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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einem einzigartigen Buch-Konzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

Offenlegung & Bildrechte: Bildrechte bei Philipps & Atelier Bow-Wow. Außerdem Anker Technology hat uns Testmuster temporär überlassen. Destination British Columbia hat uns bei unserer Reise nach Kanada durch Übernahme der Reisekosten unterstützt. Destination Canada hat die Kosten für Flug und Unterkunft auf diversen Recherche-Reisen übernommen. Bildmaterial selbst erstellt von Verlag Best of HR – Berufebilder.de​®. Philips hat uns mit kostenlosen Testgeräten unterstütz, die wir im Rahmen des Tests bis zur Unbrauchbarkeit geprüft haben. 

Hier schreibt für Sie: Simone Janson ist Verlegerin, Beraterin und eine der 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen laut Blogger-Relevanz-Index. Sie ist außerdem Leiterin des Instituts Berufebilder Yourweb, mit dem sie Geld für nachhaltige Projekte stiftet. Laut ZEIT gehört ihr als Marke eingetragenes Blog Best of HR – Berufebilder.de® zu den wichtigsten Blogs für Karriere, Berufs- und Arbeitswelt. Mehr zu ihr im Werdegang. Alle Texte von Simone Janson.

Innovation Automation & Design: Praktisch Leben & Arbeiten in der Zukunft [Trend!-Review]

  • Die Jobsucher-Falle! Bewerbungssabotage entgehen {+AddOn nach Wunsch}
  • Erfolgreich Umgang mit Geld lernen {+AddOn nach Wunsch}
  • Sichtbar werden mit Respekt {+AddOn nach Wunsch}
  • Agenda Setting {+AddOn nach Wunsch}
  • Der geheime Weg zur zweiten Chance {+AddOn nach Wunsch}
  • Einsamkeit & Isolation überwinden {+AddOn nach Wunsch}
  • Nein sagen ohne Schuldgefühle trotzdem erfolgreich verhandeln {+AddOn nach Wunsch}
  • Aufmerksamkeit bekommen {+AddOn nach Wunsch}
  • Nachhaltig leben & arbeiten {+AddOn nach Wunsch}
  • Denk dir die Welt schön & gib die Schuld den andern {+AddOn nach Wunsch}
  • eCommerce – Chance für Unternehmen {+AddOn nach Wunsch}
  • Gib die Arbeit ab! Delegieren als Anti-Stress-Methode Nr. 1 {+AddOn nach Wunsch}
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  • Widerstandsfähig durch jede Herausforderung {+AddOn nach Wunsch}
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Darüber, wie die Arbeitswelt und Gesellschaft der Zukunft aussehen, wird viel geredet und geschrieben. Die richtige Innovation kann das Leben unheimlich verbessern. Doch wie praktikabel sind viele technische Innovationen wirklich?

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Nachhaltige Innovationen

Bei allen Prognosen, die eben oft auch in die Hose gehen, dürfte eines klar sein: Arbeit und Leben werden in Zukunft immer mehr verschmelzen. Daher ist es unerlässlich, beide Lebensbereiche gemeinsam zu betrachten.

Wie bei dieser nachhaltigen, Designidee von Philipps, das mit seinem Projekt “The Microbial Home” verschiedene Ansätze für häusliche Ökosysteme präsentierte. Das Projekt solle dazu anregen, den Menschen wieder näher an der Natur zu verorten. Es schlägt Strategien für die Entwicklung eines ausgewogenen Ökosystems vor.

Nachhaltigkeit-Trend: Die Wohnung als biologische Maschine

Dabei wird das menschliche Zuhause wird zu einer biologischen Maschine, in der die Restprodukte eines häuslichen Vorgangs zu den Eingangsmaterialien des nächsten Vorgangs werden. Das Haus filtert, prozessiert und recycelt was wir üblicherweise als Abfall betrachten, zum Beispiel ungeklärtes Wasser und Müll.

Außerdem gibt es eine Biogasanlagen-Küche, die das Methangas aus Bioabfällen und Exkrementen zum kochen verwendet. Die Toilette, die selbiges gleich automatisch filtert. Biolicht aus bio-luminiscenten Bakterien, die mit Methan betrieben werden. Oder der Tisch, in dem sich Essen in Terrakotta-Gefäßen in optimaler Temperatur hält – übrigens eine uralte Kühlungstechnik, die hier wieder zu Leben erweckt wurde.

