Wer häufig unterwegs ist, kann ein Lied davon singen: Geschäftliche und private Reisen werden deutlich erleichtert, wenn man die richtigen Kleidungsstücke einpackt. Doch worauf ist – am besten schon beim Kauf – zu achten?

Zeit sparen beim Packen durch die Auswahl der richtigen Kleidung: 10 Tipps für die Geschäftsreise

Moderne Geschäftsreisen: Eine logistische Herausforderung

Eine meiner letzten Geschäftsreisen bestand darin, einen 125 KM langen Wanderweg, den in Lechweg, mehreren Tagen zu absolvieren. Was entspannend klang, erwies sich schnell als logistische Herausforderung: Schon die Anreise nach Lech am Arlberg war langwierig und aufgrund häufiger Umstiege nur mit leichtem Gepäck zu bewältigen.

Zudem musste bei der mehrtägigen Wanderung jeden Morgen um neun das Gepäck abgegeben werden. Außerdem waren zwischendurch Treffen und Essen mit Vertretern der Tourismusregionen geplant. Alle dafür notwendigen Kleidungsstücke musste ich in meinem kleinen Koffer und dem Rucksack unterbringen.

Am besten gut vorbereitet für jede Situation

Zugegeben, die Herausforderungen eines Messebesuchs sind ganz andere, da geht es z.B. darum, mehrere Tage möglichst knitterfrei und gut gestylt über die Runden verbringen.

In der Regel benötigt man dafür aber keine Outdoor-Klamotten. Die vergangenen Jahre haben mir allerdings gezeigt, dass einem unterwegs so ziemlich alles Mögliche passieren kann, sodass für mich nun auf jeder Reise gilt: Am besten gut vorbereitet. Umso mehr, dass moderne Geschäftsreisen heutzutage schnell eben auch mal Outdoor-Elemente enthalten können. Man denke nur an Teambuilding-Meetings.

8 Tipps für die perfekte Ausstattung auf Geschäftsreisen

Und diese Vielzahl von möglicherweise unterschiedlichen Situationen bedeutet im Klartext für mich: )dealerweise schon beim Einkauf an die richtigen Materialien und das Einpacken derselben denken. Hier konkret 10 Tipps, worauf ich achte:


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1. Teddy-Bär oder Fashion-Victim?

Wer nicht gerade im Hochsommer reist, braucht nicht nur kleidsame, sondern auch zweckmäßig warme Bekleidungen – denn zu schnell kann hierzulande das Wetter umschlagen oder es in Zügen und Flugzeugen empfindlich kalt werden. Allerdings empfiehlt sich auch der Zwiebellook, wenn es dann doch mal warm wird.

Lange habe ich daher nach einer passenden Strickweste oder Unterjacke gesucht. Eine, die zwar warm ist, aber dennoch leicht, atmungsaktiv und vom Schnitt her so kleidsam, dass man sie nicht verstecken muss.

Fleccejacken mögen praktisch sein, ihr Material lässt einen schnell wie einen Teddybär erscheinen. Doch es gibt auch Oberbekleidung aus Microfleece-Material, die alle Ansprüche an Usability erfüllen, leicht sind und dennoch wärmeisolierend bei gleichzeitiger Atmungsaktivität. Und eine Taillierung auf der Seite macht so manches Stück auch für Modebegeisterte attraktiv, wo andere Flecce-Jacken nicht selten wie ein Kartoffelsack wirken.

2. Schnell trocknend und Antipilling

Außerdem verfügt das ideale Kleidungsstück vorne über einen durchgehenden, stabilen Reißverschluss, sodass man es wahlweise als Jacke, Weste oder Pullover tragen kann – praktisch! Es ist dabei aber durchaus business-tauglich, etwa als leicht zu tragenden Zwischenschicht im Winter oder eigenständige Jacke bei etwas milderen Temperaturen und sogar leichtem Regen.

Das Material meiner Wahl ist Microfleece. Microfleece besteht zu 100 Prozent aus Polyster. Es ist daher relativ leicht und überzeugt vor allem dadurch, dass es schnell trocknet, was gerade auf mehrtägigen Reisen ein entscheidender Vorteil ist. Ebenso gut zum Trocknen sind übrigens Seide und Polyester. Die Antipilling-Ausstattung beugt zudem der Fussel-Bildung vor.

