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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einem einzigartigen Buch-Konzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

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Redaktionelle Bearbeitung: Dieser Beitrag wurde zur Veröffentlichung auf Best of HR – Berufebilder.de® überarbeitet und inhaltlich für das Format angepasst von Simone Janson. Alle Beiträge von Simone Janson

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consocium_christoph_rammeChristoph Rammé ist Gründer und Geschäftsführer des Berater-Netzwerks Consocium.Consocium ist ein Netzwerk aus freiberuflichen Top-Management-Beratern, das Beratungsexperten an KMUs, Konzerne und Consultingfirmen vermitteltChristoph Rammé arbeitete vor der Gründung von Consocium sieben Jahre als Strategieberater und Senior-Projektleiter bei Booz und Company (heute Strategyund). Dort beriet er schwerpunktmäßig Klienten aus dem Transport- und Logistiksektor sowie aus der Pharma-Branche und dem Gesundheitswesen.Zuvor studierte er Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Finanzen und Operations an der Handelshochschule Leipzig (HHL), der Hong Kong University of Science and Technology (HKUST) und der Universität Hamburg.Privat liebt er es, zu reisen und fremde Länder zu entdecken und spielt seit seinem vierten Lebensjahr leidenschaftlich Schach, wobei er bis heute stolz auf einen Sieg gegen Ex-weltmeister Viswanathan Anand zurückblickt. Mehr Informationen unter www.consocium.com Alle Texte von Christoph Rammé.

So geht Führung in StartUps: 4 Tipps für Jung-Unternehmer

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Eine Studie des Bundesverbands Deutsche Startups zeigt: Viele Gründer sind noch jung und unerfahren, haben durchschnittlich aber schon 14 Mitarbeiter. 4 Tipps, worauf Jungunternehmer bei der Führung achten sollten.

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So geht Führung in StartUps

Laut den Angaben der 1.224 jungen Firmen, die für den Deutschen Startup Monitor 2016 vom Bundesverband Deutsche Startups befragt wurden, beschäftigt ein Startup durchschnittlich 14,4 Mitarbeiter inklusive der jeweiligen Gründer selbst.

Über 45 Prozent der für die Studie befragten Unternehmer sind bei der Gründung zwischen 25 und 34 Jahre alt. In diesem Alter hat man meist noch nicht viel Führungserfahrung gesammelt. Gleichzeitig bringt die Ausgangslage in Startups Unsicherheiten mit sich: Das Geschäftsmodell ist noch unerprobt; nicht selten werden neuartige Technologien verwendet; die Organisation ist noch klein, wächst aber oft rasch und laufend arbeiten sich neue Mitarbeiter ein. Daher sollten Gründer eine Reihe von Erfolgsfaktoren bei der Führung ihres Startup-Unternehmens beachten:

1. Klare Strukturen schaffen

Damit im Unternehmen jeder weiß, was er zu tun hat und mit wem er sich wann abstimmen muss, sind klare Strukturen essenziell. Diese beginnen bereits beim Gründerteam: Oft hebt sich auf die Frage „Wer ist hier der Chef?“ mehr als eine Hand. Dann gibt es dringenden Klärungsbedarf!

Wer welche Rollen, Aufgaben und Verantwortungsbereiche übernimmt, muss gerade zwischen den Gründern von Anfang an klar sein. Das Gleiche gilt auch für jeden einzelnen Mitarbeiter: Nur wenn Strukturen, Hierarchien und Aufgabenbereiche klar geregelt sind, hat das Startup genug Stabilität, um in seinem dynamischen Umfeld erfolgreich agieren zu können. Hier ist es eine Kernaufgabe jedes Gründerteams, diese Strukturen vorzugeben.

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2. Experimentieren und standardisieren

Andererseits müssen Startups auch offen für Neues sein. Nicht alle Gedanken, die man sich bei der Konzeptionierung und beim Verfassen des Business-Plans gemacht hat, stellen sich in der Praxis als optimal heraus. Die Organisation muss also ständig dazulernen, Kundenfeedback aufgreifen und sich weiterentwickeln. Das passiert erfahrungsgemäß jedoch nicht von allein, sondern muss von der Führung vorgelebt und vorgegeben werden.

