Wie Sport produktiv und leistungsfähig macht: 10 Motivation-Tipps


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Sport ist Mord? Im Gegenteil: Sport macht produktiver und leistungsfähiger – nicht nur bei der Arbeit. 10 Tipps aus eigener Erfahrung.

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Hier schreibt für Sie: Simone Janson ist Verlegerin, deutsche Top20 Bloggerin und Beraterin für HR-Kommunikation. Profil

Sport hat zahlreiche positive Auswirkungen

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Ich bin eigentlich ein Sportmuffel und fand die üblichen Fitness-Sportarten wie Joggen, Krafttraining oder auch Aerobic immer auch ein wenig albern. Allerdings wurde mir irgendwann klar, dass es mir besser geht, wenn ich regelmäßig Sport mache. Im Wesentlichn habe ich folgende Verbesserungen bei mir festgestellt:

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  • Ich fühle mich körperlich fitter und leistungsfähiger.
  • Ich bin zufriedener und ausgeglichener. Denn Sport baut Stresshormone ab und sorgt für Endorphinschübe.
  • Ich bin seltener krank, weil mein Immunsystem besser funktioniert.
  • Ich kann besser denken und habe bessere Ideen. Dadurch arbeite ich insgesamt auch besser.

Darum verbessert Sport Produktivität und Leistungsfähigkeit

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Der letzte Punkt mag ein wenig überraschen. Tatsächlich führten Wissenschaftler der Universität Ulm eine 17-wöchige Studie mit jungen, gesunden Erwachsenen durch. Diese bekamen einen Trainingsplan, Es wurden verschiedene Tests mit kognitiven Parametern gemach, ja sogar die hirnelektrische Aktivität wurde gemessen.

Die Ergebnisse zeigen, dass regelmäßiges Sporttraining die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns unterstützt. Gerade die sogenannten exekutiven Funktionen unseres Gehirns wie Aufmerksamkeit, Fehlerkorrektur oder planvolles Handeln profitieren von der Bewegung. Dabei arbeitet ein Gehirn in einem trainierten Körper nicht nur besser, sondern auch effizienter, die Testpersonen kamen in kürzerer Zeit zu mehr korrekten Ergebnissen. Messungen zeigten außerdem, dass das Hirn mit weniger hirnelektrischer Aktivität auskam, also effizienter arbeitete.

Sport ja – aber wie motiviert man sich bitte?

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Soweit die Theorie. In der Praxis ist es auch mit diesem Hintergrundwissen dennoch ganz schön schwierig, sich zu motivieren. Außerdem weiß man manchmal nicht, wie und mit welcher Sportart man überhaupt anfangen soll.

Daher kam die Einladung zu einem Aktiv-Tag im Holsing Vital im Rahmen der von Teutoburger Wald Tourismus veranstalteten TeutobloggerWG gerade recht. Das Holsing Vital zählt zu den renommiertesten Reha-Kliniken in Nordrhein- Westfalen und kann als Fachklinik für Orthopädie auf eine über 300jährige Geschichte im Besitz der Familie Holsing zurückblicken.

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So können Dienstleister bei der Zusammenstellung des richtigen Sportprogramms helfen

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Die Klinik, die über 160 Betten verfügt, bietet darüber hinaus eine Vielzahl an hochwertigen Dienstleistungen im Bereich der Rehabilitation, Psychosomatik, Prävention, Fitness und Wellness. Dazu gehören zum Beispiel auch zahlreiche Fitness-Kurse von Aqua-Gymnastik bis zu Reha-Sport oder Gesundheitsprogramme wie der Aktiv-Tag, an dem ich teilgenommen habe.

Auch sein Motto war übrigens unter dem Motto, das in diesem Zusammenhang für Reinigung, Entgiftung steht. Dieser REHA-Tag kann auch von Unternehmen für Gruppen ab 10 Personen gebucht werden. Zwar ist Sport nur dann hilfreich, wenn er regelmäßig durchgeführt wird, doch hat es mir sehr geholfen, hier einmal eine umfassende Anleitung zu  bekommen und mich mit fachkundigen Mitarbeitern über wichtige Fragen austauschen zu können.

