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Offenlegung & Bildrechte: Destination British Columbia hat uns bei unserer Reise nach Kanada durch Übernahme der Reisekosten unterstützt. Destination Canada hat die Kosten für Flug und Unterkunft auf diversen Recherche-Reisen übernommen. Bildmaterial erstellt mit einer kostenlos zur Verfügung gestellten Kamera unseres Sponsors Olympus, die wir im Rahmen des Tests bis zur Unbrauchbarkeit geprüft haben. Rocky Mountaineer hat unsere Recherche in Kanada durch Teil-Übernahme der Reisekosten unterstützt. SV Hotel haben mehrere unserer Recherche-Reisen durch Übernahme der Aufenthalts-Kosten unterstützt. Travel Alberta hat unsere Recherche-Reise nach Kanada durch Teil-Übernahme der Reisekosten unterstützt. 

Hier schreibt für Sie:

Simone Janson ist VerlegerinBeraterin und eine der 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen laut Blogger-Relevanz-Index. Sie ist außerdem Leiterin des Instituts Berufebilder Yourweb, mit dem sie Geld für nachhaltige Projekte stiftet. Laut ZEIT gehört ihr als Marke eingetragenes Blog Best of HR – Berufebilder.de® zu den wichtigsten Blogs für Karriere, Berufs- und Arbeitswelt. Mehr zu ihr im Werdegang.

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Die 5 Besten Tagungs- und Teambuilding-Locations in West-Kanada: Rocky Mountains Meer und Sport {Review}

West-Kanada ist nicht nur ein beliebtes Urlaubsziel, sondern auch eine bei Deutschen Unternehmen gefragte Tagungs- und Teambuilding-Destination: Ein Überblick.

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1. Teambuilding-Events in den Rocky Mountains: Meeting und Sports im Banff Nationalpark

Die Banff Park-Lodge gehört ist das größte Konferenz- und Event-Hotel in Downtown Banff – nur das außerhalb liegende Banff Springs ist größer. Auch deutsche Unternehmen wie Böhringer-Ingelheim waren schon hier.

Zimmer und Meetingräume

Das Hotel verfügt über 211 Zimmer und 16 Meeting-Räume. Die Preise für eine Übernachtung liegen zwischen 139 Dollar in der Neben- oder 279 Dollar in der Hauptsaison, die vom 1. Juni bis zum 1. Oktober ist. Vor allem in der Hauptsaison werden größere Räume wie eine Art Schlafsaal z.B. an Familien vermietet – für etwa 300 bis 400 Dollar pro Nacht. Die Ausstattung ist allerdings ein wenig muffelig und entspricht keinesfalls neusten Standards.

Zum Unternehmen gehören noch zwei weitere Hotels, insgesamt gibt es Platz für 297 Leute. Werden größere Gruppen nachgefragt, dann besteht die Möglichkeit, diese auch in anderen Hotels unterzubringen. Hotelsharing, wie es Frank Denouden, General Manager der Banff Park Lodge nennt. Zu unserem Termin kommt er allerdings erst einmal eine halbe Stunde zu spät. Was sagt das über den Service im Hotel aus?

Essen und Preise

Bis zu 450 Leute fasst der größte Main-Board-Room, der allerdings bei Bedarf wieder in drei Teile zu unterteilen ist. Außerdem gibt es 6 kleine Räume für bis zu 30 Leute. Die Preise sind flexibel und müssen individuell angefragt werden, hängen aber vom Essen ab.

“Ohne Essen kostet der große Board-Room 4000 Dollar pro Tag”, so Denouden. “Wenn allerdings das Essen voll bezahlt wird, dann berechnen wir für die Räume nichts.” Das Hotel bietet WLAN, aber auch eine feste Internetverbindung: “Manche Gäste fanden WLAN zu unsicher”, erklärt er mir. Außerdem gibt es in der Lobby ein Internet-Kiosk: Für 2 Dollar kann man hier zwei Stunden im Internet surfen.

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Ausstattung

Auch sonst bietet das Hotel alle technischen Ausrüstungen, die für ein Meetings und Seminare notwendig sind: Bildschirme und Beamer für Präsentationen, eine einfach Lichtanlage und sogar Übersetzungsequipments. Laptops können auf Wunsch zur Verfügung gestellt werden. Die Technik muss selbstverständlich zusätzlich bezahlt werden.

Für das Catering steht das hoteleigene Restaurant zur Verfügung, das internationale aber natürlich auch kanadische Küche serviert. Über die Qualität des Essens kann ich mangels keine Aussage treffen. Gut und frisch essen kann man auch eine Straße weiter im Coyote Deli: Das Menü ist eher am Südwesen der USA orientiert, aber frisch und gut.

Auch für deutsche Unternehmen attraktiv?

