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Die 6 Erfolgsprinzipien der Führung – Teil 4: Das sind die 6 Prinzpien



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Bislang haben wir in dieser Serie sehr ausführlich über Werte in Unternehmen gesprochen. Wie sehen aber nun die 6 Erfolgsprinzipien der Führung in Unternehmen aus?

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Hier schreibt für Sie: Dr. Heinz Peter Wallner ist Change Berater, Führungskräfteentwickler und Coach. Profil

Hier schreibt für Sie: Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Kurt Völkl ist Generaldirektor einer österreichischen Sozialversicherung. Profil

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Auf die Grundhaltung kommt es an

Die sechs Erfolgsprinzipien für das innere Spiel führen uns auch in Richtung Wertehaltungen. Ein Erfolgsprinzip zu akzeptieren und zu leben, führt uns zu einer kompatiblen Grundhaltung.

Wir können in der Führungsarbeit sachlich alles richtig machen, aber mit den falschen Grundhaltungen dennoch nur Leid erzeugen und Schaden anrichten. Für uns steht eine Grundhaltung in der Führungsarbeit über allen anderen:

Würde & Achtung zählen

Es ist die Würde und Achtung des Menschen. Alle Aktivitäten und alle Interventionen in der Führungsarbeit müssen von der Grundhaltung der Würde und Achtung durchströmt werden.

Achtung vor sich selbst und Achtung vor dem anderen Menschen sind der Anfang einer schöpferischen Führungskraft, die dann zu wirken beginnen kann. Was auch immer geschehen mag, welche Fehler, welche Fehlgriffe – die Würde des Menschen müssen wir achten und schützen.

Die 6 Erfolgsprinzipien der Führung im Überblick

Anfang (und Ende)Polarität

PrinzipGrundhaltung der FührungskraftGrundhaltung der Mitarbeiter(innen)
Anfang & EndeMut: Der Anfang jeder Veränderung ist ein erster Schritt in ein unbekanntes Land. Dieser Schritt braucht Mut.Vertrauen: Menschen müssen am Anfang der Führungskraft Vertrauen schenken und den ersten Schritt mitgehen.
PolaritätRespekt: Wenn sich die Polaritäten zeigen, braucht es Respekt vor dem anderen, vor anderen Meinungen, vor anderen Ansichten, vor dem »Anderssein«.Respekt: Respekt ist wechselseitig notwendig und muss von beiden Seiten aufgebracht werden, vom Geführten und vom Führenden.
ResonanzFreude: Jede Führungskraft braucht eine positive Grundhaltung. Es geht darum, mit Freude die Führungsaufgaben wahrzunehmen und durch die Veränderung zu führen.Bereitwilligkeit:Menschen müssen den inneren Widerstand überwinden und zur Bereitwilligkeit finden. Durch Resonanz kann in der Folge auch Freude und manchmal sogar Begeisterung aufkeimen.
Doppelte EntscheidungVertrauen: Die erste Entscheidung folgt aus dem Herzen: Als Führungskraft vertraue ich auf den Menschen, den ich zu führen habe. Konzentration: Die zweite Entscheidung folgt aus der Erkenntnis: die Ergebnisse stimmen. Ich konzentriere mich auf unsere ErfolgeMut: Die erste Entscheidung folgt aus dem Herzen: Als Mensch bringe ich den Mut auf, den Weg zu beginnen und entscheide mich dafür. Konzentration: Die zweite Entscheidung folgt aus der Erkenntnis: die Ergebnisse stimmen. Ich konzentriere mich auf meine und unsere Erfolge.
WiederholungBeharrlichkeit: Nur mit Konsequenz und Beharrlichkeit gibt es Entwicklung und Veränderung. Übung und Wiederholung zeigen den Weg und führen letztlich zum Erfolg.Beharrlichkeit: Der Erfolg der Führungsarbeit braucht Beharrlichkeit auf beiden Seiten. Nur durch Übung neuer Muster gelingt die Veränderung.
Ordnungs- musterLebendigkeit: Nahe am Selbst, nahe am Menschen sein, sich öffnen, Vielfalt und Freiraum schaffen, Ressourcen bieten, lernen lassen und das Zusammenspiel fördern.Lebendigkeit: Das lebendige Zusammenspiel annehmen, sich darauf einlassen, Freiräume nutzen, Ressourcen sinnvoll einsetzen und voneinander lernen.

Ausblick

In den folgenden Teilen werden wir dann eine Zusammenschau der Prinzipien und Grundhaltungen für die Führungsarbeit machen und diese näher erläutern.

Dabei gilt: Führen besteht immer aus führen und geführt werden. Diese Grundhaltungen braucht es daher auch immer auf beiden Seiten, bei der Führungskraft und beim Mitarbeiter.

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