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Wenn Jobbörsen einen kleinen Mitwerber mundtot machen wollen: Abgemahnt wegen zu viel Erfolg


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Dass Jobbörsen ein heißumkämpfter Martk sind, in dem eine Meng Geld verdient wird, war mir spätestens klar, seit mir jemand erzählte, dass dort von manchen 400.000 Euro im Monat für Google-Adsense ausgegeben werden. Allerdings war mir bis Dato nicht klar, dass einige dieser Anbieter sogar zu unlauteren Rechtsmitteln greifen, wenn sie sich bedroht fühlen.

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Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Eine Spezial-Jobbörse, die gut ankam

Die Geschichte, die ich via neunetz.de erfahren habe, hat mir fast die Schuhe ausgezogen: 2009 hatte Leander Wattig sein Projekt „Ich mach was mit Büchern“ zur Vernetzung der Buchbranche gestartet.

Dazu gehörte auch bald eine kleine, auf die Buchbranche spezialisierte Jobbörse. Das Angebot war Gratis, verdient hat Wattig daran direkt nichts, indirekt hat er wohl durch die Aufmerksamkeit profitiert.

Das Vergehen: Zu viel Erfolg

Eine nette Idee, die gut ankam. Offenbar zu gut für manche, denn wie Leander Wattig jetzt schrieb, war genau dieser Erfolg manchen ein so großer Dorn im Auge, dass er mit einer Abmahnung bedroht wurde.

„Von Beginn an gab es vereinzelt Menschen, die mich dafür kritisiert haben, dass ich eine solche Plattform kostenlos anbiete. Warum? Weil ich damit anderen Akteuren Umsätze wegnähme. “Warum wollen sie denn XY aktiv schaden?”, wurde da gefragt […] Mit einer ähnlichen Begründung wurde mir nun erstmals auch konkret eine Abmahnung angekündigt von jemand, der sich als Wettbewerber bedroht zu fühlen scheint.“

Der Abmahner in spe kann sich freuen: Wattig hat die Jobbörse vom Netz genommen. Nicht, weil er die Abmahnung rechtlich fürchtet, das wäre ja auch noch schöner, sondern weil er keine Lust hat, sich damit auseinanderzusetzen.

Abmahnung statt Innovation

Liebe Jobbörsen-Betreiber, wie seid Ihr denn drauf? Sind Eure Umsätze nicht mehr ganz so hoch? Vielleicht liegt das ja an einem Geschäftsmodell? Die Crosspro-Research Dauer-Umfrage zu den besten Jobbörse hat ja gerade gezeigt, dass Spezialanbieter und Jobsuchmaschinen in der User-Gunst ganz vorne liegen.

Vielleicht bewahrheitet sich nun, was ich hier und hier bereits geschrieben habe: Dass das Modell Jobbörse, zumindest die allgemeinen, aufgrund iher eingegrenzten Funktionalität sich allmählich überleben? Und vielleicht müsst ihr deshalb zu solchen Mitteln greifen?

Aber abzumahnen, statt eigene, gute Ideen zu entwickeln, kommt ja leider immer wieder vor und sagt viel über die Kleingeistige Haltung des Abmahners aus.

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