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Einfache Tipps – Teil 12: Was tun gegen den Perfektionismus?

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Was kann man gegen Perfektionismus tun? Die Lösung beginnt im Kopf: Man muss sich zunächst einmal klar machen, dass man sich in einem Hamsterrad dreht, das schnell zum Teufelskreis werden kann: Angst – Höchstleistung – Grenzen – mehr Angst – mehr Leistung usw.


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Wer aus Angst, Fehler zu machen, nur immer weitere Höchstleistungen zu bringen versucht, gelangt schnell an die Grenzen seiner Motivation und Leistungsfähigkeit.

Trotz Perfektionismus: Weniger ist mehr

Um dem klassischen Perfktionismus-Hamsterrad vorzubeugen, muss man sich davon überzeugen, dass weniger meist mehr ist. Und das geht am besten, in dem man kleine Anti-Perfektionismus-Versuchsballönchen startet: Statt also morgens gleich loszulegen mit dem durchackern, sollte man sich zunächst ruhig überlegen, welche Aufgaben wirklich wichtig sind.

Die unwichtigeren Arbeiten sollte man ruhig mal mit etwas weniger Perfektionismus angehen lassen. Dabei hilft es, sich realistisch vor Augen zu führen, was im schlimmsten Fall passieren könnte, wenn man diese oder jene Arbeit nicht vollkommen perfekt erfüllt. Oder dem Chef, der mit dem nächsten Extraauftrag um die Ecke biegt, einfach mal freundlich, aber bestimmt “Nein” sagt.

Einfach mal “Nein” sagen

Meist ist das Ergebnis weit weniger dramatisch, als man es sich in seinem Horrorszenario ausgemalt hat. Und der Chef wird auch nicht gleich ausflippen, wenn man sein “Nein” vernünftig begründet, sondern einen nur etwas mehr respektieren.

Wer aber mal seinen Perfektionismus beiseite lässt und einen Gang zurückschaltet und dabei die positive Erfahrungen macht, dass es gar nicht nötig ist, immer 110 Prozent zu geben, wird solcherart motiviert, auch schwierigere Aufgaben mutig anzugehen.

Fehler sind unvermeidlich!

Wer einsieht, dass Fehler unvermeidlich sind und daraus lernt statt sie beklagen, dem wird es leichter fallen, Entscheidungen zu treffen. Und wer seine Arbeit weniger gestresst und nervös erledigt, dem bleibt auch mehr Zeit für den Aufbau von Netzwerken. Weniger Perfektionismus ist also ein dickes Plus für die Karriere.


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