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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einem einzigartigen Buch-Konzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

Offenlegung & Bildrechte: Bildmaterial erstellt und lizenziert mit Canva.  

Hier schreibt für Sie: Simone Janson ist Verlegerin, Beraterin und eine der 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen laut Blogger-Relevanz-Index. Sie ist außerdem Leiterin des Instituts Berufebilder Yourweb, mit dem sie Geld für nachhaltige Projekte stiftet. Laut ZEIT gehört ihr als Marke eingetragenes Blog Best of HR – Berufebilder.de® zu den wichtigsten Blogs für Karriere, Berufs- und Arbeitswelt. Mehr zu ihr im Werdegang. Alle Texte von Simone Janson.

Das Märchen der Internetsucht: Zeitfallen, Angebliche Überforderung & Produktivitätsirtümer

  • The Boss Factor! Manche Menschen gewinnen immer {+AddOn nach Wunsch}
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  • Die 20%-Methode mit der Sie alle Ziele erreichen {+AddOn nach Wunsch}
  • Konzentration steigern fokussieren & gewinnen {+AddOn nach Wunsch}
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  • Kopf schlägt Potenzial – Das Ende des Genie-Mythos {+AddOn nach Wunsch}
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  • Digitale Manipulationstechniken durchschauen {+AddOn nach Wunsch}
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Überfordert uns das Internet? Wenn man auf die reinen Zahlen schau, ist man geneigt, dieser These von Frank Schirrmachers recht zugeben. Doch stimmt das wirklich?

Das Märchen der Internetsucht: Zeitfallen, Angebliche Überforderung & Produktivitätsirtümer

Byte-Stress, Denkfaulheit und Liebesentzug

Alleine bei Facebook werden weltweit pro Minute 98.000 Freundschaftsanfragen bestätigt,  74.200 Event Einladungen verschickt, 66.150 Fotos getaggt, 135.000 Fotos hochgeladen,  510.400 Kommentare gemacht,  382.850 Likes gemacht, 50.000 Likes geteilt, 231.600 Private Nachrichten verschickt, 79.350 Pinnwandeinträge und 92.550 Status Updates gemacht.  Puh, da kann einem schonmal schwindelig werden. Wie um Himmels willen soll man das denn alles schaffen? Folgt man den Zahlen, die die britische Ausgabe des Männermagzins Esquire vorlegt, sieht unsere Zukunft mit Internet und Mobiltelefonen düster aus: Wenn man von 33 Millionen Berufstätigen ausgeht, die ihre Mobiltelefone 16 Stunden pro Tag eingeschaltet lassen, um erreichbar zu sein, dann kommt man am Tag auf 256 Millionen Stunden Stand-by Zeit oder 61 Milliarden hours Stand-by-Studnen im Jahre (wobei von 240 Arbeitstagen im Jahr ausgeganen wurde. Zudem hatte ein Untersuchung von 2008 gezeigt, das rund 20 der Berufstätigen Ihre Handys und Smartphones auch für den eMail-Verkehr nutzen. Es ist, so der Esquire weiter, davon auszugehen, dass diese Zahl mittlerweile auf 50 Prozent gestiegen ist. Wenn man jetzt davon ausgeht, dass jeder mindestens fünf eMails am Tag liest und für jede etwa fünf Mintuen braucht und zudem auf etwa 20 eMails pro Woche antwortet und dafür insgesamt 40 Minuten braucht,  dann, so rechnet Esquire vor, bringen wir 55 Stunden pro Jahr alleine mit unseren eMails zu.

Kling erschreckend, oder? Aber merken Sie was? Die Zahlen sind nicht einmal realistisch, sie sind einfach nur aus der Luft gegriffen, um unsere Überforderung durch Internet und mobile Technik zu belegen. Die Handy-Zahlen sind z.B. viel zu hoch angesetzt: Auf Manager oder auch Redakteure mag es zutreffen, dass sie glauben, 16 Stunden am Tag erreichbar sein zu müssen. Aber die Kassiererin im Supermarkt?  Die eMail-Zahlen hingegen sind viel zu niedrig angesetzt: Es gibt Leute, die an einem Tag 50 statt fünf eMails bekommen. Was aber noch schlimmer ist: Hier wird gezielt der Eindruck vermittelt, moderne Kommunikationsmittel führen zwangsläufig zu einer derart hohen Arbeitsbelastung und Überforderung, die es ohne die moderne Technik nicht gäbe. Ein großer Irrtum. Denn das Gegenteil ist aber der Fall: Sie hilft tatsächlich, produktiver zu arbeiten. Vorausgesetzt man kann richtig mir ihr umgehen.

Überfordert und das Netz?

Denn niemand wird gezwungen, sein Handy 16 Stunden am Tag eingeschaltet zu lassen. Auch nicht durch Chefs oder Kunden. Warum viele dennoch glauben, das tun zu müssen, dazu unten mehr. Und auch aus der täglich auf ihn einströmenden Masse an Nachrichten, eMails, Tweet, Facebook-Meldungen usw. kann jeder Mensch genau das heruasfiltern, was ihn interessiert. Zum Beispiel, indem er in Sozialen Netzwerken Freundschaften eingeht und damit nur die Nachrichten bestimmter User abonniert. Und indem er Filter wie RSS-Reader einsetzt, die ihm passgenau die gewünschten Informationen liefern. Das geht schneller und ist effektiver als drei Zeitungen am Tag von vorne bis hinten durchzulesen – vorausgesetzt, man verfügt über das nötige Handwerkszeug. Denn genau da liegt der Hause im Pfeffer: Lesen haben wir in der Schulzeit gelernt, eine Zeitung durchblättern können wir intuitiv. Die Vielzahl an neuen Werkzeugen und Tools, die im Internet zur Verfügung stehen, scheint vielen hingegen so schwierig und kompliziert, dass man es dann doch lieber gleich sein lässt. Hier geht es erstmal um etwas anderes: Nämlich den Denkfehler, den viele selbsternannte Feinde des Internets begehen: Wie Vogel-Strauß den Kopf tief in den Sand zu stecken, nach dem Motte “Früher war alles besser!” Quatsch! Besser wäre, sich aktiv mit den zugegebenermaßen rasanten technischen Neuerungen auseinanderzusetzen, auzuprobieren und zu prüfen, welche Tools und Netzwerke für einen sinnvoll sind – und von welchen man besser die Finger lässt.

Aber den Kopf im Sand zu haben, ist natürlich so viel bequemer und ruhiger! Und entlastet das Gehirn. Das trägt nämlich Schuld an der Denkweise: Es will möglichst ökonomisch agieren und die Vielzahl von Informationen, die täglich auf uns einstürmen, so schnell wie möglich einsortieren oder verwerfen. Gut so, sonst würden wir vermutlich wirklich am Informations-Overload zugrunde gehen. Allerdings wählt unser Gehirn vor allem solche Informationen aus, die es in bereits bestehende Denkmuster eingliedern kann. Und auch Reize, die starke Gefühle auslösen, werden schneller und besser verarbeitet als Informationen, an denen man nicht emotional beteiligt ist. Das hat natürlich den Nachteil, dass wir vor allem wahrnehmen, was unsere bisherigen Überzeugungen, Erfahrungen, Einstellungen, Gefühlen und Vorlieben beeinflusst. Wir manifestieren also unsere eigenen Vorurteile und bestätigen uns praktisch nur, was wir ohnehin schon geglaubt haben.

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