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Arbeitsformen der Zukunft: Mobiles Lernen in der Industrie 4.0


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Industrie 4.0 & Home Office sind heiß diskutierte Themen. Doch was bedeutet das eigentlich genau, ortsunabhängig zu arbeiten? Und wie nutzt man beispielsweise Reisezeit, etwa in einem Zug, um zu lernen? OLYMPUS DIGITAL CAMERA


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Mit dem Lernpäckchen auf Achse

Der Trend zur Mobilität setzt sich beim Lernen fort – gerade wo es für Berufstätige heutzutage nicht mehr ausreicht, sich auf die einmal abgeschlossene Ausbildung oder sein Studienwissen zu verlassen. Stattdessen ist eine lebensbegleitende Weiterbildung üblich, die immer häufiger berufsbegleitend geleistet wird.

Gerade für eine Weiterbildung neben dem Beruf ist die Zeit oft sehr knapp bemessen und so bietet es sich an, auch unterwegs immer ein Lernpäckchen dabei zu haben.

Mobile Lern-Ausrüstung

Zum Glück muss man keine kiloschweren Bücher mehr herumschleppen. Immer mehr Lernmaterial steht auch in elektronischer Form zur Verfügung und kann auf mobilen Geräten wie Notebooks, Tablets und sogar Smartphones bearbeitet werden.

Die Materialien unterscheiden sich dabei unter anderem dadurch, ob sie nur online – also bei vorhandener Internet-Verbindung – oder auch offline bearbeitet werden können. Beide Formate haben ihre Vor- und Nachteile.

Online-Studium unterwegs

Online-Materialien sind oft besonders aktuell. Zudem müssen die Lernenden keine großen Datenpakete herunterladen, sondern greifen immer nur auf den Stoff zu, den sie gerade benötigen.

Bei einem Online-Studium ist es außerdem möglich, an virtuellen Live-Veranstaltungen teilzunehmen, um gemeinsam zu lernen und sich mit Kommilitonen und Dozenten auszutauschen.

Problemzone Internet-Verbindung

Der große Nachteil ist, dass für den Zugriff auf die Materialien eine permanente Internet-Verbindung vorhanden sein muss. Zwar baut zum Beispiel die Deutsche Bahn das WLAN-Netz in ihren Zügen weiter aus, dieses zusätzliche Angebot ist jedoch noch längst nicht flächendeckend verfügbar. In anderen öffentlichen Verkehrsmitteln ist der mobile Internet-Zugang durch Funklöcher oft erschwert, in Flugzeugen ist er verboten.

Offline verwendbare Materialien werden vor der Bearbeitung komplett heruntergeladen. Sind interaktive Elemente oder Filme enthalten, können erhebliche Datenmengen zusammen kommen.

Online, Offline oder doch Papier?

Daher macht es Sinn, diese zu Hause auf den Laptop oder das Tablet herunterzuladen. Solange der Akku voll ist und man für Videos einen Kopfhörer dabei hat, ist das Lernen unterwegs gesichert.

Wer da ganz auf Nummer sicher gehen möchte, der greift dann doch wieder auf Papiermaterialien zurück – die benötigen weder Akkus noch eine Internet-Verbindung.

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Meistdiskutiert letzter Monat:

  1. Alice Högner

    Ich selbst mache neben dem Beruf gerade ein Fernstudium. Die Arbeitsmaterialien kommen per Post nach Hause und bestehen aus angenehm dünnen (leichten) Lernheften. Eines davon, sowie einen Collegeblock und ein paar Stifte (Kuli und zwei Farben) habe ich in der Handtasche immer dabei und lerne auf dem Weg zur Arbeit und nach Hause. Zum Lesen und Notizen machen ist das völlig ausreichend, die Aufgaben die mehr Text erfordern mache ich zu Hause am Laptop, oft am Wochenende.

    Fernstudien und berufsbegleitende Weiterbildungen sind eine gute Sache, da man die Möglichkeit hat sich weiterzubilden, ohne das sichere Einkommen aufzugeben. Und wie im Artikel so schön beschrieben eignen sich Wegzeiten in Zügen dafür ziemlich gut, da es Zeit ist, die man ohnehin absitzen muss. Wieso also die Zeit nicht nutzen?

    Freundliche Grüße,
    Alice

    • Simone Janson

      Liebe Frau Högner,

      danke für diesen praktischen, wichtigen Hinweis. Leider denken noch zu wenige Anbieter von gedruckten Lernmaterialen an das mobile Lernen.

      Ich merke doch selbst immer wieder, das unterwegs arbeiten – auch gerade mit der Technik – so seine Tücken hat.
      Viele Grüße
      Simone Janson

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