Den Vorteil seines Hotels sieht der Generalmanager in seiner Unabhängigkeit: “Wir sind kein Franchising-Unternehmen oder Teil einer größeren Kette, daher können wir vor Ort entscheiden und flexibel auf Anfragen reagieren.” Aus diesem Grund könnte man auch mal kurzfristig Meetings für größere Gruppen abhalten. Von Juni bis September zur Hauptsaison sei das allerdings wegen der Bustouristen schwieriger, erzählt Denouden. “Vor allem im Dezember ist es hingegen ruhiger. Kleinere Gruppen bis 50 Leuten können wir eher mal unterbringen.”

Auch wenn selbst deutsche Unternehmen wie Boeringer in die Rocky Mountains kommen, ist der Hauptmarkt bei den Meetings doch Kanada und vor allem die Alberta ansässigen Öl-, Gas-, Mienen- und Agrikultur-Unternehmen sowie die Universität von Calgary. Aber auch für Amerikaner ist Banff sehr populär. Gut 250 bis 300 Gruppen beherbergt das Hotel im Jahre: “Meetings und Conventions machen ein Drittel unsere Geschäfts aus, wir setzten mit ihnen gut 5 Millonen Dollar um”, berichtet General Manager Denouden.

Sport-Aktivitäten

Ein Grund, warum die Gruppen kommen, sind die zahlreichen Outdoor-Aktivitäten, die in Banff angeboten werden. Dazu gehören z.B. auch Heli-Skiing, Rafting, Wandern oder Langlauf-Ski. Direkt hinter dem Parke Lodge kann man im The Blue Canoe Docks ein Kanu oder Kajak mieten und auf dem pittoresken Bow-River entlang fahren – vorbei am Cave and Basin National Historic Site, der Geburtsstätt von Kanadas erstem Nationalpark. Bitte nicht ins Wasser fallen, das Wasser ist eiskalt.

Wer schwimmen möchte, für den bietet sich neben dem Hotel-Pool mit Jacuzzi ein Besuch in den Upper-Hot-Springs an. Sie legten den Grundstein für die Gründung der Stadt Banff und bieten heut 40 Grad warmes Wasser bei toller Aussicht. Bei den Temperaturen von -25 bis -30 Grad, die hier im Winter herrschen, sicherlich eine Wonne.

Ausflüge

Die Brewster-Company, ein traditionsreiches Famileinunternehmen, bietet nicht nur einen Shuttle-Service vom und zum Flughafen von Calgary, sondern gerade auch für Gruppen diverse Touren an, etwa die Discover Banff Tours inklusive Fahrt mit der Banff Gondola, die Fahrt auf dem Lake Minnewanka oder eine Tour zu den Columbia Icefields.

Wie gut die Touren sind, hängt leider vom Busfahrer ab: Stressig kann es werden, wenn die Busse erst noch Touristen in den Hotels der ganzen Stadt aufpicken müssen – das kann auch mal zwei Stunden dauern. Aber immerhin: Für kanadische Verhältnisse ist es schon toll, dass es überhaupt ein Shuttle gibt.

2. MICE-Location im kanadischen Lake Louise: Meeting am grünen Spiegel-See

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Wer ein Meeting in Lake Louise plant, wird zuerst an das große Fairmont Chateau direkt am See denken: Hier stehen Gästen 554 Zimmer in verschiedener Preisklassen zur Verfügung, zudem auf ingesamt 3350 Quadratmetern diverse Restaurants Meeting- und Event-Locations.

Alternativen zum Trubel am See

Auch wenn das Fairmont sicher ein schönes Hotel ist, gleicht jedoch einer kleinen Stadt. Und vor allem herrscht so direkt am See eine ständige hektische Betriebsamkeit. Auch Prominenten steigen hier gerne mal ab: Als ich da war, hielt gerade der kanadische TV-Star Casey Anderson einen Vortrag über sein Leben mit einem Grizzly-Bären.

Da dieser Trubel nicht meiner Vorstellung von einem schönen, ruhigen und entspannten Meeting entspricht, möchte ich zwei weitere Locations empfehlen: In unmittelbarer Laufentfernung liegt die Deer Lodge, eine kleine, aber exklusive Location mit 71 Zimmern und Whirlpool auf der pittoresken Dachterasse.

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Deer Lodge im Stil der 20er

Das Hotel wurde 1929 gebaut und die Einrichtung ist in diesem Stil gehalten, die Möbel sind zum Teil Originale. Den besonderen, exklusiven Flair, der das Hotel umgibt, bezahlen die Gäste jedoch auch entsprechend:

Die Zimmer kosten je nach Kategorie zwischen 175 und 375 Dollar im Sommer, wenn Hauptsaison ist, im Winter zwischen 119 und 219 Dollar. Das Hotel besitzt keine extra-Meeting-Räume, man kann vielmehr diverse Salons sowie den Dinning-Room für Meetings und Seminare nutzen.

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Verfügbarkeit hängt von Jahreszeit ab

Daher hängt die Verfügbarkeit auch stark von der Jahreszeit ab: Im Sommer steht nur der kleine Lady Agnes Salon, benannt nach der Ehefrau des ersten kanadischen Präsidenten McDonald für etwa 15 Leute zur Verfügung. Er kostet etwa 250 Dollar pro Tag. Man sollte daher für den Sommer ein Jahr im Voraus buchen.

