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Aufbaustudium – 19/20: Bildungskredite für den Master



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Wer keinen Anspruch auf BAföG hat, kann einen zinsgünstigen Bildungskredit der Deutschen Ausgleichsbank beantragen.


Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Dieser Beiträg enthält Inhalte und Angaben, die möglicherweise nicht mehr aktuell sind, z.B. aufgrund gesetzlicher oder statistischer Veränderungen. Weil er dennoch hilfreich sein kann, einen Überblick zum Thema zu bekommen, stellen wir ihn Ihnen weiterhin zur Verfügung.

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Wieviel Geld bekommt man?

Innerhalb eines Ausbildungsabschnittes werden bis zu 7.200 EURO bewilligt, allerdings nur bis zum 36. Lebensjahr und bis zum Ende des 13. Hochschulsemesters. Der Bildungskredit wird unabhängig vom Einkommen und für ein Studium im In- und Ausland vergeben. Darüber hinaus kann er beliebig mit anderen Förderungen kombiniert werden, ein Rechtsanspruch besteht jedoch nicht, die Geldmittel begrenzt sind.

Aber auch Banken haben den Markt für Bildungkredite mittlerweile für sich entdeckt: Es gibt in Deutschland bislang etwa 40-50 Angebote verschiedener Institutionen. Dabei gibt es bereits zahlreiche unterschiedliche Modelle, aus denen die Studenten sich das jeweils für sie beste aussuchen können.

Nähere Betrachtung lohnt sich

Eine nähere Betrachtung lohnt sich: Die Angebote besser als ihr Ruf. Die Zinsen liegen durchaus im Rahmen Bei der Auswahl des richtigen Kredits sollte man sich ganz genau klar machen, wofür man das Geld braucht.

Denn wenn Ihnen klar ist, was Sie wollen, können Sie mit Ihren persönlichen Vorgaben das passende Angebot finden. Lassen Sie sich dabei von niemandem reinreden, sondern schauen Sie ganz genau hin.

Wichtig: Nachfragen!

Dazu fragen Sie am besten bei verschiedenen Anbietern ganz genau nach. Viele Studentenwerke bieten jedoch auch eine Finanzierungsberatungen an. Außerdem sollte man immer nachfragen. Auch wenn bestimmte Konditionen eigentlich nicht im Kreditpaket enthalten sind, stellen sich viele Banken gerne auch mal flexibel auf Kundenwünsche ein.

Überlegen Sie sich, ob Sie mit dem Kredit nur die Studiengebühren oder auch die Lebenshaltungskosten abdecken wollen. Kalkulieren Sie Ihre gesamten monatlichen Einnahmen und errechnen Sie so, wie hoch Ihr Bedarf wirklich sein muss. Haben Sie wirklich alle Möglichkeiten ohne oder mit geringer Rückzahlungsverpflichtung (Jobben, Stipendien, BAföG, Eltern) ausgeschöpft? Sind Ihre finanziellen Ansprüche an den Lebensstandard wirklich Ihrer Lebensphase, der Ausbildung, angemessen?

Wer braucht was?

Jeder Jeck ist anders – und jeder Student braucht einen Kredit, der zu seinen Lebensumständen passt. Die unterschiedlich ausgestalteten Kredite sind für verschiedene Studierendentypen auch unterschiedlich attraktiv. Nicht immer ist das Angebot mit dem günstigsten Zinssatz auch für Sie das beste!

  1. Wer beispielsweise besonderen Wert auf Flexibilität oder Förderung beim Auslands-Studium legt, muss eventuell höhere Kosten in Kauf nehmen, um die Mittel auch so einsetzen zu können, wie er/sie es vorhat.

  2. Klären Sie, ob es Probleme mit dem Kredit bekommen, wenn Sie einen Fach- oder Ortswechsel, Praktika oder Auslandsaufenthalte absolvieren. Ist ein Studienkredit nur für eine bestimmte Phase (zur Konzentration auf das Studium, z.B. in der Studienabschluss-Phase) nötig oder für den kompletten Studienverlauf?

  3. Erkundigen Sie sich, welche Voraussetzungen man erfüllen muss, um den Kredit zu bekommen. Die meisten Angebote haben vor allem für Deutsche Studierende sehr niedrige Zugangshürden. So werden kaum Sicherheiten verlangt, die nicht von den Studierenden selbst erbracht werden können (etwa Elternbürgschaften). Bei ausländischen Studierenden, vor allem aus dem nichteuropäischen Raum, sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. Fragen Sie auch: Wie leicht ist der Kredit erhältlich? Gibt es von K.O.-Kriterien, z.B. eine bestimmte Altersgrenze? Kann der Studienkredit die eigenständige Finanzierung des Studiums ermöglichen oder sind die Studierenden (weiter zusätzlich) auf die Eltern angewiesen? Es kommt leider in einigen Fällen vor, dass Restschuldversicherungen, Kreditversicherungen, Risikolebensversicherungen und ähnliches als notwendige Sicherheiten verlangt werden.

  4. Besonders hervorzuheben ist die Offenheit der Angebote. Nur in wenigen Fällen werden Sicherheiten verlangt, die nicht durch den Studierenden selbst erbracht werden können wie beispielsweise Elternbürgschaften. Für deutsche Studierende liegen die Zugangsbarrieren also durchgehend sehr niedrig. Dagegen gibt es immer wieder höchst unterschiedliche Restriktionen für Studierende aus dem Ausland (und hier insbesondere dem außereuropäischen), die hier im Detail nicht dargestellt werden können. Außerdem wollen die meisten Kreditanbieter in den seltensten Fällen den Studierenden laufende Berichtspflichten auferlegen oder sogar die Studienpläne einsehen wollen.

  5. Aber auch wie die Schuldentilgung aussieht und ob das Schuldenrisiko begrenzt werden kann, ist sehr wichtig. Die meisten Anbieter bieten Tilgungsfreie Phasen direkt nach Studienende. Auch Sondertilgungen, die eine schnellere Tilgung direkt nach Studienende ermöglichen, sind bei den meisten Instituten möglich. Auszahlung und Rückzahlung können in den meisten Fällen flexibel gehalten werden. Klären Sie genau, zu welchen Bedingungen der Kredit gewährt wird und welche Gesamtkosten Ihnen dabei entstehen. Und: Wie wird das individuelle Risiko begrenzt, dass bei Zinsänderungen, Arbeitslosigkeit oder ähnlichem dem Studierenden der Schuldenberg „über den Kopf wächst“?

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