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Von Simone Janson (Mehr) • Zuletzt aktualisiert am 09.07.2024 • Zuerst veröffentlicht am 15.12.2021 • Bisher 7685 Leser, 3468 Social-Media-Shares Likes & Reviews (5/5) • Kommentare lesen & schreiben
Schenken ist etwas Positives und soll Freude bereiten, aber gerade im beruflichen Umfeld kann man damit auch schnell der eigenen Karriere schaden. 7 Knigge-Tipps gegen peinliche Präsente am Arbeitsplatz.
Schenken ist eine Angelegenheit, die mit vielen positiven Assoziationen besetzt ist: In der Regel zeigen wir anderen Menschen damit, dass wir an Sie denken und dass Sie wertvoll für uns sind. Auf diese Weise bauen wir Beziehungen zueinander auf. Das gilt im privaten Umfeld wie auch im Beruf. Frei nach dem Motto „Kleine Geschenke erhöhen die Aufmerksamkeit“ kann so ein Präsent, richtig eingesetzt, sogar die Karriere fördern. Denn es ist ja für jeden nett, wenn man sich über ein Geschenk freut. Zudem zollt man mit einem Geschenk man Kollegen auch Anerkennung und Respekt für ihre Arbeit.
Eigentlich. Denn das Thema Schenken hat viele Tücken, bei denen man sich schnell in einen großen Fettnapf setzen kann. Das Schenken und Beschenkt-werden kann schnell zu Verstimmungen führen und viel Stress verursachen. Es ist es zudem gar nicht so einfach, das passende Präsent zu finden, in einigen Fällen kann es sogar besonders schwierig sein. Und nicht jedes Geschenk löst bei jedem Adressaten Freude aus.
Die vermeintliche kollegiale Anerkennung kann sich zum Beispiel schnell ins Gegenteil verkehren: Wer mit seinem Geschenk unzufrieden ist, könnte sich nicht genügend anerkannt und vor anderen gedemütigt fühlen. Und besonders kniffelig wird es, wenn man seinem Vorgesetzten eine Kleinigkeit zu Weihnachten schenken möchte und sich die Frage stellt, welches Geschenk sich am besten eignet.
Daher ist es gerade im beruflichen Zusammenhang wichtig, die Wahl des Geschenkes genau zu bedenken. Welches Geschenk kommt an? Und welches Präsent lässt einen dumm dastehen? Wenn man das Umfeld des Empfängers näher kennt, kann man Erkundigungen nach dessen Vorlieben, Hobbys, Lieblingsreisezielen oder Kleidungsgewohnheiten einholen und diese schriftlich fixieren, um so seine Ideen zu entwickeln.
Jedes Geschenk muss auch den Hintergrund des Adressaten berücksichtigen. Das gilt besonders auch im interkulturellen Kontext. So können z.B. Schokopralinen, die mit Alkohol gefüllt sind, zum Problem werden, wenn Kollegen Muslime sind – oder gerade abnehmen wollen. Aber: Alle Probleme, die irgendjemand mit dem gut gemeinten Geschenk haben könnte, kann man nicht im Voraus ahnen.
Anspielungen, auch ungewollte, sind hingegen tunlichst zu vermeiden. Einer Kollegin, die ständig zu spät kommt, sollte man zum Beispiel keinen Wecker schenken und jemandem, der Mundgeruch hat, kein Mundwasser. Ganz verpönt sind auch sexuelle Anspielungen, vor allem vom Chef an weibliche Untergebene.
Und was macht man, wenn man die Kollegin oder den Kollegen nicht leiden kann? Auf jeden Fall sollte man der Versuchung widerstehen, sich mit einem Weihnachtsgeschenk rächen zu wollen – denn das kann nach hinten losgehen, weil man plötzlich als Miesepeter dasteht.
Wichtig ist viel mehr, dem Beschenkten das Gefühl zu vermitteln, dass die Gabe ganz speziell für ihn ausgesucht wurde. Niemals sollte man den Eindruck erwecken, dass es sich nur um eine Form der Pflichterfüllung handeln, der man Desinteresse oder gar Lieblosigkeit anmerkt.