In der Nebensaison im Winter kann man auch den großen Speiseraum mit Platz bis zu 80 Leuten mieten – er kostet etwa 1000 Dollar am Tag. Daher ist von Oktober bis Mai die ideale Jahreszeit für ein Meeting hier.

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WLAN mit Einschränkungen

In technischer Hinsicht bietet das Hotel die volle audiovisuelle Ausrüstung. “Was wir nicht haben, können wir besorgen”, erklärt Manager Gavin McCaffrey.

Auch freies WLAN ist natürlich vorhanden, McCaffrey empfiehlt jedoch nicht, sich auf dessen Funktion zu verlassen: “Wir sind hier in den Bergen und man weiß nicht, was mit dem WLAN-Signal bei schlechtem Wetter geschieht. Daher besser das Risiko minimieren”, meint er.

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Exklusivität und Gruppen-Raten

Technik und Essen gehen extra: Das Essen gehört auch preislich zur gehobenen Kategorie. Frühstück gibt es ab 19 Dollar, Mittagessen ab 24 Dollar und das Dinner schlägt mit 50-60 Dollar zu buche.

Das Restaurant wird auch von Leuten aus der Umgebung gerne besucht: Es gibt u.a. typisch-kanadische Küch wie Elch oder Wild. Das Unternehmen unterhält zudem eine eigene Büffel-Ranch. Allerdings sind alle Preise nicht fix, sondern es gibt Gruppen-Raten, die je nach Größe der Gruppe und Jahreszeit variieren.

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Kein Fernsehen, nur Natur

Die meisten Unternehmen komme aus Alberta, aber auch aus Toronto oder den USA. “Ruhe, Gemütlichkeit und Natur, gleichzeitig aber auch die Möglichkeit, zusammen zu sein – das ist was, unsere Gäste hier suchen”, fasst Manager McCaffrey zusammen.

Daher gibt es auf den Zimmern kein Fernsehen und keine Klimaanlage: Stattdessen gibt es einen Kamin. Die Gäste sollen frische Luft atmen und draußen aktiv sein. Sicher dient das aber auch dazu, kosten zu sparen.

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Einfacher Comfort im Lake Louise Inn

Wem die Deer Lodge zu klein ist, dem sei das Lake Louise Inn empfohlen. Es liegt direkt im Ortskern, unweit des Einkaufszentrums und bietet mit 247 Doppelzimmer Platz für ca. 500 Übernachtungsgäste. Es gibt einfache Zimmer und eine Delux-Kategorie, in der die Zimmer mit Whirlpool ausgestattet sind. Zusätzlich kann für Familien und kleinere Gruppen ein Loft zur Verfügung gestellt werden.

Die Zimmer sind nicht alle im Hauptgebäude zu finden, sondern auch in verschiedenen Häusern über das Gelände verteilt. Dadurch hat man den Eindruck, etwas näher an der Natur zu sein. Ein weiterer Pluspunkt ist der vergleichsweise große Hotel-Pool im Erdgeschoss des Hautphauses, zu dem auch ein Whirlpool gehört.

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Ausstattung

Das Hotel bietet zahlreiche Meeting-Räume, von denen der größte, der Wilson Room, Platz für 150 bis 200 Leute bietet. Nachteil ist, dass sich die Meeting-Räume im Keller befinden und ein wenig altmodisch eingerichtet sind. Wie mir die aus Deutschland stammende Revenue-Managerin Svenja Sievers erzählt, sollen sie bald rennoviert werden.

Zur Ausstattung gehören freies WLAN, Leinwände, Beamer, Konferenztelefon und – mit Vorlaufzeit – Mikrofone. Im Sommer sollte man 4-5 Monate im Voraus anfragen, in der Nebensaison von Februar bis Mai und Oktober bis November reichen auch 2-3 Monate Vorlaufzeit.

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Preise

Die Preise divergieren je nach Saison, Auslastung und Gruppengröße: Grundsätzlich sind verschiedene Packages buchbar, die auf der Website des Hotels eingesehen werden können.

Das Essen dürfte, gemessen an der Qualität des Frühstücks, eher durchschnittlich sein: Die üblichen Rühreier mit Bacon, Waffeln und Toastbrot. Allerdings gibt es auch Obst.

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Aktivitäten

Lake Louise bietet natürlich alle möglichen Winter- und Sommer-Sportarten an, die auch für Teambuilding-Aktivitäten geeignet sind: Ski- und Hundeschlittenfahren, Kanu, Klettern und vieles mehr.

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Empfehlenswert ist die Lake Louise Gondola mit Ausblick. Der ist zwar nicht so toll wie in Banff, aber auch sehr schön. Wer es ruhig mag, wandert noch weiter auf den Berg oder ins Tal. Die Gondel wirbt mit dem besten Ausblick auf Grizzly-Bären in den kanadischen Rocky Mountains – das konnte ich jedoch nicht bestätigen. Positiv: Es gibt einen Shuttle-Servíce, der die einzelnen Hotels sowie das Einkaufszentrum mit der Gondel verbindet.

