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Wie sich Resilienz trainieren lässt: 10 Tipps für Ausgeglichenheit & Erfolg


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Vorgestern haben wir hier im Blog die etwas provokative Frage gestellt, ob Erfolg trainierbar ist. Eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung sagt ganz klar: Ja, Resilienz lässt sich trainieren. Die Frage ist nur: Wie? 10 Tipps dazu.


Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Welchen Nutzen hat ein Resilienz-Training?

Wer sich mit dem Thema Resilienz beschäftigt, kommt ganz zwangsläufig auch zu der Frage: Kann man Resilienz überhaupt trainieren? Und ist das überhaupt sinnvoll?

Nun kann man sagen, klar ist es sinnvoll und hilfreich, gelassener im Umgang mit Schwierigkeiten, also resilienter zu werden. Wichtig dafür aber ist, dass man effiziente Methoden anwendet, um dieses Resilienz auch richtig zu trainieren. Entscheidender als ganz konkrete Übungen dabei ist die grundsätzliche Haltung, mit der man an die Dinge herangeht.

10 Schritte zu Ausgeglichenheit und Erfolg

Wie resilient, also ausgeglichen man auf eine Sache reagiert, ist ganz klar eine Frage der richtigen Einstellung. Wenn Sie diese 10 Tipps beherzigen, steht Ihrer Reslienz nichts mehr im Wege.

  1. Vernetzt und verbindet Euch: Ein Gutes Verhältnis zur Familie, Freunden oder anderen ist wichtig – ebenso wie die Fähigkeit, Hilfe annehmen zu können und selbst andere zu unterstützen. Manche Menschen finden in Aktivitäten in Vereinen oder gesellschaftlichem Engagement ihre Befriedigung. Die Zugehörigkeit zu anderen stärkt die persönliche Resilienz und das Vertrauen.
  2. Dinge gelassen sehen: Man kann stressige oder unschöne Dinge nicht vermeiden oder ihnen aus dem Weg gehen, aber man kann beeinflussen, wie man solche Ereignisse sieht und interpretiert. Versucht, euch auf die Gegenwart zu konzentrieren, das kann auch zukünftige Umstände verbessern.
  3. Habt keine Angst, vor der Veränderung – nur vor dem Stillstand: Akzeptiere, dass Veränderungen Teil deines Lebens sind. Selbstverständlichkeiten und auch Ziele können sich jederzeit verändern. Diese unabänderlichen Gegebenheiten zu akzeptieren, kann helfen, damit umzugehen.
  4. Verfolgt Eure Ziele: Wichtig sind dabei realistische Ziele, die es einfacher ist zu verfolgen statt sich auf unerreichbare Ziele zu fokussieren. Fragt Euch jeden Tag: „Was hilft mir, mein Ziel zu verfolgen – und was nicht?“
  5. Auf Verantwortung und aktives Handeln kommt es an: In schwierigen Situationen ist aktives Handeln gefragt. Vor Schwierigkeiten davon zu laufen hilft nicht weiter.
  6. Aus der Krise wachsen Chancen: Menschen lernen oft aus schwierigen Situationen oder Verlusten. Viele Menschen, die Tragödien erlebt haben, haben ein besseres Verhältnis zu ihrer UmWelt, schätzen das Leben mehr, verfügen über ein größeres Gefühl von Stärke und Selbst-Wert, auch wenn sie sich gleichzeitig verwundbarer fühlen.
  7. Trainiert eine positive Sichtweise: Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten sowie die Fähigkeit, Probleme zu lösen und seinen Instinkten zu vertrauen, verbessert die Resilienz. Was hilft, ist eine optimistische, hoffnungsvolle Perspektive.
  8. Immer die Perspektive im Auge behalten: Auch wenn man sehr schmerzvolle Erfahrungen macht, sollte man diese im Kontext sehen und die langfristige Perspektive im Auge behalten. Das schütz davor, die Dinge zu übertreiben.
  9. Gebt acht auf Euch selbst: Achtet auf Eure eigenen Gefühle und Bedürfnisse. Engagiert und entspannt Euch. Treibt regelmäßig Sport. Auf sich selbst zu achten, hilft, mit Herausforderungen besser umgehen zu können.
  10. Meditation & Spiritualität helfen weiter: Es gibt noch weitere Wege, Resilienz zu verbessern. Einige Leute meditieren, andere schreiben über ihre tiefsten Gedanken und Gefühle und arbeiten so ihre Traumata auf. Der Schlüssel ist, das jeder seinen eigenen Weg zu mehr Zufriedenheit finden muss.

Fazit: Eine Frage der Haltung

Diese 10 Tipps zu mehr Erfolg & Ausgeglichenheit zeigen also ganz deutlich: Resilienz ist trainierbar – und sie ist auch vor allem eine Frag der richtigen inneren Einstellung und einer positiven Grundhaltung zu den Dingen.

In diesem Sinne: Viel Erfolg bei Ihrem persönlichen Resilienz-Training.

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