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Fremdsprachenkenntnisse als Sprungbrett für die Karriere: Wie Sprachen lernen?


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Die Eröffnung neuer Märkte in der ganzen Welt bietet Firmen zahlreiche Wachstumsmöglichkeiten. Als Folge von Globalisierung und Internationalisierung sind Fremdsprachenkenntnisse mittlerweile unverzichtbar. Doch am besten lernt man diese im eigenen Land!

sprachreisen Fremdsprachenkenntnisse als Sprungbrett für die Karriere: Wie Sprachen lernen?


Geschrieben von: Claudio Cesarano ist Betriebsökonom & Vize CEO der Media Touristik AG, einem Tochterunternehmen der Globetrotter Group.

Internationale Kompetenzen sind unentbehrlich

Nicht nur große Firmen wie Siemens, Google, Apple oder Zalando blicken über die eigenen Landesgrenzen. Die Welt wächst zusammen, dass haben auch mittelständische Firmen begriffen.

Wer seine Mitbewerber aus dem Rennen zu schlagen will, wird meist mehr dann eine Fremdsprache benötigen. Internationale Kompetenz ist mittlerweile eine unentbehrliche Fertigkeit.

Auslandsaufenthalte als Schlüsse für die Sprachkompetenz

Der Schulunterricht vermittelt sicherlich grundlegende Kenntnisse. Jedoch stößt man schnell an seine sprachlichen Grenzen, sobald es um tiefgründige Gespräche geht. Grundsätzlich ist intensives Training der Schlüssel zum Erfolg.

Mittlerweile gibt es dafür zahlreiche interessante Möglichkeiten, die nichts mehr mit staubigen Schulbüchern zu tun haben. Eine Sprache lernt man am besten indem man sie spricht. Da dies im eigenen Land relativ schwierig bietet es sich an eine gewisse Zeit im Ausland zu verbringen. Dafür gibt es ganz unterschiedliche Möglichkeiten.

Zum Backpacken ist es nie zu spät

Raus aus dem Büro und rein in die Natur. Zum Backpacken ist es nie zu spät. Eine der wundervollsten Wege ein Land kennenzulernen ist es, dort zu arbeiten und mit den Einheimischen zu leben, zu lachen und zu weinen.

Eingebunden in den normalen Alltag lernt man die Sprache beinahe wie von selbst und nebenbei sieht und erlebt man Dinge die man davor nie für möglich gehalten hätte. Einer der unkompliziertesten Länder, wenn es um Work und Travel geht, ist wohl Australien.

Work & Travel und Farm Stay

Das Visum kann man vorab für ungefähr 150 € im Internet beantragen, Hostels gibt es im ganzen Land und Arbeit ist mit etwas Geduld und der Bereitschaft etwas völlig anderes zu probieren auch relativ schnell gefunden.

So landet man schnell mal auf einer Rinderfarm oder einem Krabbenkutter. Wer es doch etwas organisierter zugehen lassen will, findet zahlreiche Organisationen, die einem vor allem in den ersten Tagen und Wochen zur Seite stehen, eine Unterkunft  besorgen und viel organisatorischen Beistand geben.

Au Pair, Demi-Pair oder Praktikum in Ausland

Um die Kultur eines Landes zu erleben und alle Feinheiten der Sprache zu lernen, ist ein Jahr als Au Pair wahrscheinlich die beste Möglichkeiten. Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten der Durchführung.

  • Als Vollzeit-Au pair kümmert man sich maximal 45 Stunden um den Nachwuchs in der Gastfamilie.
  • Während man als Demi-Pair halbtags eine Sprachschule besucht und nebenbei noch 20 Stunden pro Woche die Kinderbetreuung übernimmt.

Au Pair und Demi-Pair bietet sich vor allem nach dem Abitur an und bildet meist einen gute Orientierungsphase für zukünftige Studenten.

Auslandspraktikum

Wer etwas älter ist und es vorzieht praktische Erfahrungen zu sammeln, für ist ein Auslandspraktikum sicherlich besser geeignet. Diese gibt es in den verschiedensten Bereichen.

Von Architektur über Bauwesen bis hin zu IT, Marketing und Tourismus gibt es in jeder Branche zahlreiche Angebote. Praktika sind meistens unbezahlt und umfassen 35 bis 40 Arbeitsstunden pro Woche. Die Dauer ist natürlich von der persönlichen Situation abhängig, kann aber zwischen 4 und 24 Monaten dauern.

Freiwilligenarbeit

Wer sozial engagiert ist und darin neue Erfahrungen sammeln will, sollte sich als Volunteer bei einem Hilfsprojekt anmelden. Grundsätzlich wird der Einsatz nicht bezahlt, aber die Erfahrungen sind in keiner Weise mit Geld zu begleichen.

Es gibt eine Vielzahl von Aufgaben: Unterrichten von Grundschulkindern, Hilfeleistung im Waisenhaus, beim Naturschutz oder bei Frauenprojekten sowie der Bau neuer Infrastrukturen in Entwicklungsländern – also zahlreiche Möglichkeiten seine Fähigkeiten aber auch seine Grenzen auszutesten.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Organisationen, die Projekte in China, Kambodscha, Kenia, Peru, Südafrika, Thailand aber auch Kanada oder Australien anbieten.

Sprachreisen

Leider hat man nicht immer die Möglichkeit für einen längeren Zeitraum ins Ausland zu gehen. Um dennoch das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden, bieten Sprachreisen eine gute Alternative.

Egal ob man sich für einen Sprachaufenthalt in England entscheidet, Japanisch im Land der aufgehenden Sonne lernen möchte oder aber einen intensiven Business-Sprachkurs besucht. Zahlreiche Anbieter bieten unendlich viele Angebote in fast allen Ländern der Welt.

Die Länge des Kurses und die unterschiedlichen Anforderungen an die eigenen Leistungen kann man selbst bestimmen. Wofür Sie sich entscheiden hängt allein von den persönlichen Umständen und Vorlieben ab.

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    Meistdiskutiert im letzten Monat:
  1. Christine Edelmann

    Au Pair und Demi-Pair bietet sich vor allem nach dem Abitur an und bildet meist einen gute Orientierungsphase für zukünftige Studenten.

  2. Gerade beim Backpacking sollte man wirklich aufpassen, welcher Organisation man sein Geld (und das ist meistens gar nicht wenig) anvertraut. Eine Freundin von mir wollte sich bei ihrer Organisation z.B. bei der Jobsuche in Australien helfen lassen und hat dabei angegeben, dass körperliche Arbeit (wegen Untergewicht) für sie nicht infrage kommt. Das wurde am Anfang nicht berücksichtigt, und so stand sie erst einmal eine Zeit lang ohne Arbeit und Geld da. Aber solche Zwischenfälle sind mit Sicherheit nicht die Regel.
    Zumindest für den Erwerb von Grundkenntnissen kann man im Übrigen durchaus auch in der Heimat etwas tun. Multimediale Sprachkurse, bei denen neben dem reinen Pauken von Vokabeln und Grammatik auch Hörverständnis und Aussprache trainiert werden, sind stark im Kommen und meiner Meinung nach auch sehr effektiv.

    • Simone Janson

      Hallo Martina,
      danke. Gerade von Australien habe ich ähnliche Geschichten gehört. Wenn Sie wollen, können Sie ja einen Gastbeitrag zu Ihren Erfahrungen verfassen.

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