Einmal um den See

Eine andere Möglichkeit besteht darin, den bekannten, pittoresken Lake Louise zu umwandern, der wie ein grüner Spiegel zwischen den Bergen liegt: Es empfiehlt sich, zum Lake Agnes Tea House hinaufzusteigen, von wo aus man auf halber Strecke einen tollen Ausblick über den ganzen See hat. Leider ist es es gerade im Sommer sehr voll und man wird beim Wandern in Seenähe von Touristen geradezu überrannt. Je größer die Entfernung zum See, desto ruhiger dürfte die Wanderung verlaufen.

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3. Mit dem Rocky Mountaineer durch die Rocky Mointains: Tagen und Arbeiten auf der Schiene

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Dass im Zug gearbeitet wird, ist ja nichts besonderes. Dass ein Zug einen Meeting-Wagon besitzt hingegen schon. Noch spezieller ist, dass der Zug sich auf historischer Strecke durch die kanadischen Rocky Mountains schlängelt. Auf Dauer zeigt sich jedoch, dass das Zugfahren ein wenig unbequem ist.

Auf 5 Strecken durch British Columbia und Alberta

Die kanadische Eisenbahngesellschaft Rocky Mountaineer wurde 1990 in Vancouver gegründete, um Zugreisen durch die kanadischen Rocky Mountains anzubieten. Sie wurde dafür mehrfach ausgezeichnet und gehört zu den luxiuriösesten Zugreisen der Welt. Die Züge verkehren mittlerweile auf fünf Strecken:

First Passage to the West zwischen Vancouver und Banff oder Calgary, Journey through the Clouds von Vancouver nach Jasper, Rainforest to Gold Rush von Whistler nach Jasper, Whistler Sea to Sky Climb von Vancouver nach Whistler und seit 2013 gibt es auch eine Strecke von Vancouver nach Seattle.

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Auf den Spuren der Eisenbahnpioniere

Dass die Strecken historische Namen haben, kommt nicht von ungefähr: Der erste kanadische Premierminister Sir John A. Macdonald und Canadian Pacific Railway Eisenbahngesellschaft bauten die Strecke zwischen 1881 bis 1885, um den kanadischen Westen an den Rest des Landes anzubinden.

Für die Ingenieure war die Erschließung der kanadischen Rockys seinerzeit eine große Herausforderung: Steile Pässe und enge Schluchten mussten überwunden werden. Kurz vor der Wasserscheide Nordamerikas beispielsweise brachte die steile Strecke am Big Hill viele Züge zum Entgleisten. Erst 1907 fanden Ingenieure in der Schweiz die Lösung. Nach dem Vorbild der Biaschina-Schlucht sprengten sie zwei Spiraltunnel in Mount Ogden und Cathedral Mountain. Die Züge fahren heute auf zwei großen Schleifen durch die Berge – wenn der Zug sehr lang ist, kann man ganz vorne unter sich den hinteren Teil des Zuges in den Tunnel fahren sehen.

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Highlights der Strecke

Die Strecke zwischen Banff und Vancouver wartet mit weiteren Highlights auf: Im seichten Kiesbett des Shuswap Lake kann man jeden Spätsommer Lachsen beobachten, die Fraser und Thompson River hochschwimmen, um hier zu laichen. Und bei Hell’s Gate schießt an der engsten Stelle des Canyonsdas Wasser mit großer Kraft durch den Engpass entlang der Bahnstrecke.

Besonders gut gefallen hat mir allerdings die Gegend um das nicht gerade begeisternde Städtchen Kamloops, in dem die Gäste bei der zweitägigen Fahrt übernachten: Die aride Gegend ist so trocken, dass sie als Wüste bezeichnet wird. Tatsächlich unterscheidet sich die Landschaft ganz erheblich von den dichten Wäldern der Rocky Mountains.

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Die Wagons

Der Rocky Mountaineer verfügt über 75 Lokomotiven und Waggons. Darunter befinden sich unter anderem GE F40PH Lokomotiven, EMD GP40-2L der Canadian National Railway, 32 Canada-Car-und-Foundry-Red-Leaf-Waggons und 16 Colorado-Railcar-Doppelstockwaggons mit Panoramaglasdächern, die jedoch ausschließlich der ersten Klasse, dem GoldLeaf vorbehalten sind.

Diese Glasdächer, die einen umfassenden Ausblick ermöglichen, sind es auch, die den Zug so berühmt machen. Mir persönlich haben andere Ausstattungsmerkmale besser gefallen: die kleinen “Terassen im freien” zwischen den Wagon, die bei dem gemächlichen Reisetempo des Zuges einen unmittelbaren Zugang zur Natur bieten.

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Preise und Essen

Die zweitägige Reise zwischen Vancouver und Lake Louise inklusive Hotelübernachtung und wirklich exzellentem Fünf-Sterne-Essen und hervorragendem Service kostet in der Luxuskategorie ca. 1.600 kanadische Dollar.

