein eckiges Etwas als ein rundes Nichts“ ist dabei das Motto. Eine feste Haltung wird proportional immer wichtiger, je unsicherer die Welt um uns herum zu werden droht. Begriffe, die dabei eine zentrale Rolle spielen, sind: Interesse, Ambition, Neugier, Courage, Verantwortung, aber vor allem Empathie.

Führen von Mitarbeitern: Der vierfache E-Faktor

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Führungskräfte, denen es an Empathie mangelt, können sich nicht in ihr Gegenüber hineinversetzen, seine Probleme nicht nachvollziehen und somit auch keine individuelle Lösung finden. Wollen es oftmals auch gar nicht. Wer eine Haltung zu anderen Menschen aufbauen möchte, kommt an aufrichtigem Interesse an Menschen nicht vorbei. Es ist daher essentiell, dass Führungskräfte vom vierfachen E-Faktor geleitet werden:

  • Kognitive Empathie: die Fähigkeit, die Sichtweisen anderer Menschen zu verstehen und nachzuvollziehen.
  • Emotionale Empathie: die Fähigkeit, sich in andere Menschen einzufühlen.
  • Empathische Zuwendung: die Fähigkeit, zu spüren, was andere Menschen gerade brauchen.
  • Empathisches Entscheiden: die Kompetenz, zwischen empathischem Verstehen und harter Konfrontation zu navigieren.

Führungskräfte: Auf das Zuhören kommt es an!

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Menschen, die ausschließlich an ZDF – Zahlen, Daten, Fakten – interessiert sind, sollten keine Führungsaufgaben übernehmen. Nicht zuletzt, um sich selbst nicht in dieser Aufgabe zu erschöpfen. Führungskräfte, denen der E-Faktor fehlt, sind leicht zu identifizieren und haben in ihrer Führungslaufbahn oft wenig Erfolg. Das beginnt meist damit, dass sie nicht zuhören können. Menschen mit wahrhaftigem Interesse am Mitmenschen hören nicht nur, was der andere ihnen sagt, sondern sie sind in der Lage, zumindest annäherungsweise zu erkennen, was der andere fühlt. Empathische Menschen können auch durch die „Brille“ des anderen sehen, nicht nur durch die eigene.

Sie können und wollen die Welt durch unterschiedliche Wahrnehmungsbrillen aufnehmen. Es geht nicht um gefühlsseliges Mitfühlen, sondern um das einfühlende Verstehen oder verständnisvolle Sich-Einfühlen in die Vorstellungswelt des anderen Menschen. Wir sind ständig auf Empfang, aber oftmals nicht für unser Gegenüber. Wer nur mit halbem Ohr hinhört, weil der berufliche Status es eben verlangt, verliert – am Ende auch den Mitarbeiter. Veränderung und Wandel im Unternehmen ist geprägt durch emotionale Dynamiken und nicht ausschließlich über Zahlen, Daten und Fakten zu verstehen.

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Mitarbeiter-Motivation: Nicht jeden treibt dasselbe an

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Ein Beispiel, bei dem empathische Fähigkeiten besonders zum Tragen kommen, stellen die scheinbaren Motivatoren innerhalb eines Unternehmens dar. Wo jeder Mitarbeiter gleichermaßen mit Bonus oder Dienstwagen ausschließlich für gute Leistung belohnt wird, wird früher oder später bei den meisten große Unzufriedenheit herrschen. Denn nicht jeder wird von den gleichen Dingen motiviert. Einer alleinerziehenden Mutter ist es vielleicht wichtiger, die Möglichkeit zu haben, Überstunden flexibel auf- und abzubauen oder nach Bedarf im Homeoffice arbeiten zu können.

Der Azubi legt eventuell größeren Wert darauf, dass seine Ideen gehört und beachtet werden und er mehr Verantwortung übernehmen darf, als auf einen Bonus der so oder so zur Hälfte der Steuerklasse zum Opfer fällt. Natürlich gibt es in jedem Unternehmen auch Menschen, für die Geld und eine anerkennende Gratifikation große Antreiber sind. Die einzige Möglichkeit, herauszufinden, wo individuell die Motivatoren bei den Mitarbeitern liegen und dementsprechend zu handeln, ist das empathische Einfühlen.

Wie Führungskräfte Mitarbeiter motivieren: Empathie ist eine Haltung

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Um eine gefestigte Haltung auszubilden, ist Empathie also nicht nur notwendig, sondern ganz im Gegenteil: Empathie selbst ist bereits eine Haltung. Eine Haltung, die auf der Annahme und Akzeptanz der grundsätzlichen Individualität eines Menschen beruht. In Zeiten, die von Sinn- und Wertediskussionen geprägt sind, ist diese Perspektive unabdingbar, um Unternehmen und Mitarbeiter erfolgreich in die Zukunft zu führen. Denn Wertschöpfung wird nur durch Wertschätzung erzeugt.

Nicht umsonst heißt es: „Menschen bewerben sich bei Unternehmen, aber verlassen Chefs.“ Wer Empathie also weiterhin als Gefühlsduselei und als unreflektiertes Verständnis zu jeder Zeit für alles und jeden betrachten möchte, lässt großes Potenzial schlicht auf der Straße liegen. Und das kann sich in der VUCA Welt niemand mehr leisten.

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  1. Holger Prieske

    Das klingt ja sehr depressiv. Menschen ohne Empathie wird also am besten Selbstmord empfohlen …die sind zu nix zu gebrauchen und lernen könne sie das auch nicht.

    • Simone Janson

      Danke für Ihren Kommentar!

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