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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einzigartigem Buchkonzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

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Hier schreibt für Sie:

luederitzHenryk Lüderitz war u.a. junge Führungskraft bei Vodafone und ist heute selbständiger Trainer.Lüderitz begann seine Karriere mit einem Chef, der als Lehrlingsschreck galt. Es folgten ein nachgeholtes Abitur, ein BWL Studium an einer privaten Hochschule und zeitgleich der Berufseinstieg bei Mannesmann Mobilfunk. Dann schnell der nächste Grenzgang: Projektleitung für internationale Ausschreibungen und Produkteinführungen. Ebenso rasant ging es weiter: Vodafone, Teilnahme am Talentprogramm und Einstieg als Gruppenleiter im Bereich Kundenbetreuungssysteme mit einem Innovationsbudget von rund 15 Millionen Euro pro Jahr; später die Verantwortung für die gesamte Briefkommunikation mit über 80 Millionen Briefsendungen pro Jahr. 2012 stieg Lüderitz bewusst aus und ist seitdem als Trainer für junge Fürhrungskräfte selbständig.Er kennt die Alltagsprobleme und Erwartungen von High Potenzials aus eigener Erfahrung und weiß, wie man geschickt mit ihnen umgeht und wie sie in den Unternehmensalltag integriert werden können. Henryk Lüderitz teilt sein Know-how in Vorträgen, Workshops und Trainings on the Job. Mehr Informationen unter luederitz.eu

Wie Führungskräfte mit Wutausbrüchen von Mitarbeitern souverän umgehen: Vorsicht Explosionsgefahr!

Es kann immer mal passieren: Das Team arbeitet am Belastungslimit. Und plötzlich verliert einer die Nerven und flippt aus. Wie damit umgehen? Übersehen und Dulden? Oder das Problem aktiv angehen?

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Was tun, wenn Mitarbeiter ausflippen?

Ich saß perplex im Besprechungszimmer und starrte ungläubig einen meiner fleißigsten Mitarbeiter an: wild gestikulierend und mit hochrotem Kopf schimpfte er lautstark über unser neues Projekt… Die Zeitvorgaben wären zu eng, die Umsatzvorgaben zu hoch und die Budgetkürzungen eine bodenlose Frechheit.

Er hatte sich richtig in Rage geredet – und war auch von den Kollegen nicht zu beruhigen. Und ich? Ich war gerade eben erst zur Führungskraft befördert worden und hatte übersehen, unter welchem Druck mein Team stand.

Nicht von sich auf andere schließen

Junge Führungskräfte sind meist hoch ambitioniert, wollen Dinge verändern und etwas bewegen. Dementsprechend motiviert gehen sie ihre Aufgabe an – und setzen oft voraus, dass auch das Team ihren Enthusiasmus teilt.

Emotionen und Begeisterung können aber auch schnell ins Negative umschlagen und kontraproduktiv werden – wenn Mitarbeitern beispielsweise die Anforderungen zu hoch oder bürokratische Hürden unüberwindbar erscheinen.

Tipps für den Umgang mit unkontrollierten Emotionsausbrüchen

Auch wenn jeder im Team am Belastungslimit arbeitet, ein Wutausbruch oder cholerischer Anfall ist zu keinem Zeitpunkt zu dulden. Hier ist es an der Führungskraft, sofort einzuschreiten:

Tipp: Text als PDF (bitte Anleitung lesen!) oder zu diesem Text kompletten eKurs bzw, Reihe herunterladen. Aktionen oder News per Newsletter!

  1. Reagiert Ihr Mitarbeiter nicht auf beschwichtigende Worte, werden Sie deutlicher! Fordern Sie ihn unmissverständlich auf, den Raum zu verlassen; Ihre Botschaft lautet: “Ich bestimme den Ton in unserem Team und ein solches Verhalten dulde ich nicht!” Signalisieren Sie aber auch Gesprächsbereitschaft “Du gehst jetzt zum Café gegenüber und trinkst einen Kaffee, ich komme in ca. 30 Minuten nach. Dann reden wir in Ruhe.”
  2. Ebenfalls eine gute Alternative: Geben Sie ihm den Tag frei. Denn meist ist dem Betreffenden sein Fehlverhalten im Nachhinein peinlich und er zeigt Einsicht; dafür muss er sich aber erst beruhigen – im Büro kaum möglich.
  3. Wenn Ihr Mitarbeiter nicht von sich aus das Gespräch sucht, schlagen Sie eine Aussprache in entspannter Umgebung vor: ein Spaziergang um den Block, ein kleiner Snack im Bistro nebenan. Wichtig: wählen Sie einen Ort, an dem er sich wohlfühlt, denn das Thema bleibt explosiv.
  4. Erforschen Sie im Gespräch vorsichtig, ob andere Teammitglieder ähnlich unzufrieden sind. Trifft das zu, sprechen Sie das Thema unbedingt im Team an, zeigen Sie Verständnis und suchen Sie gemeinsam nach einer Lösung. Hat Ihr Mitarbeiter dagegen aufgrund privater Probleme überreagiert, bleibt die Angelegenheit selbstverständlich nur zwischen Ihnen beiden.

Es muss erst gar nicht so weit kommen

Im beruflichen Alltag sind solch extreme Wutausbrüche zugegebenermaßen eher selten – vorbeugend helfen folgende Maßnahmen

  1. So einfach es klingt, begrüßen Sie Ihre Mitarbeiter persönlich und nehmen Sie sich ab und an Zeit für einen kleinen Plausch “nebenbei”.
  2. Erkundigen Sie sich regelmäßig nach der Stimmung im Team: entweder im monatlichen Meeting oder mit einer kleinen anonymen Umfrage.
  3. Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter, eine Übersicht ihrer aktuellen Aufgaben, Projekte und Zeitaufwand zu führen und besprechen Sie diese z.B. im Personalgespräch. Wichtig ist, offen und jederzeit ansprechbar zu sein – so kommen Ihre Mitarbeiter mit Problemen auch zu Ihnen, bevor sie ihnen über den Kopf wachsen.

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2 Antworten zu “Wie Führungskräfte mit Wutausbrüchen von Mitarbeitern souverän umgehen: Vorsicht Explosionsgefahr!”

  1. Frank sagt:

    Sehr guter Text, der auch mal die Perspektive von Führungskräften erläutert. Vielen Dank dafür!

  2. Gerhard sagt:

    Toller Beitrag, ich bin selbst Führungskraft und habe das Problem auch öfter.

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