Das Essen wird im Speisewagen der GoldLeaf-Klasse, der sich im unteren Stockwerk befindet, serviert. Gerade bei großen Gruppen oder wenn der Zug voll ist, kann hier schnell ein ungemütliches Gedränge entstehen, wenn die gesamte Gruppe zum gemeinsamen Essen in den Speisewagen geht.

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Gruppen und Meetings

Denn der Rocky Mountaineer kann Gruppen von ungefähr 600 Leuten aufnehmen. Der gesamte Zug kann zu diesem Zweck zu Spezialpreisen gechartert werden.

Zusätzlich kann ein vollausgestatteter Lounge-Wagen mit Konferenztischen, LCD-Bildschirmen und offener Bar für Präsentationen oder Meetings gebucht werden. Bei informeller Sitzanordnung passen 30-35 Leute in den Wagon, bei einer klassischen Board-Room-Anordnung mit Tischen 20-25.

Der Lounge-Wagen kann nur von Gästen des GoldLeaf gebucht werden – und zwar nur zusätzlich zum normalen GoldLeaf-Preis. Der Preis für den Longe-Wagen beträgt einmalig 15.000 kanadische Dollar.

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Nachteile

So schön, pittoresk und speziell die Zugfahrt auch ist: Eine Sache, die mich gerade bei Gruppenreisen stören würde, ist die Enge im Zug, der man auf der langen Zugfahrt von 10-12 Stunden täglich auch nicht entgehen kann.

Ein weiteres Problem, das gerade bei Meetings der Konzentration abträglich ist, ist das ständige Schwanken des Zuges. Wen solche Kleinigkeiten nicht stören, dem sei die Zugstrecke aufgrund der wirklich tollen Landschaft wärmstens empfohlen.

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4. Vancouver – Großsstadt zwischen Meer und Bergen: MICE-Location mit Grasdach

Vancouver gilt als eine der schönsten, aber auch der teuersten Städte der Welt, angeblich sogar teurer als New York City. Das macht sich auch in den Preisen für die Locations bemerkbar. Die drittgrößte Stadt Kanadas bietet dafür allerdings u.a. ein Konferenzzentrum mit Grasdach.

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Convention Centre mit Grasdach

Das Vancouver Trade und Convention Centre am Canada Place liegt an Vancouvers schöner Waterfront, gleich neben dem Terminal für Kreuzfahrschiffe und bietet auf 43,340 m² 72 voll ausgestattet Meetingräume unterschiedlicher Größe. Es wurde als einziges zweimal mit dem AIPC-Preis als bestes Kongresszentrum der Welt ausgezeichnet. Das Ostgebäude diente 2010 als Pressezentrum für die olympischen Winderspiele.

Das 2009 eröffnete Westgebäude verfügt über sechs Hektar großes begrüntes Dach – das größte dieser Art in ganz Kanada und ebenfalls ausgezeichnet. Bepflanzt mit einheimischen Gräsern und Sträuchern soll Vögeln und Insekten ein natürlicher Lebensraum gegeben werden. Zum Kühlen des Gebäudes im Sommer und zur Heizungsunterstützung im Winter werden sowohl das Dach als auch Wärmepumpen mit Meerwasser herangezogen.

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MICE im Boutique-Hotel

Nur wenige Blocks weiter liegt mit dem Loden-Hotel eine weitere spannende Meeting-Location. Das Boutique-Hotel verfügt über 77 luxuriös ausgestattete Zimmer. Die Preise starten bei etwa 230 Canadische Dollar pro Nacht, sind jedoch nach Jahreszeit und Auslastung variabel.

Für Meetings und Incentive-Veranstaltungen stehen verschiedene Locations zur Verfügung: Der Board Room für bis zu 12 Personen, der kleine Salon für bis zu 18 Personen, der große Salon für bis zu 40 Personen und ein besonders luxuriöses, 150 m² großes Penthouse mit einer 130 m² großen Terasse und Platz für bis zu 125 Besuchern.

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Technik ins Design integriert

Die Technik wurde dabei in das Design integriert: So befindet sich die Soundanlage versteckt hinter der Wandervertäfelung und der Screen fungiert gleichzeitig als Spiegel. Je nach Jahreszeit muss man für eine Buchung zwei bis vier Monate im Voraus anfragen. Besonders schwierig ist es in den Sommermonaten von April bis Oktober.

Das Loden über freies High-Speed-WLAN in allen Zimmern sowie ein Business-Center mit Computer-Zugang mit Laser-Drucker, Sekretariat und Übersetzungs-Service. So gut wie seine Ausstattung ist auch der Service des Hotels: Es gibt einen einen speziellen Meeting-Plan-Service, Express-Check-Out und auch einen Car-Service.

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Service und Gastronomie

Das Engagement der Mitarbeiter zeigt sich dabei wie so oft im Detail: Zu Frühstückszeiten kann man auch ohne extra für das Frühstück zu bezahlen Tee und Cafe in der Lobby bekommen. Da ist es fast zu verschmerzen, dass das Hotel nicht über einen Pool mit Sauna verfügt, sondern nur über ein 24 Stunden geöffnetes Fitnesstudio.

