Körpersprache: Lächeln als Waffe



Voriger TeilNächster Teil



Best of HR – Berufebilder.de® – Verlag, eingetragene Marke, eLearning on Demand Plattform, News-Dienst der deutschen Top20-Bloggerin & Beraterin Simone Janson, referenziert in ARD, ZEIT, Wikipedia.
Bildrechte: Bildmaterial erstellt im Rahmen einer kostenlosen Kooperation von Shutterstock. .

Der Mund ist unser eigentlicher Lautsprecher. Die Worte dringen heraus, während wir die Laute mit der Muskulatur rund um den Mund „formen“. So können wir – mit einigem Training – auch von den Lippen des anderen lesen, ohne den Klang der Worte zu hören.

Körpersprache: Lächeln als Waffe laecheln

Mehr Wissen - PDF-Download, eKurse oder persönliche Beratung


Hier schreibt für Sie: Dr. Gabriele Cerwinka ist Gesellschafterin der Schranz & Cerwinka OEG. Profil
Hier schreibt für Sie: Gabriele Schranz ist Gesellschafterin der Schranz & Cerwinka OEG; Wien – Zürich. Profil


Mehr Wissen? Diesen Text herunterladen oder eKurs zum Thema buchen. Insider-News per Newsletter oder für Mitglieder!

Einfach den Mund zu machen

Zur Übersicht

Daneben sendet gerade der Mund auch eine Vielzahl von Signalen aus, die nichts mit den Worten zu tun haben. Der Mund ist das Tor zur lebens- notwendigen und genussreichen Nahrungsaufnahme. Wenn uns etwas nicht schmeckt, machen wir einfach den Mund zu.

Sind wir nicht einer Meinung mit unserem Gesprächspartner, pressen wir die Lippen aufeinander. Obwohl vielleicht unser leicht geneigter Kopf eine nachdenkliche Geste symbolisieren soll, zeigen die zusammengepressten Lippen eindeutig Abwehr. Wir lassen die andere Meinung nicht an uns heran, der Mund dient als Barriere. Diese Art von Schweigen sollten Sie daher nie als Zustimmung werten!

Ein Lächeln, das bezaubert

Zur Übersicht

Eines der wichtigsten Signale unseres Mundes ist das Lächeln. Wie entsteht ein Lächeln? Wann haben wir es erlernt? Nichts bezaubert die Eltern so sehr, wie das erste Lächeln ihres Babys. Dabei meinen viele Entwicklungspsychologen, dass es sich dabei nur um eine unbewusste Muskelbewegung im Gesicht des kleinen Erdenbürgers handelt.

Rein zufällig ziehen sich die Mundwinkel nach oben. Und wie reagieren die Eltern darauf? Durch freudige Zuwendung, durch liebevolle Worte und durch ein bewusstes Lächeln. Lernt das Kleinkind etwa nur durch diese Reaktion, dass sein Lächeln positiv wirkt?


Tipp: Text als PDF - bitte vorab! Anleitung genau lesen - oder eKurs zum Thema herunterladen. Regelmäßige Sonderaktionen oder Insider-News gibts per Newsletter!

Sicher aber gibt es auch das angeborene Lächeln: Genauso wie sich beim Geschmack einer Zitrone das Gesicht, die Augen und der Mund zusammen- ziehen, heben sich beim Gedanken an etwas Süßes, Angenehmes oder Erfreu- liches die Mundwinkel leicht nach oben. Dieser Ausdruck wird – analog zum Zitronen-Beispiel – auch von den Augen ausgedrückt.

Lächeln als Waffe

Zur Übersicht

Ganz anders verhält es sich da mit dem typischen Siegerlächeln: Eine Reihe strahlendweißer, makelloser Zähne blitzt aus einem idealerweise braun- gebrannten Gesicht hervor. Bei so viel Glanz schaut ohnehin keiner mehr in die Augen. Der Sieger lächelt und zeigt dabei die Zähne – unser Bewusstsein will uns einreden, dass er uns freundlich und offen begegnet.

Aber unser Unterbewusstsein registriert sehr wohl auch die Drohgeste dahinter. Ein Hund würde nie auf die Idee kommen, die gefletschten Zähne eines anderen Hundes für ein freundliches Willkommen zu halten! Diese Art von Lächeln – die Lippen nur so weit geöffnet, dass die Zähne gut sichtbar sind – stellt somit fast schon eine offene Drohung dar.

Kalt Lächelnd abgespeist

Zur Übersicht

Es gibt aber auch noch das weitaus harmloser wirkende, verbindliche Lächeln. Die Mundwinkel ziehen sich zwar nach oben, aber sonst regt sich kein Muskel im Gesicht, auch die Augen bleiben völlig unbeteiligt. Manchmal ist es noch von einem leichten Kopfnicken begleitet. Dieses Lächeln wirkt irgendwie verkrampft, die verbindliche Geste nur vorgetäuscht – dahinter versteckt sich Gleichgültigkeit und Desinteresse.

Der andere fühlt sich nicht ernst genommen, echte Kommunikation entsteht damit noch weniger als bei einer echten Drohgeste.

