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Institut für Wirtschaftsforschung möchte mit IAB Fachkräftemangel untersuchen: Call for Papers – was ist dran?



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Gestern erhielt ich die Einladung, zum 9. Workshop zur Arbeitsmarktpolitik, der vom Institut für Wirtschaftsforschung Halle gemeinsam mit dem Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung veranstaltet wird, ein Paper einzureichen. Unter dem Motto „Fachkräftemangel – was ist dran?“ wollen die beiden Institutionen im Oktober das Thema diskutieren.

iwh


Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Update

Dieser Beiträg enthält Inhalte und Angaben, die möglicherweise nicht mehr aktuell sind, z.B. aufgrund gesetzlicher oder statistischer Veränderungen. Weil er dennoch hilfreich sein kann, einen Überblick zum Thema zu bekommen, stellen wir ihn Ihnen weiterhin zur Verfügung.

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Prävention statt Diskussion

Das Thema klingt an sich spannend und ist auch wichtig: Zwei Tage lang wollen am 18./19. Oktober 2012 Experten das Thema Fachkräftemangel diskutieren. Keynote-Speaker ist Holger Bonin, seit Oktober 2007 Leiter des Forschungsbereichs „Arbeitsmärkte, Personalmanagement und Soziale Sicherung“ am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung.

Wenn man sich aber mal die Vorankündigung genauer anschaut, dann wird mal wieder davon ausgegangen, dass wir einen Fachkräftemangel haben – und wie wir diesem begegnen sollen. Dementsprechend geht es mal wieder um Themen wie demographische Entwicklung und Employer Branding.

Wie dem auch sei, ich wurde gebeten, den Aufruf an alle Interessierten weiterzuleiten, was ich hiermit tue: Beiträge können bis zum 27. Juli 2012 in deutscher oder englischer Sprache als PDF- oder Word-Datei an folgende E-Mail-Adresse eingereicht werden: Birgit.Schultz@iwh-halle.de

Call for Papers

Hierbei sollte es sich entweder um einen vollständigen Beitrag oder aber um eine längere Zusammenfassung (zwei Seiten) handeln. Die Entscheidung über die Annahme eines Beitrags erfolgt bis zum 14. September 2012.

Und hier nochmal das Abstract, dass man z.B. auch beim IAB findet:

In den nächsten Jahren ist in Deutschland aufgrund der demographischen Entwicklung mit einem Rückgang des Erwerbspersonenpotentials zu rechnen. In Verbindung mit der zuletzt verbesserten Beschäftigungslage könnte sich in der nahen Zukunft ein Trend in Richtung eines Arbeitnehmermarkts etablieren. In einer solchen Situation würden Firmen verstärkt um Mitarbeiter mit gefragten Qualifikationen und Kompetenzen konkurrieren und Löhne in angespannten Arbeitsmarktsegmenten steigen. Kommen wirksame Anpassungsmechanismen wie veränderte Ausbildungsentscheidungen, berufliche Mobilität und auch Lohnsteigerungen nicht zum Tragen, könnte in manchen Bereichen der deutschen Wirtschaft der Faktor Arbeit knapp werden. Die Befürchtung nachhaltiger Engpässe erhält weitere Nahrung dadurch, dass bereits heute in bestimmten Regionen und Tätigkeitsfeldern über beträchtliche Rekrutierungsprobleme geklagt wird.

Dabei stellt sich eine zentrale Frage:

Kann der zukünftige Bedarf an Fachkräften trotz des demografischen Wandels in Deutschland gedeckt werden oder ist mit einem permanenten Mangel an Fachkräften zu rechnen? Welche Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang der erforderlichen Mobilität zu? Diese Fragen stehen seit geraumer Zeit im Fokus wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischer Diskussionen. Der Workshop greift die Problematik auf und behandelt auf mikro- und makroökonomischer Ebene die Ursachen und Folgen eines möglichen Fachkräftemangels. Hierzu sollen verschiedene Themenbereiche mit unterschiedlichen Schwerpunkten diskutiert werden:

  • Fachkräfteangebot, demographische Entwicklungen und regionale/internationale/berufliche Mobilität/Migration
  • Fachkräftebedarf und Auswirkungen auf Entlohnung und Arbeitsbedingungen
  • Fragen der Arbeitgeberattraktivität und eines möglichen Trends in Richtung Arbeitnehmermarkt
  • Fachkräftemangel als ein eher dauerhaftes oder als ein eher temporär, berufsbedingt und regionale begrenztes Phänomen
  • Strategien und Anpassungsmechanismen zur Vermeidung und Verringerung eines möglichen Fachkräftemangels
  • Makroökonomische Aspekte eines steigenden Fachkräftebedarfs: Arbeitslosigkeit, Vakanzen, Erwerbstätigkeit und Erwerbsstrukturen

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  1. Renan Lima

    Institut für Wirtschaftsforschung möchte mit IAB Fachkräftemangel untersuchen: Call for Papers – was ist dran?

  2. wir-sind-vdiweb.de

    Noch ein interessanter Aspekt:

    Wenn ein Fachkräftemangel bestünde, würden dann die Unternehmen nicht alles tun, um Ihre Leute bei Laune zu halten und so die eigenen Fachkräfte an sich binden ?

    Wie passt das zur Gallup-Studie 2011, nach der fast 85% der Angestellten so unzufrieden sind, dass sie entweder nur Dienst nach Vorschrift machen oder bereits innerlich gekündigt haben ?

    http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-03/gallup-studie-mitarbeiterzufriedenheit

  3. Holger Froese

    Institut f ür Wirtschaftsforschung m öchte mit IAB Fachkr äftemangel untersuchen: Call for Papers – was is #Bewerbung

  4. Liane Wolffgang

    Institut für Wirtschaftsforschung möchte mit IAB Fachkräftemangel untersuchen: Call for Papers – was ist dran?: …

  5. Simone Janson

    Institut für Wirtschaftsforschung möchte mit IAB Fachkräftemangel untersuchen: Call for Papers – was ist dran?

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