Manko ist, dass das Frühstück im französischen Bistro-Restaurant Tableau noch zusätzlich zum ohnehin nicht geringen Preis bezahlt werden muss. Es wird à la carte serviert und liegt im Schnitt bei etwa 15 kanadischen Dollar liegen. Auch das Abendessen ist sehr zu empfehlen – anders ist es im Gourmet-Paradis Vancouver, dessen Küche tendenziell Wert auf gesunde Kost legt, auch nicht zu erwarten.

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Wer auch mal außerhalb Essen möchte, dem sei das im hippen Szene-Virtel Gastown liegende Restaurant Wildbeest empfohlen: Es hat 2013 gleich zwei Preise gewonnen und legt besonderen Wert auf nachhaltige, ökologische und regionale Produkte aller Art, besonders aber auf Fleischgerichte. In einem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert kann man den Köchen dabei zuschauen, wie sie das Menü auf tradtionelle und doch kreativ-moderne Weise zubereiten.

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Ausflüge

Der 1231 Meter hohe Grouse Mountain ist so etwas wie der Hausberg von Vancouver: Außerhalb der Stoßzeiten braucht man nur 20 Minuten bist zur Talstation der Pendelbahn Skyride, die von North Vancouver auf den Berg führt und ist in weiteren 10 Minuten auf dem Berg. Es gibt sogar eine Stadtbus-Linie Auf der südlichen Seite des Berges gibt es ein Ski- und Snowboardgebiet, das vier Sesselbahnen und 26 Skipisten umfasst, auf denen zum Teil auch Nachtskifahrten möglich sind.

Mir persönlich war da oben etwas zu viel los, aber natürlich ist der Ausblick über Vancouver schön, außerdem kann man in einem Gehege Grizley-Bären bewundern. Empfehlenswerte Aussichtspunkt sind das Auge des Windes, eine Windkraftanlage unterhalb der Turmspitze und mit einem einem Lift zu erreichen, sowie das Altitudes Bistro, in dem man die Aussicht durch die Glasscheibe ganz in Ruhe genißen kann. Das Essen ist eher Mittelklase – empfehlenswert aber natürlich kein Sterne-Menü. Die Aussicht bezahlt man im Preis gleich mit.

Nur wenige Minuten von der Basis-Station der Skyride entfernt liegt die Capilano Suspension Bridge, eine frei schwingende Seilbrücke, die den Capilano River in 70 Metern Höhe mit einer Länge von 136 Metern überspannt. Weitere Attraktionen der Anlage, die pro Jahr 800.000 Besucher anzieht, ist ein Baumwipfelpfad, der sich jedoch nur auf halber Höhe befindet um auch älteren Besuchern zugänglich zu sein, sowie Weg mit gläsernem Boden über der Schlucht.

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Stadtpark mit Regenwald

Wo man sich hingegen mitten in der Natur fühlt, obwohl die Großstadt gleich nebenan liegt, ist der Stanleypark, der drittgrößte Statdpartk Nordamerikas. Er ragt direkt an der Nordspitze Vancouvers mit einer Fläche von 404,9 Hektar in den Fjord Burrard Inlet hinein. Der größte Teil des Parks besteht aus ursprünglichem Regenwald mit rund einer halben Million Bäumen. Durch den Park zieht sich ein 200 km langes Netz von Spazierwegen. Vom Park aus hat man eine tolle Aussicht auf das Bergpanorama und die Lions-Gate-Bridge.

Sehr empfehlenswert, um Vancouver vom Wasser aus zu erkunden und so einen Blick auf die Skyline zu werfen, ist eine Fahrt mit den kleinen Aquabussen, kleine Motorboote mit Regenbogen-Logo, die im False Creek den ganzen Tag über verschiedene Haltepunkte anlaufen.

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5. MICE- und Sport-Location in Whistler, British Columbia: Zwischen Olympiade und Indianern

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Whistler im kanadischen British Columbia gehört zusammen mit Vancouver zum Austragungsort der olympischen Winterspiele 2010. Das Four Seasons Resort als MICE-Location ist empfehlenswert, aber leider auch entsprechend teuer.

Sportprogramm und Guter Service

Über Whistler scheiden sich die Geister. Die einen sagen, es ist ein reiner Tourismus-Ort, ein wenig wie Disneyland. Mir es hat es hingegen sehr gut gefallen, weil es eine hervorragende Ausgangsbasis für kombinierte Events mit Sportprogramm aller Art ist.

Das Four Seasons Resort hier gehört ohne Zweifel zu den besseren Hotels: Es bietet nicht nur eine schöne Anlage Mit 273 Zimmern, darunter 92 Suiten und 3 Townhouses, sondern zeichnet sich auch durch einen hervorragenden Service aus. Ich habe selten ein Hotel erlebt, in dem die Mitarbeiter so um das Wohl des Gastes bemüht waren. Das hat seinen Preis: Ab 229 Kanadische Dollar kostet eine Nacht.