3. Achtung Geruch

Lediglich die Atmungsaktivität lässt beim Polyester typischerweise etwas zu wünschen übrig: Schweißnoten bilden sich an empfindlichen Stellen unter den Armen doch vergleichsweise schnell. Wer also bei Business-Terminen gut riechen will, sollte auf andere Materialien ausweichen.

Vor allem zeigen sich gerade beim Material hinsichtlich Pflege, Schnitt und Schweißbildung erhebliche Unterschiede zu preiswerteren Materialien.

4. Achten Sie auf Kleidungsstücke mit Taschen

Ungemein praktisch sind Kleidungsstücke mit Taschen: In seitlichen Reißverschluss-Taschen kann man allerlei nützlich Gegenstände vom Handy bis zum Lippenstift verstauen, aber sich die Hände wärmen, wenn es so richtig kalt ist.

Weitere Taschen für Wertsachen, z.B. Innen, helfen, selbige vor Diebesgut zu schützen. Auch Röcke und Hosen sind mit Taschen praktischer.

5. Schal

Ein guter Schal ist unterwegs praktisch die Allzweckwaffe, also das Schweizer Taschenmesser für jede Situation: Er fungiert als Schmuckstück bei Business-Veranstaltungen, kann Flecken überdecken, oder als Kopfbedeckung bzw. Schal vor allzu harscher Witterung, kalter Zugluft, starker Sonneneinstrahlung und unangenehmen Kältebrücken schützen. Man kann sich im Zweifel sogar draufsetzen, damit zudecken oder ihn als Rock verwenden.

6. Leichter Regenschutz

Eine Eigenschaft, die man bei vielen Business-Kleidungsstücken nicht erwarten würde, ist wasserabweisendes Material. Tatsächlich sollten perfekte Jacken aber auch einen leichten Regenschutz bieten. Nur bei Starkregen sind solche Business-Kleidungsstücke ohne Überjacke relativ ungeeignet.

Daher führe ich fast immer ein leichtes Regencape mit mir, das in jede Handtasche passt, dabei aber deutlich platzsparender und leichter als jeder Regenschirm ist.

Wandern ist aufgrund seiner niedrigen Einstiegshürde der geeignete sportliche Ausgleich bei Meetings aller Art. Kein Wunder, dass es selbst bei Personalmarketingkonferenzen ein Thema ist. Einzige Voraussetzung: Bequeme, stabile Schuhe. Die gibt’s hier im Test.

7. Die passenden Schuhe

Gute und bequeme Schuhe in jeder sind Situation sind ungemein wichtig. Leider gehen die meisten eher nach chic denn nach gesunder Passform. Und Leider ist Optik zwar viel, aber nicht alles: Im Praxistest zeigen sich die Schwächen von chicen Schuhen: Der schmale Schnitt bedingt, dass die Schuhe quasi den ganzen Tag eingeengt werden. Hier ist Dehnungsarbeit zu leisten, was zum Problem wird, wenn man die Schuhe gleich zu einem Business-Einsatz tragen möchte.

Was beim Sitzen noch einigermaßen funktioniert, wird dann zum Problem, wenn man den ganzen Tag herumwandert – oder eben in der Natur. Wer Wandern und Business verknüpft, steht übrigens vor mehreren Herausforderungen. LinkedIn – Gründer Konstantin Guericke kann ein Lied davon singen: Er braucht z.B.bei seinen Wander-Meetings auch Duschen oder zumindest öffentliche Toiletten, in denen sich seine Geschäftspartner frisch machen können, bevor es zum nächsten Meeting geht.

8. Geräuscharm laufen

Auch bei Schuhen ist das Material wichtig: Obermaterial aus Textil und Leder ist z.B. atmungsaktiv, ersteres ist allerdings nicht besonders schmutz- oder wasserabweisend.

Die Außensohle mit einer optimal abfedernden PU-Zwischensohle soll den Schuhen Halt verleihen. Hier kommt es dann je nach Untergrund auf das Material an: Kunststoffsohlen haben die unschöne Eigenschaft, gerade auf Kunststoffboden eine wenig zu quietschen.

Wenn der Schuh nicht nur gut aussehen soll, sondern auch beim Spaziergang oder auf leichten Wanderwegen zum Einsatz kommt, sollte man zudem einen Grip wählen, der auch auf Untergrund mit feuchten Blättern oder lockere Steinen nicht problematisch ist.


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