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Die Macht von Alltagskommunikation & Sprache: Risiko Populismus!


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Nach Donal Trump beobachten Im Superwahljahr 2017 die Politikexperten sehr genau, wie die sogenannten „Populisten“ abschneiden. Uns Bürgern fehlen angesichts des Risikos manchmal schlichtweg die Worte.


Hier schreibt für Sie:

 

Stefan Häseli Portrait 1_quadrStefan Häseli ist Berater für Organisationsentwicklung.

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Differenzierung statt einfacher Lösungen

Zu viele Einwanderer oder Platz für mehr, sagt nichts über das rechte Maß aus. Was sich nicht einfach kommunizieren lässt, hat keine Chance – weder in der Politik noch beim Wähler.

Die Berater sind sich einig: Nur einfache Lösungen lassen sich verkaufen. Differenzierung wird abgestraft – spätestens am Wahltag. Plakative Schwarz-Weiß-Malerei verkauft sich eben besser als subtile Ton-in-Ton-Bildnisse.

Keine Worte der Klarheit

Fällt die Wahl einmal nicht so aus, wie es die Politiker gerne hätten, heißt es, „die Botschaft sei einfach nicht klar genug kommuniziert worden.“

Kein Wunder allerdings – schließlich kann man nicht klar kommunizieren, wenn es keine Worte der Klarheit gibt. Genau diese jedoch sind schwer zu finden – im Ausnahmezustand.

Die Stimme des Volkes

Gerne bemühen Populisten die „Stimme des Volkes“, um diese bei der Wahl auch zu erringen. Einfache Ideen lassen sich schlichtweg besser verkaufen. Auf den ersten Blick zumindest. Denn längst ist die Zeit der einfachen Lösungen vorbei.

Die Probleme der Welt lassen sich nicht mit einfachen Mitteln lösen, auch nicht, wenn man diese vermeintlich leichter in Tweets verpacken kann. Viel zu komplex sind inzwischen die Zusammenhänge, viel zu global die Herausforderungen.

Wer will schon Durchschnitt sein?

Manchmal hat man wirklich den Eindruck, dass nur noch Extreme zählen. Dem Normalfall wird nur selten das Wort erteilt – im wahrsten Sinne: Niedrige Temperaturen werden Kälte genannt, warme Temperaturen Hitze.

Dazwischen? Gibt es nichts! Zumindest kein gängiges Wort, das aussagt, wenn es angenehm temperiert ist. Warum auch? Selbst wenn es, wie bei angenehmen Temperaturen, unser Wohlbefinden erfreut – wer will schon durchschnittlich sein. Im richtigen Leben zählt es, schneller oder besser zu sein.

Die Welt der Sprache

Wir leben im Kommunikationszeitalter und sind doch nicht fähig, so miteinander zu kommunizieren, dass wir uns differenziert mitteilen können. Ein Relikt aus einer Zeit, in der die Sprachkommunikation noch nicht die Wichtigkeit hatte wie heute.

Zu Zeiten der Entstehung unserer Sprache waren die Beziehungen um einiges klarer. Meist ging es schlichtweg ums Überleben. Ein Mechanismus, der – betrachtet man den Populismus – scheinbar immer noch funktioniert.

Alltagskommunikation zu neuem Ruhm verhelfen

„Wie alt bist du?“ oder „Wie jung bist du?“ fragen wir gerne. Doch gibt es auch etwas dazwischen? „Wie viele Jahre hast du?“, vielleicht? Keine wirkliche Alternative. Also sind wir entweder alt oder jung. Schade eigentlich! Im Grunde müsste man einfach neue Wörter erfinden.

Und vielleicht wäre das ja mal ein sinnvolles politisches Programm: Die Durchschnittlichkeit, die wir zwar anprangen, für uns aber dennoch als sichere Lebensform schätzen, salonfähig zu machen und mit ihr der Alltagskommunikation zu neuem Ruhm zu verhelfen.

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