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Fühlende Kleidung oder Image-Projekt: Wie realistisch sind innovative Ideen?

The “Microbial Home” hatte das Ziel, soziokulturell bedeutsame Technologiewandel der fernen Zukunft vorauszusehen und zu untersuchen, um auf dieser Basis mittelfristige Lebensszenarios zu entwickeln – von der fühlenden Kleidung bis zum nachhaltige Lebensraum sollten so Inspirationen und Innovation vermittelt werden.

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Tolle Ideen, die super klingen, kein Zweifel. Es ist auch für Unternehmen wichtig, nach vorne zu denken, das kann ruhig groß und ein wenig spinnert sein. Man darf nur nicht vergessen: Nachhaltigkeit ist ja gerade sehr “in” und für Unternehmen ein wichtiger Imagefaktor.

Imageprojekt vs. praktischer Alltagsnutzen: Wie Automatisierung das Leben erleichtert

Und diese Ideen hörten sich am Ende leider an wie ein reines Image-Projekt. zumal das Unternehmen, wie es selbst verlautbarte, gar nicht erwartete, dass solche Ideen marktfähigen Produkten weiterentwickelt werden. Eher ging es darum, den Innovationsgeist der Firma zu fördern. Den an wen will Philipps seine Kühlschränke verkaufen, wenn die Leute wieder anfangen, ihre Sachen in Terrakottagefäßen kühl zu lagern?

Dabei kann Automatisierung, richtig eingesetzt, das Leben unheimlich erleichtern. Ich habe das selbst nicht geglaubt, bis mir eufy temporär einen RoboVac X8 Hybrid für einen Test zur Verfügung gestellt hat. Lange war ich der Ansicht, dass die kleinen Saugroboter doch eher eine zusätzliche Belastung sein müssen, da man sie vermutlich ständig warten und reinigen muss, während ich die Reinigungsleistung und damit Arbeitserleichterung als eher gering einstufte.

Innovation Automation & Design: Praktisch Leben & Arbeiten in der Zukunft [Trend!-Review]

Wie Technik einen zwingt, das eigene Leben zu überdenken

Das war vor meinem Test: Der RoboVac X8 Hybrid hat mich eines Besseren belehrt: Nicht nur hat er in Windeseile sämtliche Arbeitsräume bis in die kleinsten Ecken gesaugt und gewischt, er schafft es dabei auch spielend, mit Hindernissen fertig zu werden.

Die eigentliche Innovationskraft des praktischen Helfers liegt aber nicht alleine in seiner Reinigungsleistung, sondern darin, wie er einen dazu bringt, das eigene Arbeits- und Lebensumfeld und seine Gewohnheiten zu überdenken. So überlegt man sich z.B. zweimal, ob wirklich so viele Dinge auf dem Boden herumstehen müssen und ob man diese nicht viel lieber platzsparend im Regal verstaut – oder gleich entsorgt. Und selbst wenn man eine Reinigungskraft hat, ist der RoboVac ein großer Vorteil, denn die kann sich nun zeitsparend ganz anderen Dingen widmen. Gelebte Innovation sozusagen.

Nicht jedes Hype-Gerät ist auch wirklich für jeden nützlich

Dabei bin ich wirklich niemand, der bei jeder technischen Neueuerung in Entzücken ausbricht. Mit Tablets, im Besonderen dem iPad, konnte ich mich trotz einiger Tests nie wirklich anfreunden. Mein Fazit dazu war und ist: Für redaktionelle Arbeiten ist es in dieser Form eher ungeeignet. Allerdings gibt es andere Bereiche, in denen das iPad besser zum Einsatz kommt. Zum Beispiel im Sales-Marketing. In der Weiterbildung. Und sogar auf dem Bau!

Als ich vor einiger Zeit auf Einladung der kandischen Tourist-Commission auf die GoMedia in Edmonton eingeladen war, traf ich Stacy Chala, Communications Manager bei der Capilano Group in Vancouver, Kanada. Um Kunden und Medienvertretern ihr Produkt schmackhaft zu machen, nutzt sie das iPad. Und sagt: “Für den Sales-Bereich gibt es kein besseres Arbeitsgerät”. Denn statt wie früher Fotos und Broschüren vorzulegen (und dementsprechen auch mitzuschleppen) kann sie nun einfach alles auf dem iPad vorzeigen und den Leuten Material auf dem USB-Stick mitgeben. Und dabei auch einfach mal auf Rückfragen eingehen.