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Meetingräume auf 1429 Quadratmetern

Auf insgesamt 1429 Quadratmetern erstrecken sich Meeting- und Konferenzräume für bis zu 350 Menschen. Der große Ballsaal bietet mit 353 Quadratmetern Platz für je nach Bestuhlung 180 bis 250 Gäste. Daneben gibt es vier kleinere Meeting-Räume von je 64 Quadratmetern, die nach Bestuhlung 25-60 Leute fassen.

Alle Meeting-Räume sind mit Beamern, Screens, Lichttechnik und Soundsystem ausgestattet, außerdem wird auf Wunsch gerne alles mit entsprechenden Kooperationspartnern organisiert. Auch WLAN ist natürlich vorhanden, es ist allerdings nicht frei verfügbar, sondern muss entsprechend gebucht werden.

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Meetings im indianischen Langhaus

Es gibt eine Support-Hotline für die Telekommunikation. Zusätzlich bietet das Hotel Computer sowie einen Sekretariats-, Übersetzer- und Dolmetscher-Service.

Gleich neben dem Resort befindet sich das Lil’wat Cultural Centre des hier ansässigen Squamish-Indianer-Stamms, in dem 2884 Quadratmeter für Meetings und Events für bis zu 800 Leute zur Verfügung stehen. Zu den Veranstaltungs-Räumen, die Hotelgäste mieten können, gehört auch ein indianisches Langhaus.

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Gastronomie und Preise

Für die Gastronomie sorgt das qualitativ hochwertige Restaurant Sidecut mit 90 Plätzen innen und 70 Plätzen außen. Der Food- und Beverage-Manager Jan Brueggemann stammt übrigens aus Bonn. Als Besonderheiten bietet das Restaurant Outdoor-Catering in einen beheizten Zelt oder auch ein Barbecue. Wer auch mal außerhalb des Hotels Essen will, kann das im elements tun, das man wirklich empfehlen kann.

Im Voraus buchen sollte man für Gruppen je nach Saison zwei Jahre bis zu sechs Monate. Es hängt davon ab, was gewünscht wird, erklärt mir Pressesprecherin Jessalyn Peachie. Die Preise für alle Meeting-Räume werden dabei von Angebot und Nachfrage bestimmt und variieren entsprechend. Ab einer Minimal-Belegung von 30 Prozent kann ein Unternehmen auch das gesamte Hotel im Buy-Out-Verfahren buchen und als Besonderheit das Hotel branden und als Werbefläche nutzen.

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Sport und Entspannung

Für Sport und Entspannung stehen Fitnessraum, Spa mit 14 Behandlungsräumen und ein 23 Meter-Pool bereit. Letzterer liegt zwar außen, ist aber wie die beiden Whirlpools voll beheizt, so dass er auch im Winter genutzt werden kann.

Es gibt einen Shuttle-Service, der die Gäste in den Ort fährt. Das Resort organisiert zudem zahlreiche Aktivitäten: Dazu gehören u.a. Bär-Beobachtung-Touren, Kochkurse, Angeln oder Tennis. Eine Besonderheit ist das Golfangebot, das nicht nur auf dem nahe gelegenen Golfplatz, sondern auch auf einem Gletscher möglich ist.

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Bergfahrten und Ziplining

Whistler ist natürlich hauptsächlich ein Skiort: Das Hotel stellt im Winter einen eigenen Ski-Concierge zur Verfügung, der für die Gäste den Ski-Tag organisiert. Es gibt Skikurse und als besonderes Angebot Heli-Skiing, bei denen ein Helikopter die Gäste auf 1800 Meter bringt. Auch Hundeschlittentouren, Ice-Climbing oder Snwomobiling werden in Whistler angeboten.

Im Sommer ist das Down-Hill-Biking sehr populär: Die Skilifte moutieren zu Radliften, anschließend rasen Mutige vollausgerüstet den Berg hinab. Ein Highlight ist die Tour mit der Peak2Peak Gondola, bei der man in einer Gondel, die zum Teil mit Glasboden ausgestattet ist, die 4,4 KM lange Strecke vom Whistler Mountain zum Blackcomb Peak über das steile und tief eingeschnittene Tal des Fitzsimmons Creek fährt. Die Seilbahn hat gegenwärtig die größte Spannweite aller Luftseilbahnen und die höchste Höhe über Grund.

Mein persönliches Highlight aber war das Ziplining von The Adventure Group, dessen Ziplining-Park zu den längsten Zipline-Strecken der Welt gehört. An einem Seil hängend saust man hier mit bis zu 80 KM/h einen Kilometer lang über die impressionanten Täler. Ein wirklich ultimativer Adrenalin-Kick.

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6. MICE-Location im kanadischen Victoria: Gartenstadt und Whale-Watching

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Victoria ist wie eine kleine britische Kolonie nahe der amerikanischen Grenze mit zahlreichen Aktivitäts-Angeboten – zu den spannendsten gehört das sicher Whalewatching. Praktisch in Hafennähe und quasi gegenüber des kleinen Konferenz-Zentrums liegt als MICE-Location das etwas altmodische Victoria Marriott Inner Harbour Hotel.