Zum Beispiel hat es sich bewährt, klar definierte Experimente durchzuführen, Ergebnisse dabei klar zu messen und auszuwerten, um auf Basis der Erkenntnisse neue Standardabläufe zu definieren und konsequent umzusetzen. Ein Beispiel: Zwei alternative Vorgehensweisen der Kundenansprache werden über einen definierten Zeitraum an einer definierten Anzahl von Kunden ausprobiert. Dabei wird gemessen, welche Art mehr Erfolg gebracht hat, und diese wird dann zum neuen Standard. Ist dieser erst einmal klar definiert, werden unter anderem auch neue Mitarbeiter viel schneller den gewünschten Wirkungsgrad entfalten.

3. Eine kundenorientierte Firmenkultur entwickeln

Deutschland gilt allgemein als Land der Ingenieure, Tüftler und Entwickler. Das hat großartige Erfindungen hervorgebracht. Ein häufiger Fehler besteht jedoch darin, dass man sich zu sehr ins stille Kämmerlein zurückzieht und ein Produkt an den wahren Kundenbedürfnissen vorbeioptimiert, während andere schon längst im Markt aktiv sind und relevante Erfahrungen sammeln. Also lieber schnell das Produkt in den Markt bringen, einen breiten Kundenstamm aufbauen, Kundenfeedback einholen und auf der Basis dann das Produkt so verbessern, dass es den Kunden einen noch größeren Nutzen bringt.

Damit das gelingt, ist es Aufgabe der Gründer, eine kundenzentrierte Firmenkultur zu etablieren. Das ist nicht immer einfach, doch es können mehrere Dinge dabei helfen: Auch in der internen Kommunikation immer wieder den Kunden in den Mittelpunkt stellen, entsprechende Leitsätze definieren, gegebenenfalls korrigierend eingreifen, besonderes Augenmerk auf den Aufbau einer schlagkräftigen Vertriebsorganisation legen – und natürlich den Mut haben, die entsprechenden Entscheidungen zu treffen.

4. 100 Prozent Einsatz ist nicht genug

Für innovative Startups ist Geschwindigkeit oft das Entscheidende, um den Zeitvorsprung vor Nachahmern effektiv nutzen zu können. Daher sind von Gründern und Mitarbeitern mehr als 100 Prozent Einsatz gefordert! Um das zu erreichen, sollten die Gründer

  • das richtige Personal auswählen: Es müssen die Kandidaten gefunden werden, die für die Vision des Unternehmens brennen.
  • dauerhaft motivieren: Als Firmenleader muss man selbst ein authentisches Vorbild sein und die Vision des Startups immer wieder in den Vordergrund stellen.
  • Ergebnisse einfordern und messen: Klare Ziele für das Unternehmen und jeden einzelnen Mitarbeiter zu formulieren ist der erste Schritt. Diese dann aber auch mit Hilfe klar definierter Indikatoren regelmäßig nachzuhalten, wird jedoch oft nur unzureichend umgesetzt.
  • maximale Fokussierung erreichen: Management und Mitarbeiter müssen sich auf ihre jeweiligen Aufgaben im Startup fokussieren können. Das kann insbesondere bei Konzernausgründungen ein wichtiges Thema sein, wenn Mitarbeiter des Startups zusätzlich Konzernaufgaben übernehmen sollen.
  • bei Bedarf Unterstützung suchen: Bei Problemen kann externe Unterstützung von einem erfahrenen Gründungsberater oder Coach hilfreich sein.

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4 Antworten zu “So geht Führung in StartUps: 4 Tipps für Jung-Unternehmer”

  1. #Führung für #Startup. Gilt aber auch für andere Unternehmen #leadership – Empfehlenswerter Beitrag vixDMLHxg8

  2. So geht Führung in StartUps: 4 Tipps für Jung-Unternehmer von Christoph Rammé – Empfehlenswerter Beitrag vsHaX05Hwc

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