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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einzigartigem Buchkonzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

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Text stammt aus dem Buch: “Wie der Mensch denkt, so lebt er” (2017), erschienen bei Münchener Verlagsgruppe (MVG), Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Verlags.

Hier schreibt für Sie:

James Allen, geboren 1864, war einer der ersten britischen Autoren, der Bücher zu Persönlichkeitsentwicklung und Selbsthilfe schrieb. Sein berühmtestes Werk „Wie der Mensch denkt, so lebt er“ (1903) ist eines der am meist gelesenen Werke zu diesem Thema und bis heute eine große Inspirationsquelle für viele Selbsthilfe- und Motivationstherapeuten. Er stammte aus einer Arbeiterfamilie, schaffte es aber zum Privatsekretär und schließlich zum Geschäftsleiter eines Unternehmens. Später zog er sich zurück und widmete sich allein dem Schreiben. Er starb im Jahre 1912 mit 47 Jahren.

Erfolg ist Einstellungssache: Aus Gedanken werden Taten

Die Redewendung »Wie ein Mensch in seinem Herzen denkt, so ist er« beschreibt nicht nur das gesamte Wesen des Menschen, sondern darüber hinaus sogar jede Bedingung und jeden möglichen Umstand seines Lebens.

Die Macht der Gedanken

Ein Mensch ist buchstäblich das, was er denkt,
sein Charakter ist die Summe sämtlicher seiner Gedanken.
Wie die Pflanze dem Samen entspringt und
ohne ihn gar nicht sein kann, so entspringen sämtliche Handlungen eines Menschen den
verborgenen Samen seiner Gedanken und hätten ohne sie nicht sein können. Das trifft sowohl
auf diejenigen Handlungen zu, die man »spontan« und »unabsichtlich« nennt, als auch auf
diejenigen, die absichtlich ausgeübt werden.

Die Handlung ist die Blüte des Gedankens,
und Freude und Leid sind ihre Früchte. Daher erntet ein Mensch die süßen und bitteren
Früchte seines eigenen Ackerbaus.
Der Gedanke im Bewusstsein hat uns
geformt.
Was wir durch den Gedanken sind,
wurde gewirkt und gebaut.
Wenn ein Mensch im Bewusstsein böse
Gedanken hegt, kommt Schmerz über
ihn,
wie das Rad hinter dem Ochsen kommt.
Wenn einer reine Gedanken hegt, so folgt
die Freude ihm
wie sein eigener Schatten – gewisslich.

Die Gesetze von Ursache und Wirkung

Der Mensch ist ein Gewächs nach dem Naturgesetz, er ist kein künstliches Geschöpf, und
das Gesetz von Ursache und Wirkung gilt in
der verborgenen Sphäre der Gedanken ebenso absolut und unausweichlich wie in der Welt
der sichtbaren und materiellen Dinge. Ein edler und gottgleicher Charakter ist kein Ding
der Gunst oder des Zufalls, sondern das natürliche Ergebnis fortwährender Bemühungen
um das rechte Denken, das Resultat eines lange gepflegten Bündnisses mit gottgleichen Gedanken. Ein unwürdiger und grober Charakter
ist aufgrund desselben Prozesses das Ergebnis
fortwährender Hege niedriger Gedanken.

Der Mensch erschafft oder verwirkt sich
selbst. In der Schmiede der Gedanken fertigt
er die Waffen an, mit denen er sich selbst vernichtet. Er fertigt gleichfalls die Werkzeuge
an, mit denen er himmlische Wohnstätten der
Freude, der Kraft und des Friedens für sich
errichtet. Wählt er die rechten Gedanken und
setzt sie wahrhaft ein, so steigt der Mensch
zur göttlichen Vollkommenheit empor. Durch
Missbrauch und falschen Einsatz von Gedan­ken sinkt er unter die Ebene des Tiers hinab. Zwischen diesen beiden Extremen liegen
sämtliche Grade von Charakteren, und der
Mensch ist ihr Schöpfer und Herr.

Der Mensch hat den Schlüssel für jede Situation

Von sämtlichen wunderbaren Wahrheiten
über die Seele, die in diesen Zeiten erneuert
und ans Licht gebracht wurden, ist keine erfreulicher oder fruchtbarer hinsichtlich des
göttlichen Versprechens und Vertrauens als
diese: dass der Mensch Herr des Gedankens
ist, der Former des Charakters und der Schöpfer und Gestalter der Lebensumstände, der
Umgebung und des Schicksals.

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Als ein Wesen von Stärke, Intelligenz und
Liebe sowie als Herr der eigenen Gedanken
hält der Mensch den Schüssel für jede Situation in Händen und birgt jenes verändernde
und erneuernde Mittel in sich, durch das er
sich zu dem machen kann, was er sein will.
Der Mensch ist stets der Herr, sogar in seinem schwächeren und verkommeneren Zustand. In seiner Schwäche und Erniedrigung
ist er jedoch der törichte Herr, der seinen
»Haushalt« schlecht führt. Wenn er anfängt, über seinen Zustand nachzudenken und fleißig
nach dem Gesetz zu forschen, auf dem sein Zustand beruht, dann wird er zum weisen Herrn,
der seine Energien mit Klugheit lenkt und seine
Gedanken fruchtbaren Themen zuwendet.

Auf dem Weg zur Einsicht

Ein solcher ist ein sich selbst bewusster Herr, und
der Mensch kann nur zu einem solchen werden, wenn er in sich selbst die Gesetze der Gedanken entdeckt. Eine derartige Entdeckung
ist durch und durch eine Sache des Handelns,
der Selbstanalyse und der Erfahrung.
Nur durch sehr viel Suchen und Graben
erhält man Gold und Diamanten, und der
Mensch kann jede Wahrheit finden, die mit
seinem Wesen verbunden ist, wenn er sich tief
in die Mine seiner Seele hineingräbt. Dass er
der Erschaffer seines Charakters, der Former
seines Lebens und der Errichter seines Schicksals ist, kann er unfehlbar beweisen, wenn er
seine Gedanken beobachtet, kontrolliert und
verändert, ihrem Einfluss auf sich selbst, auf
andere sowie auf sein Leben und die Lebensumstände durch geduldige Übung und Untersuchung nachspürt.

Weiterhin soll er durch geduldige Übung und Untersuchung Ursache
und Wirkung miteinander verknüpfen und seine sämtlichen Erfahrungen, sogar die trivialsten, alltäglichen Begebenheiten als Mittel nutzen, jenes Wissen von sich selbst zu erwerben,
das Verständnis, Weisheit, Stärke umfasst. In
dieser Hinsicht gilt das Gesetz, dass »Er, der
suchet, findet, und ihm, der anklopfet, aufgetan wird«, wie in keiner anderen Hinsicht absolut, denn nur durch Geduld, Übung und beharrliches Andrängen kann ein Mensch durch
das Tor zum Tempel der Weisheit treten.

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