Ebenso wichtig ist es, sich keinen überspannten Erwartungen hinzugeben, der Beschenkte werde die eigene Begeisterung für das Geschenk teilen. Es kann durchaus vorkommen, dass dem bei allem redlichen Bemühen nicht so ist.
Aber auch der Beschenkte sollte seine etwaige Enttäuschung möglichst verbergen. Denn es freut den Schenker, wenn er feststellen kann, dass sein Geschenk ankommt. Also im Zweifel sollte man gute Miene machen, es zählt schließlich die gute Absicht. Und Pflicht ist in jedem Fall ein Wort des Dankes. Als geschmacklos gilt es hingegen, sich nach dem Preis der Gabe zu erkundigen bzw. diesen dann auch zu nennen.
Eine besondere Form des Schenkens ist das Wichteln im Kollegenkreis, wie es etwa zu Weihnachten oft vorkommt und die zu noch größeren Problemen führen kann. Hier muss man grundsätzlich zwei Formen unterscheiden: Die erste Variante ist auch gleich die Bessere, weil sie vor unliebsamen Überraschungen schützt: Man lost die Namen vorher aus und kauft dann gezielt für eine bestimmte Person ein Geschenk. Man muss dann nur die oben genannten üblichen Schenk-Regeln beachten.
Eine besondere Herausforderung ist eher die Zweite Variante, das sogenannte Blindwichteln. Dabei werden alle Geschenke in einen Sack geworfen und jeder zieht eines. Der Vorteil ist, dass keiner leer ausgeht, wenn der Schenker krank ist. Der große Nachteil besteht darin, dass jeder ein neutrales Geschenk finden muss, mit dem er niemandem auf den Schlips tritt. Das gilt besonders für das Geschlecht: Selbst wenn nur wenige Kolleginnen da sind, ist es riskant, eine Krawatte zu schenken. Doch hat man beim Blindwichteln immer auch eine Ausrede, wenn es trotz aller Bemühungen nicht passt: Denn schließlich zählt auch die gute Absicht.
Wenn Sie das passende Geschenk entdeckt haben, dann darf natürlich auch eine entsprechende Verpackung nicht fehlen. Da das normale Geschenkpapier alles andere als nachhaltig ist, empfehlen wir auch einige nachhaltige Alternativen.
Eine schicke Last-Minute-Idee ist das Einpacken in Zeitungspapier und Buchseiten. Natürlich können Sie auch Alltagsgegenstände für die Verpackung nutzen, wie zum Beispiel Gläser, die mit Tee befüllt werden oder einen Korb für das Verschenken von Lebensmitteln. Diese Artikel sind besonders nachhaltig, weil sie nicht einfach auf dem Müll landen, sondern auch noch für weitere Zwecke verwendet werden können. Zerbrechliche Gegenstände können Sie zudem in Tücher einwickeln. Die sogenannten Furoshiki sehen nicht nur schick aus, sondern sorgen auch noch für einen WOW-Effekt.
Mit der nachhaltigen Verpackung und den richtigen Geschenkideen kann beim Kauf von Geschenken für Ihren Kollegen Vorgesetzten nichts mehr schief gehen. Wir geben 7 Tipps, was Sie beachten sollten, damit ein harmloses Präsent nicht zu Karrierefalle wird.
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Simone Janson ist Verlegerin, Beraterin und eine der 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen laut Blogger-Relevanz-Index. Sie ist außerdem Leiterin des Instituts Berufebilder Yourweb, mit dem sie Geld für nachhaltige Projekte stiftet. Laut ZEIT gehört ihr als Marke eingetragenes Blog Best of HR – Berufebilder.de® zu den wichtigsten Blogs für Karriere, Berufs- und Arbeitswelt. Mehr zu ihr im Werdegang. Alle Texte von Simone Janson.
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