10 Tipps für mehr Sport im Alltag

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Worauf sollte man nun achten, wenn man mit regelmäßigem Sport beginnen und diesen in einen ohnehin schon stressigen Arbeitsalltag einbauen will? 10 Tipps aus meiner persönlichen Erfahrung.

  1. Klein anfangen und dranbleiben: Sport ist vor allem eine Frage der Motivation. Gerade wenn man am Anfang noch unfit ist, macht er noch keinen Spaß, die Endorphinschübe bleiben aus und es ist einfach nur – anstrengend. Wie sich also da motivieren? Da hilft nur eines: Erstmal klein anfangen, z.B. mit Walken statt laufen. Oder die etwas sanftere Flow Gymnastik statt Aerobic wie beim REHA-Tag. Sich aber langsam steigern und immer wieder die eigenen Grenzen leicht überschreiten. Genau dieses Mittelmaß zwischen Unter- und Überforderung zu finden ist aber wichtig, um beim Sport dranzubleiben.
  2. Keine faulen Ausreden: Das Problem ist, den inneren Schweinehund zu überwinden und es tatsächlich zu machen. Und ich rede hier ganz bewusst vom inneren Schweinehund und nicht etwa vom Zeitmangel. Denn das Argument, keine Zeit für Sport zu haben, hört man ja sehr oft. Der Sport ist das, was am ehesten aus einem scheinbar übervollen Terminkalender rausfliegt. Großer Fehler: Denn man versagt sich dabei die Chance, etwas für sich selbst zu tun. Und: Eine halbe Stunde Zeit, mal kurz joggen zu gehen oder Gymnastik zu machen hat doch jeder – Hand aufs Herz!
  3. Der richtige Trainer, die richtige Trainerin: Zur Motivation hilf es ungemein, wenn man den richtigen Ansprechpartner oder die richtige Ansprechpartnerin hat. Jemand der einen freundlich unterstützt, aber immer auch mal wieder in den Hintern tritt, wenn einen die Motivation verlässt. Und mit dem man wichtige Sachen zu Beginn klären kann, wie etwas die Frage nach der richtigen Sportart. Wie wichtig das ist, habe ich gemerkt, als ich im Holsing Vital Fitnesstrainerin Meike Greve traf: Sie ist mit so viel Herz und Engagement bei der Sache, dass man gleich schon motivierter ist, mitzumachen.
  4. Technik kann helfen: Wer keinen Trainer oder Ansprechpartner hat, kann sich zumindest technische Hilfe holen, z.B. in Form von Fitnessvideos, einer SmartWatch oder Fitnessarmbändern. Erstere zeigen, wie die Bewegungen richtig ausgeführt werden, bei Bedarf sogar in Zeitlupe, letztere tracken die Auswirkungen im eigenen Körper. Zwar kann Technik bislang noch kein persönliches Training ersetzen, die technischen Helfer unterstützen jedoch dabei, regelmäßig auch ohne Trainer selbst zu Hause aktiv zu werden.
  5. Wichtig ist die Regelmäßigkeit: Denn das ist für mich das größte Problem beim Sport: Dass man die Sache gerne vor sich herschiebt. Also etwa: „Ich mache dreimal die Woche Sport“. Montags denkt man dann „Dienstag ist auch noch ein Tag“. Mittwoch denkt man dann „einmal weniger wird nicht schaden“ usw. Um diesem Problem vorzubeugen, bin ich nun tatsächlich jeden Tag aktiv. Jeden! Keine Ausreden, keine Aufschieberei. Zwar ist meine Sport-Einheit mitunter kurz, zwischen 20 und 60 Minuten, aber Schritt für Schritt stellen sich die Erfolge ein; man wird fitter, bekommt Lust auf mehr, der Schweinehund wird kleiner. Ja, wenn ich keinen Sport mache, fehlt mir mittlerweile sogar etwas.
