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Mentoren finden als Berufseinsteiger: Klare Ziele & Bescheidenheit


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Berufseinsteiger haben es nicht leicht: Sie haben wenig Erfahrung, sollen am besten aber schon alles können. Was helfen kann: Ein Mentor oder eine Mentorin. Eine Studie zeigt, wie man entsprechende Unterstützung findet. 5 Tipps.


Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Wer bescheiden auftritt, findet schneller Hilfe

Ein Mentor oder eine Mentorin führen im Schnitt zu einem höheren Einkommen und schnellerem Aufstieg in Unternehmen.

Das zeigt eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Mentoring-Studie, die 340 Fachhochschul- und Universitäts-Absolventen in ihren ersten fünf Berufsjahren begleiteten.

Was sollten Berufseinsteiger tun?

Zielsetzung dabei: Herausfinden, wie Berufsanfänger auftreten sollten, um das Wohlwollen höherer Führungskräfte zu finden.

Das Ergebnis: Berufseinsteiger, die bescheiden auftreten, finden leichter einen Mentor, der sie unterstützt. Auch wenn viele meinen, dass der, der angibt mehr vom Leben hat und schneller Karriere macht: Wie die Studie beweist, ist das Gegenteil der Fall.

5 Tipps: So finden Berufseinsteiger Mentoren

Zusätzlich sollte die Studie die Frage beantworten, wie sich die Unterstützung durch Mentoren auf den beruflichen Erfolg auswirkt. Als Erfolgskriterien dienten das Einkommen und die nach fünf Jahren erreichte hierarchische Position. Diese 5 Tipps haben sich dabei herauskristallisiert.

  1. Aktiv suchen: Wer aktiv nach Mentoren sucht, die ihn unterstützen, kommt im Berufsleben schneller voran. Das gilt auch für Arbeitnehmer mit nur durchschnittlicher Intelligenz und sozialer Herkunft aus der Mittelschicht.
  2. Netzwerken ist alles: Gute „Networker“ sind bei der Mentorensuche im Vorteil. Denn wer schnell Kontakte knüpft und diese auch pflegt und nutzt, findet schneller jemanden, der ihn unterstützt.
  3. Bescheiden auftreten: Je bescheidener der Neuling auftrat – bei allerdings für alle erkennbar guten Leistungen –, desto stärker fiel die Unterstützung durch den Höherrangigen aus.
  4. Bereitschaft über Probleme zu reden: Wichtig für eine gute Beziehung zu Mentoren ist auch die Bereitschaft, über eigene Fehler und Ängste zu reden. Diese Offenheit des Berufseinsteigers gegenüber einem potenziellen Mentor muss allerdings situationsgerecht sein.
  5. Soziale Kompetenz gefragt: Ohne soziale Kompetenz der Nachwuchskraft kann eine vertraulichere Beziehung leicht aus dem Ruder laufen. Durch Offenheit wachsen zwar die wechselseitige Sympathie und das Vertrauen zwischen Mentor und Nachwuchskraft, man sollte dies jedoch nicht übertreiben.
  6. Ziele Fokussieren: Bei der Suche von Mentoren hilft es, die eigenen Ziele stets im Blick zu haben. Auch die Beziehung zu einem Mentor hilft Nachwuchskräften dabei, sich darüber klar zu werden, wohin Mentees beruflich wirklich wollen, und warum dies für sie persönlich wichtig ist.
  7. Zufriedenheit: Diejenigen Berufseinsteiger, die durch einen Mentor unterstützt wurden, waren deutlich zufriedener mit dem Erreichten. Mentoring führt also nicht nur zu objektiver, sondern auch zu deutlich mehr subjektiver Karrierezufriedenheit

Fazit: Mentoren sind hilfreich

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich die zielgerichtete Suche nach Mentoren tatsächlich finanziell lohnt – wenn die Mentees in Spee die entsprechenden Tipps beherzigen.

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    Es gilt immer noch der Satz: „Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr“.
    Das wird sich auch in Zuknft nichts dran ändern. Es kommt nicht auf den Inhalt an, es kommt immer auf die Wahrnehmung an.

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