Lächeln als Drohung

Zur Übersicht

Eine Drohung kann zur Konfrontation und damit zur Auseinandersetzung mit dem anderen führen. Aber eine solche vermeintlich verbindliche Geste sagt aus:


Tipp: Text als PDF - bitte vorab! Anleitung genau lesen - oder eKurs zum Thema herunterladen. Regelmäßige Sonderaktionen oder Insider-News gibts per Newsletter!

„Du bist für mich kein ernst zu nehmender Gegner, dich speise ich mit einem Lächeln ab – und dann auf zu wichtigen Dingen!“  So ist aus einem grundsätzlich freundlichen Begrüßungsritual – dem Lächeln – eine oftmals schwer zu überwindende Barriere geworden.

Verhaltensmuster der Steinzeit

Zur Übersicht

Viele unserer körpersprachlichen Verhaltensmuster sind seit Urzeiten die gleichen sind. Gerade im Bereich der „Verteidigungsgesten“ wird das deutlich. Bevor der Mensch über kunstvolle Waffen und Verteidigungsmechanismen verfügte, hatte er nur seinen Körper für Kampf und Schutz zur Verfügung.

Und er wusste, dass es eben mehr oder weniger empfindliche Körperpartien gibt. Ein Faustschlag in den Bauch oder ein Biss in den Hals ist auch heute noch meist tödlich.

Verteidigung: Den Körper zur Seite drehen

Zur Übersicht

Fing man dagegen den Schlag mit dem Arm ab, gab es höchstens einen gebrochenen Knochen, aber meist keine lebensbedrohende Verletzung.

Daher haben unsere Vorfahren einen Angreifer mit zur Seite gedrehtem Körper abgewehrt, ihm die etwas unempfindlichere Knochenseite zugewandt und so die empfindlichen Weichteile geschützt.

Offene Körperhaltung

Zur Übersicht

Dieses Verhaltensmuster ist bis heute gleich geblieben. Eine offene Körperhaltung präsentiert dem anderen die verletzliche Vorderfront – Hals, Brust und Bauch. „Ich fürchte mich nicht vor dir, ich gehe nicht in Deckung.“


Tipp: Text als PDF - bitte vorab! Anleitung genau lesen - oder eKurs zum Thema herunterladen. Regelmäßige Sonderaktionen oder Insider-News gibts per Newsletter!

Umgekehrt wenden wir einem potenziellen Gegner unbewusst unsere Knochenseite, unsere Seitenfront, zu. Wir zeigen ihm die kalte Schulter. Der andere spürt das unbewusste Wegschieben, die Barriere.

Körpersprachliche Barrieren

Zur Übersicht

Mit jemandem freundlich „über die Schulter“ zu kommunizieren, fällt schwer. Die Gesprächsbarriere Knochenseite steht im Weg.

Dieses oft nur unmerkliche seitliche Wegdrehen ist eine der häufigsten körpersprachlichen Barrieren.

Mehr Wissen - PDF-Download, eKurse oder persönliche Beratung

Zur Übersicht

Offline-Download - Anleitung unbedingt Lesen! Diesen Text 24 Stunden lang als PDF herunterladen oder ausdrucken - nur Leserecht, keine Weitergabe oder Nutzung! Dazu beim Kauf unter "Interessen" unbedingt den Titel eintragen und nach dem Kauf hier klicken. Möglich sind auch mehrere Texte in einem PDF - dazu mehrfach buchen und uns nach dem Kauf per eMail die genauen Titel mitteilen. Oder als Premium-Mitglied 1 Jahr lang alle Texte & eKurse gratis herunterladen.

2,39 Jetzt buchen



Ihr eKurs on Demand: Wählen Sie Ihren persönlichen eKurs zu diesem oder einem anderen Wunschthema. Als PDF-Download. Bis zu 30 Lektionen mit je 4 Lernaufgaben + Abschlusslektion. Bitte unter "Interessen" den Titel eintragen. Alternativ stellen wir gerne Ihren Kurs für Sie zusammen oder bieten Ihnen einen persönlichen regelmäßigen eMail-Kurs inklusive Betreuung & Zertifikat - alle weiteren Informationen!

16,20 Jetzt buchen



Berater-Pakete: Sie wollen Ihre Reichweite erhöhen oder als Arbeitgber Bewerber ansprechen? Für diese und weitere Themen bieten wir spezielle Berater-Pakete (Übersicht) - zum Beispiel ein persönliches Telefonat (Preis gilt pro Stunde).

149,99 Jetzt buchen

berufebilder

Sie wollen hier kommentieren? Bitte die Debatten-Regeln einhalten, Beiträge müssen freigeschaltet werden. Ihre eMail-Adresse bleibt geheim. Mehr Informationen zur Verwendung Ihrer Daten und wie Sie dieser widersprechen können, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

  1. Debatte zu diesem Beitrag folgen
  2. Allen Debatten folgen
  3. Debatten per eMail abonnieren (Link hier eintragen!)
  1. Berufebilder

    Die Macht der versteckten Signale - Teil 2: Lächeln als Waffe -

  2. Simone Janson

    Die Macht der versteckten Signale - Teil 2: Lächeln als Waffe -

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ja, ich möchte regelmäßig über die neusten Aktionen & Angebote per Newsletter informiert werden.

Hiermit akzeptiere ich die Debatten-Regeln und die Datenschutzbedingungen mit der Möglichkeit, der Verwendung meiner Daten jederzeit zu widersprechen.