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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einem einzigartigen Buch-Konzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

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Simone Janson ist VerlegerinBeraterin und eine der 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen laut Blogger-Relevanz-Index. Sie ist außerdem Leiterin des Instituts Berufebilder Yourweb, mit dem sie Geld für nachhaltige Projekte stiftet. Laut ZEIT gehört ihr als Marke eingetragenes Blog Best of HR – Berufebilder.de® zu den wichtigsten Blogs für Karriere, Berufs- und Arbeitswelt. Mehr zu ihr im Werdegang. Alle Texte von Simone Janson.

Cybermobbing Psudonyme Anonymität: Nackt vielleicht – aber niemals alleine

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Das Internet generell und die Social Communities im speziellen führen dazu, dass immer mehr Menschen digitale Spuren im WWW hinterlassen – als Text, Ton, Bild oder Video. Das wiederum führt dazu, dass immer mehr Menschen Angst um ihre Daten, ja um ihr Privatleben und ihre Identität haben. Und die allgegenwärtige Frage lautet: Wie viel kann ich preisgeben und was wird mir passieren?

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Cybermobbing und Datenklau: Bedroht das Internet unsere Identität?

Am 15. Juni 2011 strahlte das ZDF die Sendung „ZDFzoom – Hilfe, ich bin nackt“ aus. Darin  geht es um Privatsphäre und Datenschutz in Zeiten von sozialen Medien. Hendrik Speck, Professor für Digital Media an der University of Applied Sciences Kaiserslautern, rechechiert das Digitale Leben von Thomas Praus und findet durch die Verknüpfung verschiedener Informationen nicht nur die Daten, die Praus in Sozialen Netzwerken freiwillig herausgibt – sondern auch solche, die er eigentlich niemandem mitgeteilt hat wie den Namen und den Wohnort seiner Eltern.

Informatiker der Universität Darmstadt entwickeln zu Testzwecken eine Android-App, die unbemerkt im Hintergrund Smartphone-Daten wie Kontakte oder SMS ausliest und zu einem Server hochlädt. Können wir uns gegen diesen Identitätsverlust überhaupt noch wehren? Der ehemalige Google-Chef Eric Schmidt hatte einen kreativen Vorschlag: Einfach seinen Namen ändern. Doch so einfach ist das nicht, wie der kölner Standesbeamte Lutz Zacharias am Ende des Films erklärt: Jeder, der sich freiwillig ins Internet begibt, sei selbst dafür verantwortlich für das, was dort mit seinen Daten geschieht. Ein wichtiger Grund für eine Namensänderung sei das nicht.

Wie wichtig ist Anonymität?

Als sich im Januar 2011 in Kairo tausende, vor allem junge Menschen zum Protest gegen die Regierung zusammenfinden, ist das der Beginn der größten Demonstrationswelle in Ägypten seit Jahren, die schließlich mit dem Rücktritt von Staatspräsident Mubarak endete. Doch damit nicht genug: In der Folgezeit kam es in immer mehr arabischen Ländern zu Unruhen. Doch die Revolutionen gegen die alten Herrscher in diesen Ländern kamen jedoch nicht von heute auf morgen. Sie sind in den vergangenen Jahren heimlich gewachsen – im Internet. Vor allem die Revolutionen in Tunesien, Ägypten oder in Bahrain sind auf die rasante Verbreitung des World Wide Web in diesen Ländern zurückzuführen. Die steigende Internetnutzung ist einer der Gründe, warum es gerade in Tunesien und Ägypten zu den ersten Revolutionen im arabischen Raum kam. Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt – im Netz ist, zum Beispiel auf politischen Blogs, möglich was die Regierungen sonst untersagen. Und mehr noch: Über soziale Netzwerke wie Facebook war es den Demonstranten überhaupt erst möglich, ihre Veranstaltungen zu organisieren. Von den westlichen Medien wurden die Veränderungen im arabischen Raum daher schnell zur Facebook-Revolution hochstilisiert und Soziale Netzwerke als unablässlich für die Demokratie angesehen.

Doch damit soziale Netzwerke so funktionieren können, müssen die Nutzer dort vor staatlichen Zugriffen sicher sein, um sich frei bewegen und austauschen können. Der wirksamste Schutzmechanismus wäre, neben Verschlüsselungsmechanismen der, sich anonym auszutauschen. Doch genau eine hundertprozentige Anonymität zu gewährleisten, ist technisch schwierig, wie die Informatiker George Danezis und Seda Gürses schreiben. Denn auch anonymisierten Datensätzen lassen sich durch entsprechende Werkzeuge wiederum entanonymisieren. Hinzu kommt dass sich selbst aus anonymen Daten Nutzerprofile erstellen lassen, wenn ein ein Service entsprechend häufig genutzt wird. Auf Seite 92 des Beitrages heißt es:  Je mehr ‚data mining‘ betrieben wird je mehr Daten aus unterschiedlichen Quellen miteinander abgeglichen werden können, desto mehr wird sich auch die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass User doch identifiziert oder anonyme Spuren zu konkreten Sendern zurückverfolgt werden können.

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