  6. Die Wahl des richtigen Fitnessstudios: Ich war bislang kein Freund von Fitnessstudios, auch wenn ich zugeben muss, dass sie ungemein effizient sind. Moderne Einrichtungen wie das Holsing Vital verfügen z.B. über computergesteuerte Fitnessgeräte, die Trainierenden genau anzeigen, ob sie die Übungen richtig durchführen, wie oft sie noch wiederholen müssen und wann Pausen nötig sind. Die Wahl des richtigen Fitnessstudios kann aber auch bei der Motivation unterstützen: Ich kenne jemanden, die sich mit diesem Argument in einem extra-teueren Fitnessstudio angemeldet hat. Denn, so der Gedankengang, wenn man so viel Geld dafür bezahlt, geht man auch hin. Es gibt aber auch ein Unternehmen, dass seine Kunden bezahlen lässt, wenn sie nicht trainieren. Mit diesem cleveren Geschäftsmodell wird sicher die Motivation angekurbelt.
  7. Keep it Simple: Einfachheit ist ein wichtiger Motivationsfaktor. Denn wenn es sehr kompliziert ist, überhaupt mit dem Sport anzufangen, macht man es im Ergebnis immer weniger. Daher habe ich mich für Walken, Wandern, Gymnastik und Yoga als Sport entschieden. Diese Sportarten sind praktisch und ohne größeren Aufwand quasi jederzeit durchführbar: Ich muss nicht zwingend für irgendeinen Sportkurs irgendwo hinfahren (was ich natürlich dennoch tue), ich muss mir auch nicht wie beim Schwimmen die Haare nass machen: Ich kann es einfach jederzeit zwischendurch machen.
  8. Die richtigen Sportarten kombinieren: Ebenso wichtig ist für mich, die richtigen Sportarten zu kombinieren. Wenn ich immer nur dasselbe tue, wird mir auf Dauer sehr langweilig. Also versuche ich, Abwechslung zu schaffen, etwa ein Tag Walken, am nächsten wieder Gymnastik. Wie gut man aber ganz verschiedene Sportarten an einem Tag kombinieren kann, habe ich im Holsing Vital erfahren. Dort haben wir bei Fitnesstrainerin Meike zunächst mit Flow Gymnastik angefangen, das ist eine Form von Bewegung, die zunächst ganz sanft anfängt und sich dann langsam immer weiter steigert. Dann haben wir unter der Anleitung von Firmenchefin Swetlana Holsing sehr intensives Yoga und Entspannungsübungen im Freien gemacht. Das sind zwei sehr unterschiedliche Konzepte, die mir in der Kombination sehr gut gefallen haben.
  9. Gesundes Essen: Zum Sport gehört auch gesundes Essen. Das klingt leider einfacher, als es ist, denn zuckerlose, vegane Ernährung gehört leider selbst in vielen Gesundheitseinrichtungen nicht zum Standardangebot. Das Holsing Vital ist hier anders, wir wurden für unsere sportlichen Bemühungen mit einen hervorragenden Büffet mit viel Rohkost, Obst und Gemüse belohnt. Das Holsing Vital bietet darüber hinaus auch ayuvedische Küche und verfolgt über eine Lehrküche, in der auch gesunde Kochkurse angeboten werden. Ein tolles Konzept, das zeigt, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss und dennoch sehr wohlschmeckend ist.
  10. Zum Abschluss Entspannung: Nach der Mühe soll man Ruhen, heißt es, und genau das habe ich auch bei meinem Aufenthalt in Ostwesfalen im Rahmen der TeutobloggerWG beherzigt: Die Region ist mit ihren flachen, kilometerlangen Weg ja wie geschaffen für entspannte eBike-Touren und am Ende bot sich auch ein Besuch in der Bali-Therme Bad Bad Oeynhausen mit wunderbarer Saunalandschaft und sehr entspannender Massage an. Auch das unbedingt empfehlenswert, zumal die Wärme der Sauna noch zusätzlich hilft, die Muskeln zu entspannen.

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Fazit: Sport macht tatsächlich produktiver!

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Wichtig ist jedoch, dass er regelmäßig durchgeführt wird und von ebenso regelmäßigen Ruhepausen begleitet wird. Wer an die leistungssteigerende Wirkung nicht glaubt oder meint, er habe keine Zeit für Sport: Bitte ausprobieren!


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