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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einzigartigem Buchkonzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

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Hier schreibt für Sie:

Best of HR – Berufebilder.de®Katharina Heder ist Digital Media Manager und Consultant.Nach dem Studium der Germanistik bildete sich Heder als New Media Managerin mit dem Schwerpunkt Sport weiter und absolvierte ein Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Vertiefung Onlinekommunikation.Sie berät Unternehmen darin, strategische Kommunikation in sozialen Netzwerke als Ausdruck eines Teils des eigenen Geschäftsmodells zu verstehen. Gleichzeitig nutzt sie Social Media Strategien dazu, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.Das Thema Aus- und Weiterbildung von Social Media Managern erhält das Interesse von Katharina, wenn sie nicht gerade diverse Sportarten verfolgt. Weitere Artikel von ihr findet man auch auf dem SocialMedia-Blog. Ihr Portfolio ist auch auf Torial zu finden. Mehr Informationen unter frauheder.de/

Tagesablauf einer Social-Media-Managerin: Der Tag beginnt mit dem Blackberry

Social Media verbinden viele Menschen mit einer digitalen Dauerpräsenz. Die Mehrheit meiner Kontakte ist davon überzeugt (und würde dies auch jederzeit bestätigen), dass ich den ganzen Tag online bin. Aber was macht meinen Arbeitstag wirklich aus und wodurch zeichnet sich mein Job aus?

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6 Uhr: Der Tag beginnt mit dem Griff zum Blackberry

Wenn ich morgens gegen sechs Uhr aufstehe, dann habe ich kaum die Augen auf, aber schon den Blackberry in der Hand: Schlaftrunken klicke ich mich dann durch mein Monitoringtool und schaue, was aktuell passiert bzw. was die Nacht über passiert ist.

Noch bevor ich das Haus verlasse, greife ich zum MacBook (unumgängliches Tool: hohe Akkulaufzeit, angenehme Handhabung und die Augen werden durch das scharfe Bild nicht so strapaziert).

6.30 Uhr: Die ersten eMails

Ich checke meine Mails und reagiere auf die Interaktionen bzw Aktivitäten der vergangenen Nacht. Das kann dann auch schon mal 30 Minuten dauern, wenn viel los ist. Diese Zeit muss ich mir jeden Morgen einplanen.

Es ist jedoch alles auch eine Frage des Handlings: Ich habe mich bewusst für ein Tool mit automatischer Vorausplanung entschieden, sodass ich in aller Regel eine Woche vor dem Erscheinen schon weiß, was kommen wird.

Tipp: Text als PDF (bitte Anleitung lesen!) oder zu diesem Text kompletten eKurs bzw, Reihe herunterladen. Aktionen oder News per Newsletter!

7.00 Uhr: Die ersten Social-Media-Meldungen

Aktuelle Ereignisse wie z.B. die Papstwahl am Abend zuvor müssen dann natürlich auch einfliessen, aber die Grundstruktur steht.

Zur Ernüchterung meiner Kontakte: Nicht immer, wenn etwas passiert bzw. mitgeteilt wird, bin ich in diesem Augenblick auch wirklich aktiv. Ich habe einfach nur ein gutes Tool, das mich dabei unterstützt meinen Job ideal umzusetzen.

7:15 Uhr: Der Weg ins Büro oder wie Autofahren und Social Media funktioniert

Vorneweg: Ich verstehe, warum viele Kollegen inzwischen den ÖPNV wieder bevorzugen. Man kann die Zeit sehr sinnvoll nutzen – wenn der Empfang stimmt. Als Autofahrer hat man hingegen zwei Möglichkeiten:

  1. Regelmässige Intervalle von etwa 30 Minuten zum Anhalten einplanen. Gerade in angespannten Phasen oder bei hoher Interaktion von Usern (Gespräche sollte man nicht schleifen lassen) kann dies sehr kompliziert sein.
  2. Ich habe mir extra dafür eine Sprachbedienung für den Blackberry angeschafft. Anders ist es nicht zu händeln und alle Nachrichten werden mir vorgelesen: Ich kann also sofort interagieren, wenn es nötig ist.

08:15 Uhr: Social Media ist ständig und unmittelbar – auch in der realen Welt

Kaum im Büro angekommen geht es an die nächsten bzw. noch unbeantworteten Emails ran. Gleichzeitig geht es in die sozialen Netzwerke zur Kundenakquise bzw. Kontaktpflege. Da ich selbständig bin, ist dies eine meiner Aufgaben.

Gegen ein Angestelltenverhältnis sprach für mich aber z.B. die Kombination aus Arbeitszeit und Lohn: 1800 € / Monat sind nicht viel, wenn man 60 – 80 Stunden / Woche regulär arbeiten muss, weil die User hauptsächlich in der Freizeit aktiv sind.

Social Media ist also auch die bewusste Entscheidung über die Form der eigenen Arbeitsbedingungen: Gerade auch, wenn es um Kunden aus dem Freizeitbereich geht, sind die Wochenenden in Teilen gestorben. Deshalb ist freie Zeiteinteilung dann schon wichtig – und das geht als Freelancer besser.

11:00 Uhr Telefon, Social Media und Sonne passen gut zusammen

Ich habe mir angewöhnt Telefonate im Freien zu führen, insofern die Sonne scheint. Das ist ein weiterer Vorteil eines Home Offices: Ich kann wann und wo ich will arbeiten – problemlos. Damit habe ich die Qualität meines Schreibtischjobs doch um Einiges nach oben gesteigert und kann einige Nachteile wie zB andauernde Arbeit mit Laptops ausgleichen.

Somit arbeite ich zwar, bin aber auch viel an der frischen Luft, kann Zeit mit der Familie verbringen ohne dabei meine Arbeit zu vernachlässigen – Grillen und Social Media geht, wenn man den richtigen Takt für sich selbst gefunden hat.

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