Gartenstadt und schottisches Fischerdorf

Victoria wird auch Gartenstadt genannt und tatsächlich besticht das Villenviertel durch großzügige Parks, während die Pub-Scenery am Hafen eher an ein schottisches Fischerdorf erinnert.

Absolutes Highlight jedoch ist Butchart Gardens, ein 22 Hektar großer, privater Blumengarten, der auf der Saanich Peninsula im Süden von Vancouver Island etwa 21 Kilometer nördlich von Victoria und 20 Kilometer südlich des Fährhafens Swartz Bay. Das ganze nur zweieinhalb Stunden von der nächsten us-amerikanischen Großstadt, Seattle entfernt. Solche Kontraste sind es, die Kanada für mich spannend machen.

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Schären und Floating Houses

Tatsächlich scherzt unser Guide, dass man von Victoria aus schneller in Seattle oder Hawai ist als in Vancouver – und er entsprechend lieber nach Hawai flöge. Denn Victoria liegt auf Vancouver Island, wohin man in einer 90minütigen Fahrt mit der Fähre gelangt. Die allerdings ist traumhaft und geht durch eine malerische, schärenartige Landschaft. Diesen Wasserweg, haben Geologen herausgefunden, gibt es bereits seit 12.000 Jahren.

Der Hafen von Victoria bietet einige interessante architektonische Besonderheiten: Floating Houses bei Fisherman’s Wharf, die pittoreske Gorge-Tillicum Bridge und der nicht weniger pittoreske Gorge Waterway – hier gibt es viel zu entdecken und am besten nutzt man dazu die Victoria Harbour Ferry.

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Finn- und Schwertwale beim Whalewatching

Hervorzuheben ist das Whalwatching mit der Prince of Whales Whale Watching vor der Küste British-Columbias und des US-Bundesstaats Maine. In unserem 30 Knoten schnellen Zodiac (vorsicht kalt!) sehen wir Finn- und Schwertwale so wie bei Rock Race Seelöwen aus teilweise nächster Nähe.

Auch wenn die Wale hier nicht in der gleichen Masse auftauchen wie in etwa im St. Lorenz River in Quebec, so ist die Fahrt mit dem Zodiac doch deutlich abenteuerlicher und unmittelbarer.

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Routinierte MICE-Location: Das Marriott

Das Marriott liegt nun in unmittelbarer Laufentfernung des Hafens. Mit dem Namen Marriott kann man eigentlich nicht viel falschen machen: Es gibt auf 16 Stockwerken 228 Zimmer und 8 Suiten. Die Preise beginnen ab 118 Kanadische Dollar pro Person.

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Daneben stehen auf 460 Quadratmetern 10 Meeting Räume zur Verfügung. Der größte von ihnen ist der Pacific Ballroom mit 270 Quadretmetern für Maximal 280 Personen. Alle Räume sind mit einem AV- und Soundsystem ausgerüstet, Beamer, Screens und Flipcharts sind vorhanden bzw. könen auf Wunsch besorgt werden. Für eine genaue Planung des Meetings samt Ausstattung und Bestuhlung sowie Terminierung und Budget steht auf der Website von Marriott ein umfangreiches Planungs-Tool zur Verfügung.

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Das Angebot des Marriott wird ergänzt durch Pool und Fitness-Raum. Die Abläufe im Hotel sind routiniert – wenn man von den Warteschlangen beim Einlass in den Frühstücksraum absieht. Tatsächlich erzählt mir eine Mitarbeiterin, es sei heute ihr erster Arbeitstag, was das organisatorische Chaos erklärt.

Das Frühstück könnte man gemessen an amerikanischen Standards für gut halten: Es gibt neben Eiern, Speck und Waffeln auch einiges frisches Obst. Der ganz große Funke der Begeisterung will jedoch nicht überspringen.

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2 Antworten zu “Die 5 Besten Tagungs- und Teambuilding-Locations in West-Kanada: Rocky Mountains Meer und Sport {Review}”

  1. Stefan sagt:

    Die Banff-Parklodge kenne ich zwar nicht, aber die Gegend ist auf jeden Fall toll für das “Freizeit-Programm.” Interessanter Ansatz das Ganze als Konferenz-Location zu sehen. Von Deutschland aus ist die Anreise vielleicht ein bisschen weit, da müsste das Meeting schon ein paar Tage länger dauern, damit es sich auch lohnt.

    • Simone Janson sagt:

      Hallo Stefan,
      ja, vielen Dank für das Kompliment. Das stimmt, die Anreise ist ein wenig weit, dennoch gibt es ja Firmen wie Boeringer, die das auf sich nehmen. Aber klar, der Trend gerade im MICE- und Teambuilding-Bereich geht dahin, etwas in der Nähe zu finden, auch Unternehmen wollen/sparen. Daher bin ich in letzter Zeit dazu übergegangen, verstärkt locations im DACH-Raum zu featurn, da gibt es auch viele spannende Locations.

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