Zum Artikel

Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einzigartigem Buchkonzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

Offenlegung & Bildrechte: Bildmaterial erstellt im Rahmen einer kostenlosen Kooperation mit Shutterstock. 

Hier schreibt für Sie:

univativ-Olaf-KempinOlaf Kempin ist Gründer und Mitinhaber von univativ. Kempin studierte Wirtschaftsingenieurwesen der TU Darmstadt und war u.a. Key Account Manager beim damals dem ThyssenKrupp Konzern zugehörigen IT-Systemhaus Triaton sowie IT-Consultant im Bereich Data Warehouse bei der HiServ GmbH.1998 gründete er die univativ GmbH und Co. KG mit Sitz in Darmstadt und verantwortet bei dem Personaldienstleister heute Vertrieb, Marketing, PR und IT. Die Geschäftsführung teilt er sich mit seinen Partnern Martin Ilg und Henning Loof.Kempin ist Mitglied des Wirtschaftsclub Südhessen und Träger des Goldenen Löwen der Wirtschaftsjunioren Hessen. Mehr Informationen unter www.univativ.de

Employer Branding für IT-Fachkräfte: So binden Arbeitgeber Experten – 8 Tipps

Die Digitalisierung treibt den Bedarf an IT-Fachkräften in die Höhe – und viele Arbeitgeber zu Verzweiflung. Wie rüsten sich Unternehmen für den Kampf um die besten Köpfe? 8 Tipps.

IT-Studenten vor dem Rechner

Fachkräftemangel: keine Entwarnung?

Technische Studiengänge boomen. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft schaute sich die Zahlen der Studenten in diesen Fächern in einer Studie genauer an und frohlockt:

“Ein allgemeiner Fachkräftemangel in den MINT-Berufen, wie er noch vor ein paar Jahren befürchtet wurde, droht damit eher nicht mehr.”

Entwarnung für Arbeitgeber?

Die deutsche Wirtschaft muss sich also keine Sorgen machen, Aufträge und Umsätze liegen zu lassen, weil sie keine qualifizierten Mitarbeiter findet?

Ganz so einfach ist es dann doch nicht. So prognostizierte der Branchenverband BITKOM kürzlich, dass der Anteil an Quereinsteigern in IT-nahen Berufen in den nächsten Jahren deutlich sinken wird.

Grund sind komplexer werdende Systeme und Technologien, die nach mehr Expertise verlangen. Dadurch wird die Eintrittsbarriere für IT-Fachkräfte zukünftig weiter steigen. Kann der Zuwachs an IT-Studierenden diese Lücke füllen?

Tipp: Text als PDF (bitte Anleitung lesen!) oder zu diesem Text kompletten eKurs bzw, Reihe herunterladen. Aktionen oder News per Newsletter!

Zweifel an der BITKOM-These

Daran darf man angesichts einer Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln zweifeln. Der Analyse zufolge beträgt die Arbeitslosenquote bei IT-Fachleuten mit akademischem Bildungsabschluss weniger als drei Prozent. Fachkräfte in diesem Bereich zu finden, ist deshalb alles andere als einfach.

Hinzu kommt, dass durch digitale Trends wie Industrie 4.0 und das Internet der Dinge (IoT) der Bedarf an IT-Spezialisten insbesondere in der Automobilindustrie und im Maschinenbau weiter ansteigt. Mit diesen Technologien werden auch neue Berufsbilder entstehen, wie etwa Karosserieinformatiker oder Maschinenbauinformatiker.

Das müssen Arbeitgeber jetzt tun: 8 Tipps

Die passgenaue Ausbildung von Fachkräften reicht aber nicht, um allen Herausforderungen der Digitalisierung zu begegnen. Neben dem immer breiteren Anwendungsfeld von IT-Kenntnissen spielt auch die hohe Geschwindigkeit des technischen Fortschritts eine große Rolle.

