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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einzigartigem Buchkonzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

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Simone Janson ist VerlegerinBeraterin und eine der 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen laut Blogger-Relevanz-Index. Sie ist außerdem Leiterin des Instituts Berufebilder Yourweb, mit dem sie Geld für nachhaltige Projekte stiftet. Laut ZEIT gehört ihr als Marke eingetragenes Blog Best of HR – Berufebilder.de® zu den wichtigsten Blogs für Karriere, Berufs- und Arbeitswelt. Mehr zu ihr im Werdegang.

Informelles Lernen auf Reisen: 8 Tipps für Job und Leben

Die wenigsten Dinge, die wir lernen, lernen wir in der Schule oder in Kursen. Lernen passiert “on the job”, in der Familie, im Verein – oder eben auf Reisen.

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Lernen unterwegs

Immer noch ist Urlaub ist für viele abhängen, einfach mal die Seele baumeln lassen, nichts tun. Diese Mentalität wird sich aber zukünftig ändern.

Denn ganz allmählich wird klar: Nirgends lernt man so viel nützliches für das Leben wie unterwegs. Nicht umsonst heißt es schließlich “Das Leben ist eine Reise.” Und: “Reisen bildet”. Man muss es nur richtig machen!

Sich auf Reisen neu organisieren

Auf die Idee zu diesem Text hat mich Travelblogger Keith Jenkins gebracht, den ich vor einiger Zeit in Kanada kennenlernte. Der hat 2008 nämlich seinen Job als erfolgreicher Investmentbanker hingeschmissen, um sich seinen langgehegten Traum einer Weltreise zu erfüllen.

Dabei hat er sich zunächst wenig Sorgen um seine Ausgaben gemacht (schließlich war er es ja gewohnt, viel Geld zu haben).

Reisen macht fit für das Leben

Dann aber wurde er von der Lehmann-Krise überrascht, bekam keine Jobs mehr und musste sich neu organisieren. Und Keith beschreibt, wie ihn seine Weltreise praktisch fit für das Leben danach machte.

Tipp: Text als PDF (bitte Anleitung lesen!) oder zu diesem Text kompletten eKurs bzw, Reihe herunterladen. Aktionen oder News per Newsletter!

New things were learned every day. Travelling alone, I became very self-sufficient. I organised my transportation, accommodation, and tours; planned my budget; learned to keep an eye on my expenditures and cut down when I needed to; and became better at time management. I started to appreciate and apply talents and skills which I previously took for granted, and enjoyed this new awareness. When I felt pleased about achieving a certain goal or gaining a new insight, I gave myself a pat on the back by treating myself to a delicious meal or a divine bottle of wine! Every day was a priceless lesson.

Das lernt man auf Reisen – 8 Tipps:

Was aber genau lernt man denn nun auf Reisen? Eine Übersicht:

  1. Zeitmanagement: Gerade Globetrotter sind in der Regel nicht mit dem eigenen Auto unterwegs, sondern mit dem Flugzeug, öffentlichen Verkehrsmitteln, Schiffen oder gegebenenfalls mit einem Mietauto vor Ort. Und der öffentliche Personen-Nah-Verkehr ist nicht überall so gut ausgebaut wie in Deutschland oder der Schweiz. Ich erinnere mich z.B. daran, dass auf der Dingle-Halbinsel im Westen Irlands der Bus nur zweimal in der Woche fuhr. Danach muss man dann den ganzen Zeitablauf planen.
  2. Organisieren: Aber nicht nur das Herumfahren will geplant werden. Auch diejenigen, die mit dem Auto oder zu Fuß unterwegs sind, müssen organisieren: Zum Beispiel preiswerte Unterkünfte. Je öfter man den Ort wechselt, desto anstrengender wird das.
  3. Budgetplanung: Das hat Keith sehr schön beschrieben. Gerade Reisen eignen sich dafür sehr gut. Ich habe auch schon Leute kennengelernt, die sich unterwegs einen Job gesucht haben, weil das Geld nicht reichte.
  4. Zielstrebigkeit: Ob es jetzt das erklimmen eines hohen Berges, das Wandern einer weiten Strecke oder das Erreichen eines sonstigen Zieles ist: Reisen lehrt uns, ein Vorhaben ins Auge zu fassen und das auch umzusetzen.
  5. Effizienz: Leute, die sonst im Büro herumtrödeln, entwickeln auf Reisen plötzlich ungeahnte Effizienz – schließlich will man ja auch in kurzer Zeit alles, aber auch wirklich alles, mitbekommen.
  6. Entspannung: Aber auch das Gegenteil allen Organisationsstresses ist der Fall. Viele Menschen können erst im Urlaub, weit weg von allem Stress, richtig abschalten.
  7. Ängste aushalten: Auch das beschreibt Keith in seinem Buch sehr eindrucksvoll an anderer Stelle: Auf Reisen lernt man, sich seinen Ängsten zu stellen. Zum Beispiel wenn man sich einfach darauf verlässt, dass man schon irgendwo eine Übernachtung finden wird, statt immer vorab zu reservieren.
  8. Alleinsein: Und schließlich ein wichtiger Punkt: Die Fähigkeit, auch mal allein zu sein und sich nur auf sich selbst konzentrieren. Die aber gleichzeitig viel offener anderen Menschen gegenüber macht. Tatsächlich haben nicht wenig Leute Angst vor dem Allein-Reisen.

Informell erworbene Fähigkeiten immer wichtiger

All das sind Fähigkeiten, die man auch in seinem normalen Alltag, im Berufsleben und bei der Jobsuche sehr gut gebruachen kann – und die man sich sonst oft nicht so bewusst macht.

Und es sind Herausforderungen, die man unterwegs oft ganz selbstverständlich auf sich nimmt, wovor man sonst vielleicht zurückschreckt. Einfach mal darüber nachdenken und für das eigene Leben lernen.

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4 Antworten zu “Informelles Lernen auf Reisen: 8 Tipps für Job und Leben”

  1. Ron sagt:

    Sie disktutieren hier an ganz vielen Stellen, was beruflichen Erfolg ausmacht und wie man ihn erreichen kann. Dabei ist es eigentlich ganz simpel: Gute Zeugnisse sind ein wichtiger Faktor, zudem bringe ich persönlich Leidenschaft für mein Berufsfeld mit. Und genau das ist es was einen guten Mitarbeiter für viele Unternehmen ausmacht, der Wille und die Bereitschaft zu lernen und sich für seinen Job und das Unternehmen zu begeistern.

  2. Sandro Brakhage sagt:

    Danke für die gute Darstellung. Es war in der Tat ein Vergnügen, das zu lesen.

  3. Holger Prieske sagt:

    Ich hätte eher erwartet, man lernt viele andere Kulturen und menschen kennen, andere Problemlösungwege, oder auch Dinge auf sich beruhen zu lassen, Gelassen zu sein.

    Stattdessen nur “Organisation und Projektmanegement beim Bestellen eines Mietwagens”. Irgendwie langweilig.

    “Not macht erfinderisch”, wäre eine Erkenntnis die passt.

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