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Jedes Gerät hat unterschiedlichste Einsatzformen von der Weiterbildung über die elektronische Speisekarte bis zum Bau

Dass auch Apple selbst das iPad als Sales-Gerät nutzt, habe ich im Apple-Store in Toronto festgestellt: Dort wird witzigerweise das iPad genutzt, um das iPhone und das Mac Book Air anzupreisen und in all seinen Funktionen zu erklären. Gute Idee eigentlich, aber auf eine so selbstreferenzielle Werbeidee kann eigentlich nur Apple kommen. Längst sind es aber nicht mehr nur die üblichen Verdächtigen aus der Internet- und Freelancerbranche, die solche digitalen Helfer nutzen.

Es gibt eben noch ganz andere Bereiche, in denen das iPad genutzt wird. Etwa in der Weiterbildung, bei Workshops zum Präsentieren, für Umfragen oder für MindMap und Brainstorming. Auch für Speisekarte, das Eincheck im Hotl und für Geolocation ist es nützlich. Was ich aber wirklich interessant, weil außergewöhnlich fand, war dieser Kommentar eines Elektrikers auf dem Bau, der in einem Leser-Kommentar auf Best of HR – Berufebilder.de® schreibt:

Arbeite als Bauleitender Elektriker vor Ort. Habe dank iPad endlich mal alle Unterlagen ad hoc dabei Rest gibt’s per Mail Photos über iPhone an Firma Schriftliches per penultimate per iPad Ach ja alles in einer A5 Umhängetasche. Was habe Ich früher herumgeschleppt.

Wie der Digitale Wandel nachhaltigeres Leben befördert

Die Beispiele zeigen: Der Digitale Wandel ist auf dem Vormarsch und mit ihm neuere, mobilere Lebensformen mit weniger Besitz und schnellerer Veränderungsmöglichkeit. Mir selbst hat ja nicht zuletzt auch der RoboVac eindrücklich demonstriert, wie sinnvoll und zeitsparend Minimalismus ist.

Was für die Wohnungseinrichtung gilt, könnte aber auch eine Lösung für das komplette Lebensumfeld sein. Ich meine damit eines der drängendsten Probleme unserer westlichen Zivilisation sein: Die Wohnraumknappheit in Großstädten und Ballungsgebieten.

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Innovation, die das ganze Lebensumfeld ändert

In Tokio ist das besonders extrem. Genau das muss die Architekten vom Atelier Bow-Wow nach dem Moto “Platz ist in der kleinsten Lücke” zu ihrer innovativen Wohn-Idee inspiriert haben: Ein Haus, das aussieht wie ein Bücherregal und sich auch in kleinste Zwischenräume einpasst. Das Gebäude, inspiriert von traditionellen japanischen Holzhäusern, steht auf gerade mal eben 18,6 Quadratmetern, hat aber eine Wohnfläche von 58,17 Quadratmetern.

Not macht eben erfinderisch! Und es stimmt: Innovationen werden häufig aus dem Druck einer Notsituation geboren – so auch dieses Beispiel. Und flexible Mini-Häuser könnten eine Lösung gegen teuren Wohnraum sein. Und noch einen Vorteil haben diese innovativen Wohnkulturen: Rund vier Millionen private Haushalte ziehen pro Jahr in Deutschland um – das sind rund 10 Prozent der deutschen Bevölkerung. Da wäre es praktisch, wenn man sein kleines Haus einfach mitnehmen könnte oder aber nur wenige Sachen hätte.

Was bleibt von den guten Ideen?

Die Frage, die sich am Ende stellt: Was bleibt von all diesen guten Ideen? Eigentlich schade, dass man einen Haufen Geld ausgibt für Innovationsforschung, die dann vermutlich oftmals im Sande verlaufen oder zu Tode diskutiert werden.

Dabei ist längst klar, dass es im Zuge der Digitalisierung und Automatisierung nicht nur um technische Spielereien geht, sondern vor allem darum, neue ökologische und nachhaltige Ansätze zu finden, die das Überleben Leben der Menschen schöner, besser und angenehmer machen. Wir dürfen gespannt sein, was die Zukunft bringt.

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5 Antworten zu “Innovation Automation & Design: Praktisch Leben & Arbeiten in der Zukunft [Trend!-Review]”

  1. #Beruf Wie wir in Zukunft leben werden: Design von morgen zur Imagepflege von heute?

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