B E R U F E B I L D E R gibt Young Professional Studie von Universum heraus – Teil 3: Der ideale Arbeitgeber – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

B E R U F E B I L D E R gibt Young Professional Studie von Universum heraus – Teil 3: Der ideale Arbeitgeber



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B E R U F E B I L D E R . D E gibt ab jetzt regelmäßig Studien des international tätigen Employer-Branding-Beratung Universum Communications heraus. Für die Young Professional Studie wurden 4955 Berufstätige mit mindestens einem und höchstens acht Jahren Berufserfahrung und akademischem Hintergrund befragt. Wie sehen ihre idealen Arbeitgeber aus? Arbeitsmarkt Analysen


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Hier schreibt für Sie: Simone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation. Profil

Arbeitgeber: Die eierlegende Wollmilchsau

Ein wenig erinnert es an die berühmte eierlegende Wollmilchsau, was sich junge Berufstätige da von ihrem Chef in spe wünschen: Ein attraktives Grundgehalt, ein freundliches Arbeitsumfeld, Anerkennung und eine sichere Anstellung.

Ebenfalls wichtig ist für die Young Professionals ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeit und dem Privatleben, gefolgt von Jobsicherheit und der intellektuellen Herausforderung. Auch gefragt: eine anspruchsvolle Tätigkeit, vielfältige Arbeitsaufgaben und die Anerkennung von Leistung.

Attraktives Grundgehalt

Ein Unternehmen, das ein attraktives Grundgehalt bietet, wird von allen Young Professionals geschätzt, ganz besonders aber von den jungen Berufstätigen mit naturwissenschaftlichem Hintergrund. Bei den jungen Naturwissenschaftlern sagten nahezu zwei Drittel der Befragten (64 Prozent), dass ein Grundhalt, das im Vergleich mit anderen Unternehmen wettbewerbsfähig ist, ein Unternehmen für sie besonders attraktiv macht.

Bei den Young Professionals mit wirtschaftswissenschaftlichem Hintergrund sind es 61 Prozent, bei den jungen Ingenieuren 58 Prozent und bei den IT-Experten 53 Prozent der Befragten, die das attraktive Grundgehalt als besonders wichtig für eine positive Bewertung des Arbeitgebers halten.

Work-Life-Balance bleibt wichtigstes Karriereziel

Arbeitsmarkt Analysen

Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Arbeit und dem Privaten, also die Work-Life-Balance, ist für die Young Professionals schon seit einigen Jahren das wichtigste Karriereziel, gefolgt von Jobsicherheit und der intellektuellen Herausforderung. Vor allem bei den jungen Berufstätigen mit naturwissenschaftlichem Hintergrund wird die Work-Life-Balance geschätzt:

Für 72 Prozent der Befragten mit diesem Hintergrund ist die Work-Life-Balance eines der drei wichtigsten Karriereziele. Aber auch für die jungen Berufstätigen mit wirtschafts- und ingenieurwissenschaftlichem Hintergrund und bei den IT-Experten liegt die Work-Life-Balance auf dem ersten Platz und wird von jeweils mehr als der Hälfte der Befragten als Karriereziel genannt.

Jobsicherheit gewinnt an Bedeutung

Das Ziel, einem sicheren und beständigen Job nachzugehen, gewinnt ebenfalls an Bedeutung und nimmt erstmals über alle Befragten hinweg den zweiten Patz der Karriereziele ein. Ebenso wie die Work-Life-Balance steht die Jobsicherheit als Karriereziel bei den jungen Berufstätigen mit naturwissenschaftlichem Hintergrund besonders hoch im Kurs:

Für 62 Prozent der jungen Naturwissenschaftler ist dies eines der wichtigsten Karriereziele. Bei den jungen Ingenieuren wird Jobsicherheit von 55 Prozent der Befragten als wichtiges Karriereziel genannt, bei den jungen IT-Experten sind es 48 Prozent und bei den Young Professionals mit wirtschaftswissenschaftlichem Hintergrund 47 Prozent.

Jobzufriedenheit weiter gestiegen – trotzdem hohe Wechselbereitschaft

Die Zufriedenheit mit dem aktuellen Arbeitsplatz liegt bei den Young Professionals generell auf einem hohen Niveau und ist im Vergleich zu den Vorjahren weiter angestiegen. Auf einer Zehnerskala liegt sie bei durchschnittlich 7,2 Punkten (2012: 7,0, 2011: 6,8) über alle Befragten hinweg. Dabei stellen die Young Professionals mit IT-Hintergrund die zufriedenste Gruppe dar (7,6 Punkte) – und zwar sowohl bei den männlichen als auch bei den weiblichen Informatikern.

Die Bereitschaft, den Job zu wechseln, ist trotz der hohen Zufriedenheit mit dem aktuellen Job auf einem relativ hohen Niveau: Mehr als ein Drittel möchte den Job innerhalb des nächsten Jahres wechseln, mehr als die Hälfte innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre. Nur rund ein Fünftel der Befragten (22 Prozent) sagen, dass sie den Arbeitgeber nicht wechseln möchten.

Die hohe Wechselbereitschaft drückt sich auch in den Erwartungen bezüglich der Zahl der Arbeitgeber im Verlauf der Karriere aus. Nur noch zwei Prozent der Befragten glauben, dass sie im Verlauf ihres Berufslebens nur für ein einziges Unternehmen arbeiten werden. Demgegenüber gehen 60 Prozent der Befragten davon aus, dass sie den Arbeitgeber mindestens zwei- bis fünfmal wechseln werden. Ein Viertel glaubt, dass sie bei sechs bis neun Unternehmen arbeiten werden.

Weitere Informationen zur Studie unter: http://universumglobal.com/ideal-employer-rankings/student-surveys/germany/professionals/

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