Obama über Emanzipation, Kommunikation und Bescheidenheit: 5 Karriere-Tipps für Frauen


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In München sprach Barack Obama auf der Bits & Pretzels u.a. über Geschlechter-Gleichheit. Männer müssten besser zuhören lernen, Führungskräfte aktiv werden. Ist es wirklich so einfach?

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Hier schreibt für Sie: Simone Janson ist Verlegerin, deutsche Top20 Bloggerin und Beraterin für HR-Kommunikation. Profil

Barack Obama – so denkt er über Frauen im Job

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Für Barack Obama ist die Sache einfach: „Als Führungskraft muss man das Problem erkennen und dann entsprechende Entscheidungen fällen“, sagte er beim Gründerfestival Bits & Pretzels in München.

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Und weiter: „Männer denken immer, sie wissen worüber sie reden, auch wenn sie keine Ahnung haben, Frauen sind hingegen viel zurückhaltender, daher muss man sie fördern.“ Auf die Frage, wie das seine männlichen Mitarbeiter finden würde, sagte Obama nur: „Ich habe ihnen gesagt, sie sollten ruhig sein und zuhören“.

Frauen – wollen sie einfach zu wenig Karriere machen?

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Tatsächlich ist es in Wirklichkeit nicht ganz so einfach, wie man sich das von der Politik her wünscht. Denn oft ist zu beobachten, dass Frauen eben nicht als Erste „Hier!“ schreien, wenn es um eine neue Aufgabe am Arbeitsplatz geht.

Männer hingegen wird mehr Forschheit, Waghalsigkeit und eine höhere Risikotoleranz nachgesagt, wodurch sie in unserer auf Durchsetzungsvermögen ausgelegten Gesellschaft häufig die größeren Karrieresprünge machten.

Ist der Wohlfühlfaktor für Frauen wichtiger?

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Frauen hingegen wird ein emotionaleres Verhältnis zur Arbeit nachgesagt, ihnen sei es, so die gängige Doktrin vieler Experten, angeblich wichtiger sich wohlzufühlen als Geld zu verdienen. Dem stimme ich nur bedingt zu.

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Denn einerseits hatte ich gerade letzte Woche ein spannendes Gespräch zum Thema beruflicher Wiedereinstieg um die 50 und die Frage, warum sich Frauen in diesem Alter allgemein zu wenig zutrauen.

Bescheidenheit hindert Frauen am Aufstieg

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Anderseits kam mir just im Zug, auf der Heimfahrt von dem Obama-Event, ein sehr gelungenes Beispiel dafür unter, wie manche Menschen (in der Regel nach meiner Erfahrung tatsächlich Männer), selbst Niederlagen in Siege verwandeln:

Ein junger Mann berichtete im Zug am Telefon von einem musikalischen Vorspielen – und warum er nicht genommen worden sei. Seine Aussage: „Ich habe so gut gespielt wie noch nie in meinem Leben, aber das Niveau war so krass hoch.“ Eine ähnlich euphemistische Aussage habe ich von einer Frau noch nie gehört.

5 Karriere-Tipps für Frauen

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Daher liegt es zu einem Teil auch sicher bei den Frauen selbst, ihre Karriere und Finanzen in die eigenen Hände zu nehmen. 5 Tipps:

