Krankheiten und Infekte im Büro: 6 Tipps zum Schutz vor Ansteckung


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Nicht nur plötzlich auftretende Virus-Erkrankungen versetzen Menschen in Angst und Schrecken, sondern auch harmlose Erkältungen können schnell ganze Betriebe lahm legen. Was ist zu tun?

Krankheiten und Infekte im Büro: 6 Tipps zum Schutz vor Ansteckung


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Simone Janson Simone JansonSimone Janson ist Verlegerindeutsche Top20 Bloggerin und Beraterin für HR-Kommunikation.

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Vorsicht vor Ansteckung im Büro

Dass die Angst vor Ansteckungen in vielen Unternehmen umgeht, ist eigentlich kein Wunder: Jeder zweite Arbeitnehmer schleppt sich selbst mit Fieber krank ins Büro. Daher mutet die Quarantäne, in die z.B. während des Corona-Virus ganze Unternehmen gesteckt werden, fast ein wenig lächerlich an: Prinzipiell sollten kranke Arbeitnehmer einfach immer zu Hause bleiben, um niemanden anzustecken. Was kann man tun, um sich gegen Infekte aller Art und vor allem Ansteckung zu schützen?

Das ganze ist auch längst nicht mehr auf bestimmte Jahreszeiten beschränkt: Zwar bringen winterliche Kältewellen neben Schnee, Frost auch eine erhöhten Ansteckungsgefahr für Erkältungen und grippale Infekte im Schlepptau mit sich:

Achtung vor der Virenschleuder im Büro

Doch wer dem bislang glücklich entronnen ist, muss sich nun an einem Ort besonders davor in Acht nehmen: Im Büro!

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Denn hier lauert nämlich die weit größere Gefahr spätestens im (Hoch)Sommer durch Klimaanlagen und den Wechsel zwischen heiß und kalt draußen. Zudem erhöht es das Ansteckungsrisiko erheblich, Tag für Tag mit anderen Menschen auf teilweise engstem Raum zusammenzuarbeiten. Da hilft auch kein noch so großes Sich-In-Acht-Nehmen.

Jeder Zweite krank im Büro

Zumal die Realität in Unternehmen leider oft ganz anders aussieht: Der Hals schmerzt, die Nase läuft und das Fieberthermometer zeigt bereits 38 Grad Celsius – dennoch schleppt sich fast jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland krank ins Büro, hat der z.B. Gesundheitsmonitor der Bertelsmann-Stiftung ermittelt.

Das ist riskant, denn wer krank arbeitet, ist nicht leistungsfähig, steckt die Kollegen an und riskiert Folgeerkrankungen wie eine Herzmuskelentzündung. Bei Fieber und anderen starken Beschwerden sollte man also unbedingt zu Hause zu bleiben. Doch auch am Arbeitsplatz – etwa in Meetings oder bei Kundenkontakten – lauert die Ansteckungsgefahr.

Krankschreiben für mehr Produktivität

Für die Arbeitsproduktivität in Unternehmen wäre es daher sinnvoll, wenn jeder, bei dem ein Infekt ausbricht, sich sofort krankschreiben ließe. Denn wer krank ist, kann zwar körperlich anwesend sein, fährt aber in der Regel dennoch nur halbe kraft – von Produktivität kaum eine Spur.

Gleichzeitig ist der infizierte Mitarbeiter jedoch eine tickende Zeitbombe: Erstens kann sich ein Infekt bis zu ernsten Erkrankungen wie Lungenentzündungen auswachsen. Zweiten steckt der eine Kranke wahrscheinlich alle anderen, noch gesunden Kollegen an. Das kann dazu führen, dass alsbald die ganze Belegschaft darniederliegt. Es wäre also in mehrerlei Hinsicht ausgesprochen klug, wenn kranke Mitarbeiter einfach zu Hause bleiben würden.

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Führungskräfte und Gesundheit: Theorie vs. Praxis

Die Praxis sieht leider ganz anders aus: Wegen Bagatellen in Zeiten von Dauerstress, hoher Jobfluktuation und Arbeitslosigkeit niemand krank schreiben, sondern versucht um jeden Preis, sein Ding durchzuziehen. Hier wären also die Chefs gefragt, bei kleineren Infekten ebenso umsichtig zu handeln wie z.B. bei Corona.

Die Vorgesetzten verfahren aber leider ebenfalls nach dem Augen-zu-und-durch-Prinzip: Statt den einen Kranken nach Hause zu schicken, hoffen sie, die anderen würden sich schon nicht anstecken – um sich dann eine Woche später zu wundern, warum im Unternehmen nichts mehr geht. Welch kurzsichtiges Verhalten.

Ansteckung durch Sekrettröpfchen: Einfache Maßnahmen helfen

Dabei können schon einfache Hygienemaßnahmen helfen, eine Krankheitswelle zu verhindern und die Belegschaft zu schützen. Klassische Infektionskrankheiten verbreiten sich durch Sekrettröpfchen, die beim Niesen oder Husten bis zu zwei Meter weit fliegen.

Sie gelangen über die Hände auf Türklinken, Tastatur oder Telefon. Regelmäßiges Abwischen von Geräten, die mehrere Personen gemeinsam nutzen, und vor allem häufiges Händewaschen, minimieren das Ansteckungsrisiko.

6 Tipps gegen Ansteckungsgefahr im Büro: Hygiene hilft

Es gibt einige einfache Regeln, die jeder beherzigen sollte, der selbst erkrankt ist oder sich vor Viren schützen will:

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  1. So selten wie möglich mit den Fingern Mund, Nase und Augen berühren und vermehrt die Hände waschen. In geschlossenen Räumen steigt die Erregerzahl in der Luft schnell an.
  2. Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus und macht sie anfällig für Keime. Regelmäßiges Lüften senkt das Ansteckungsrisiko genauso wie häufige Spaziergänge im Freien, zum Beispiel in der Mittagspause.
  3. Bei Besprechungen gilt: Abstand halten. Denn Keime werden meist auf direktem Weg durch Händeschütteln und Begrüßungsküsschen übertragen. Vor allem wer schon krank ist, sollte auf direkten Kontakt verzichten und immer ausreichend Abstand zu Kollegen halten
  4. Wer niesen oder husten muss, sollte dies eher in die Armbeuge als mit der Hand vor dem Mund.
  5. Bessere Hygiene als Stofftaschentücher bieten Einmal-Papiertücher. Denn wer ein Taschentuch mehrmals benutzt, setzt sich immer wieder den schon im Taschentuch befindlichen Erregern aus.
  6. Gebrauchte Taschentücher sollten sofort entsorgt werden.

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  1. Simone Janson

    So schützen Sie sich vor Ansteckung: Erkältungsgefahr im Büro bannen

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