  1. Angebote von lebenslangem Lernen: Lebenslanges Lernen wird zunehmend relevant, in IT-Berufsbildern ist kontinuierliche Weiterbildung ohnehin unabdingbar. Für Arbeitgeber ein guter Anknüpfungspunkt, wertvolle Experten auch langfristig an das eigene Unternehmen zu binden. Die junge Bewerbergeneration (Stichwort Generation Y) legt großen Wert auf Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung und das Erwerben von Zusatzqualifikationen.
  2. Retention Management durch Weiterbildung: Unternehmensseitige Bildungsangebote helfen nicht nur, Mitarbeiter zu binden und zu motivieren, sondern können helfen im Unternehmen benötigtes Know-how aufzubauen. Die Computing Technology Industry Association (CompTIA) hat in einer Umfrage herausgefunden, dass fast die Hälfte der deutschen Manager nicht oder nur zum Teil mit der IT-Kompetenz im eigenen Unternehmen zufrieden ist.
  3. Fachlicher Weiterbildung einen hohen Stellenwert einräumen: Entsprechend hat die fachliche Weiterbildung der IT-Mitarbeiter und haben Lernangebote als Instrument der Mitarbeiterbindungeinen insgesamt einen hohen Stellenwert in den befragten Unternehmen. Besonders IT-Zertifizierungen werden in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen.
  4. Employer Branding macht den Unterschied: Angesichts der wohl anhaltenden Knappheit qualifizierter IT-Fachkräfte befinden sich Arbeitgeber in einem harten Wettbewerb um talentierte Nachwuchskräfte. Wer dabei das Employer Branding vernachlässigt, handelt fahrlässig. Der Nachwuchs profitiert dabei nicht nur von der Wandlung des Arbeitsmarkts hin zu einem ausgeprägten Bewerbermarkt, er will auch anders angesprochen werden als die Elterngeneration.
  5. Förderung und Wertschätzung für die Mitarbeiter: Ein gut bezahlter, sicherer Job reicht vielen der sogenannten Generation Y nicht. Sie wünschen sich Förderung, Wertschätzung und individuelle Perspektiven. Deshalb können sich Unternehmen nicht mehr nur auf ihre Größe und Bekanntheit verlassen, um qualifizierte Bewerber anzuziehen. Stattdessen müssen sie attraktive Berufsbilder und Arbeitsbedingungen anbieten, die den Bedürfnissen und Wünschen der neuen Generation am Arbeitsmarkt entsprechen.
  6. Talent Management als Chance nutzen: Neben Cleverem Employer Branding bietet Talent Management Unternehmen eine Chance, sich im Wettbewerb um Fachkräfte durchzusetzen, besonders wenn sie nicht mit einem glanzvollen Namen oder einem Top-Standort punkten können. Die Technologiebranche ist dabei Vorreiter – man denke an den Google Campus, unbegrenzten Urlaub bei Netflix oder auch Vertrauensarbeitszeit und -ort bei Microsoft.
  7. Think Tanks für Ideen schaffen: Hauseigene Think Tanks, die an kreativen Ideen für die Zukunft arbeiten, etwa das IBM THINKLab oder das SAP AppHaus, sind ebenfalls Magneten für den engagierten Nachwuchs. Aber es muss nicht immer eine Kulturrevolution sein.
  8. Gesundheitsmanagement kann viel bewirken: Auch einfache Maßnahmen können oft viel bewirken, etwa Fitness-Angebote, flexibles Arbeiten oder auch Rückzugsorte. Schließlich braucht es neben einer passenden technischen Ausstattung und Infrastruktur, die räumliche Flexibilität und geistige Kreativität ermöglichen, auch gegenseitiges Vertrauen und einen modernen Führungsstil, in dem der einzelne Mitarbeiter weit mehr ist, als ein “Produktionsfaktor”.

Text als PDF kaufen

Diesen Text als PDF erwerben: Bitte schicken Sie uns eine eMail mit gewünschten Titel an support [at] berufebilder.de, wir schicken das PDF dann umgehend zu.

3,99 Jetzt buchen

Bücher zum Thema

Oder für wenig mehr direkt ganzes Buch oder eKurs zu diesem Thema kaufen, dazu weiterlesen. Hier finden Sie eine passende Auswahl.

eKurs on Demand kaufen

Bis zu 30 Lektionen mit je 4 Lernaufgaben + Abschlusslektion als PDF-Download. Bitte schicken Sie uns eine eMail mit gewünschten Titel an support [at] berufebilder.de. Alternativ stellen wir gerne Ihren Kurs für Sie zusammen oder bieten Ihnen einen persönlichen regelmäßigen eMail-Kurs – alle weiteren Informationen!

19,99 Jetzt buchen

7 Antworten zu “Employer Branding für IT-Fachkräfte: So binden Arbeitgeber Experten – 8 Tipps”

  1. univativ sagt:

    #Unternehmen im Wettbewerb um #IT-Experten: Olaf Kempin von @univativ gibt Tipps. – Spannender Beitrag8ympQvOcpI #Karriere @Berufebilder

  2. univativ sagt:

    RT @univativjournal: #EmployerBranding für #Fachkräfte #Lernangebote #Vertrauen #bestpractices @Berufebilder @univativ – Spannender Beitrag8jGeXufR…

  3. univativ Journal sagt:

    #EmployerBranding für #Fachkräfte #Lernangebote #Vertrauen #bestpractices @Berufebilder @univativ – Spannender Beitrag8jGeXufRCw

  4. Brandergy sagt:

    Wie Arbeitgeber Fachkräfte binden: Employer Branding für IT-Experten – Berufebilder.de (Blog): Wie Arbeitgeber… – Spannender Beitragf9omOn4dcj

  5. kanzlei-job sagt:

    Wie Arbeitgeber Fachkräfte binden: Employer Branding für IT-Experten: Die Digitalisierung treibt den Bedarf an… – Spannender BeitragLE4ELcHD38

  6. Thomas Eggert sagt:

    Wie Arbeitgeber Fachkräfte binden: Employer Branding für IT-Experten via B E R U F E B I L D E R – Spannender BeitragiU5nc3AQA6

  7. BEGIS GmbH sagt:

    Wie Arbeitgeber Fachkräfte binden: Employer Branding für IT-Experten via B E R U F E B I L D E R – Spannender BeitragB29358s9lZ

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ja, ich möchte regelmäßig über die neusten Aktionen & Angebote per Newsletter informiert werden.

Hiermit akzeptiere ich die Debatten-Regeln und die Datenschutzbedingungen mit der Möglichkeit, der Verwendung meiner Daten jederzeit zu widersprechen.

EnglishDeutsch
error: Warnung Der Inhalt ist geschützt!