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  1. Mehr aufs Geld schauen und verhandeln: Studienergebnisse legen nahe, dass es Männern vor allem wichtig ist, dass das Geld stimme, während es Frauen darum gehe, sich bei der Arbeit wohl zu fühlen. Angeblich haben 25 Prozent der Frauen noch nie ihr Gehalt verhandelt. Das mag auch mit der traditionellen Rolle von Männern als Familienernährer zusammenzuhängen, aber tatsächlich ist dies der erste Schritt von Frauen, hier etwas zu ändern: Bei der Jobsuche, noch besser schon bei der Berufswahl, gleich aufs Geld schauen, aktiv eine gute Bezahlung fordern und auch später im Job regelmäßig Gehaltserhöhungen anfragen.
  2. Nicht zu zaghaft entscheiden: Männer entscheiden häufig schnell und ohne zögern, Frauen wägen, wenn sich ihnen eine Chance bietet, daher Vor- und Nachteile stärker ab. Deshalb setzen sie sich auch weniger stark für die eigenen Interessen ein und sind kompromissbereiter, was nicht immer zu ihrem Vorteil ist. Daher: Einfach mal Risiken eingehen und „Nein!“ sagen – die Wirkung von Neins als Karrierebooster wird ohnehin häufig unterschätzt.
  3. Ziele setzen und Visionen haben: Bei vielen Menschen, nicht bei Frauen, sind die eigenen Ziele ungenau und verschwommen. Wer aber alles daransetzen will, ein Ziel zu erreichen, muss sich klarmachen, wohin er will. Denn Erfolg hänge im Wesentlichen von realistischen Zielen und der Energie ab, die man dafür aufbringt: Daher sollten Frauen mit Karriereambitionen entsprechende Visionen für ihr Leben entwickeln.
  4. Die richtige Berufswahl: Das ganze fängt schon, wie oben bereits erwähnt, bei der Berufswahl an. Offenbar wählen auch zahlreichen Studien zufolge Frauen immer noch die falschen Jobs. Daher sollte man ganze gezielt bei der Wahl seiner beruflichen Ziele nicht nur die eigenen Neigungen, die sich je nach Wissensstand ändern können, als Maßstab nehmen, sondern auch die Verdienstmöglichkeiten im Auge haben. Ich hätte jedenfalls früher nicht geglaubt, dass ich mich auch einmal mit Aktien und Finanzthemen beschäftigen würde.
  5. Mut zur Führungsposition: Wie wichtig der Aufstieg in der Hierarchie auch finanziell ist, zeigt sich spätestens dann, wenn man vorgeblich typische Frauenberufe einmal näher beleuchtet. Tatsächlich werden viele von Frauen dominierten Branchen schlechter bezahlt, eben weil Frauen häufig bescheidener auftreten. Schaut man dann aber in die höheren Hierarchiestufen solcher Berufe, dann sitzen auch hier wieder oft Männer – und die werden meist noch sehr gut bezahlt.

Frauen: Einfach nur das Richtige wollen?

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Soll das nun mal wieder heißen, Frauen sind selbst schuld, weil sie das falsche wollen und ihre Ziele nicht genau definieren? Genau darin liegt meiner Ansicht nach die eigentliche Crux dieser immer wieder gehörten Aussage: Wenn es Frauen im Job tatsächlich wichtiger ist, im Job zufrieden zu sein als viel Geld zu verdienen, ist das doch völlig ok.

Problematisch wird das dann nur, weil sie sich dennoch über die Ungerechtigkeiten beklagen, aber weniger daran ändern. So gibt es ja auch regelrechte Initiativen, die Frauen in Männerberufe, etwa in die Technik und die Naturwissenschaften, unterbringen sollen.

Obamas Fazit: Veränderungen aktiv einfordern

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Diese greifen aber viel zu kurz, wie auch Barack Obama erkannt hat – und zwar am Beispiel seiner Töchter: Als diese Mathekurse wählten, habe er festgestellt, dass Frauen ganz anders lernen als Männer, viel teamorientierter und kommunikativer. „Um Frauen für Tech-Berufe zu begeistern, in denen sie bislang unterreprästentiert sind, muss man also bereits beim Bildungssystem anfangen“, stellte er fest.

Viele zu tun, das zeigt, wie sehr das Thema Emanzipation grundlegend angegangen werden muss. Positiv stimmt ihn hingegen, dass die jüngere Generation Gleichberechtigung viel selbstbewusster einfordert. Und genau das ist der richtige Ansatz, der das Ende der weiblichen Bescheidenheit einläuten könnte.

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