Wie gründet man ein ein erfolgreiches Digital-Unternehmen? Machs wie Apple und Facebook


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Steve Jobs und Steve Wozniak gründeten Apple in einer Garage. Mark Zuckerberg programmierte die erste Facebook-Version in seinem Studentenwohnheimzimmer. Von der Garage zur Weltspitze eben.

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Hier schreibt für Sie:

 

Professor Dr. Martin Grothe Martin GrotheProf. Dr. Martin Grothe ist geschäftsführender Gesellschafter der complexium GmbH und Honorarprofessor an der Universität der Künste Berlin.

  Profil

Vom Studienabbrecher zum Milliardär

Digitale Transformation ist in aller Munde. Doch viele sind bei neuen Entwicklungen immer noch skeptisch. Ein Überblick zeigt, wie das Internet in den vergangenen Jahren die Welt bereits stark verwandelt hat. Sein Potential haben schlaue Unternehmer früh erkannt.

Mark Zuckerberg – Studienabbrecher, Facebook-Gründer und weltweit jüngster Milliardär. In besagtem Studentenwohnheim entwickelte er zusammen mit Freunden vor 10 Jahren die heute weltweit größte Social-Media-Plattform. Ursprünglich entstanden als Austauschmedium für Studenten, weist Facebook auf globaler Ebene mittlerweile 1,3 Milliarden Nutzer auf. 27 Millionen sind es alleine in Deutschland.

An der Spitze der Evolution steht das Geschäft

Seit 2007 gibt es auf Facebook offizielle Unternehmensprofile, sogenannte Fanpages. Große und kleine Firmen, versuchen den direkten Draht zum potenziellen Kunden oder Mitarbeiter für sich zu nutzen. Eigene Facebook-Shops sind möglich, Schaltung von Jobanzeigen und die Nutzung von Facebook als alternativer Customer-Care-Kanal.

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Nach Berechnungen von Service-Unternehmen erreicht eine beantwortete Frage auf Facebook durch Customer-Care zehn Kunden, die das selbe Anliegen haben. Dadurch wird die potenzielle Telefonanrufanzahl von Kunden gesenkt – weil ihre Fragen schon beantwortet wurden.

Zeitersparnis durch Facebook

Dies mündet in einer Zeitersparnis der Customer-Care-Abteilung, ihre Arbeit wird effizienter und spart dem Unternehmen im Endeffekt Ausgaben. Facebook entwickelt sich immer stärker zum Wertschöpfungsglied für Unternehmen.

Facebook ist nach wie vor der größte und mächtigste Social-Media-Kanal. Unternehmen sollten Social Media in ihre Strategie einbeziehen und auch den finanziellen Nutzen nicht aus den Augen lassen. Social Business Controlling ist deutlich auf dem Vormarsch.

Der Wert von “virtuellen” Unternehmen

Das Presseecho war enorm als Facebook am 18. Mai 2012 an die Börse ging. Es war der bisher größte Börsengang eines Internet-Unternehmens. Zwar wurden die finanziellen Erwartungen nicht erfüllt, aber dennoch erreichte die Gesamtbewertung der Social-Media-Plattform 104 Milliarden US-Dollar.

Fast 80 Milliarden Euro für ein Unternehmen, das keine haptischen Produkte verkauft, sondern rein im Social Web existiert. Damit wird deutlich, welchen Wert Social Media als Vertriebs-, Branding- oder auch Recruiting-Kanal beigemessen wird.

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Der Wert von HR-Social-Media-Kanälen

Auch reine HR-Social-Media-Kanäle und -Plattformen erzielen beachtliche Unternehmensbewertungen. LinkedIn – Weltgrößtes berufliches Online-Netzwerk – wagte schon 2011 den Schritt an die Börse. Dem Unternehmen wurde ein Wert von drei Milliarden Euro beigemessen.

Das ist ein ähnlicher Wert wie der, den klassische Unternehmen wie Puma oder Fielmann zu diesem Zeitpunkt erreichten. Noch früher – im Jahr 2006 – ließ sich bereits der deutsche LinkedIn-Konkurrent Xing an der Börse notieren. Der Börsenwert lag bei 269 Millionen Euro. “Virtual is the new Real”.

Macht und Einfluss dank Social Media

Es ist beachtlich, dass Social-Media-Unternehmen in kürzester Zeit mit den Unternehmensbewertungen von etablierten Traditionsunternehmen mithalten können und sie zum Teil übertreffen. Auch in der Liste der reichsten Menschen der Welt tummeln sich die meist jungen Gründer.

Mark Zuckerberg schafft es mit einem geschätzten Vermögen von 32,3 Milliarden US-Dollar auf Platz 16. Jeff Bezos, Gründer und Präsident von Amazon.com, mit geschätzten 28,8 Milliarden US-Dollar knapp dahinter auf Rang 21.

Digitale Transformation ist kein Hype

Die Digitalisierung entwickelte und veränderte sich in den letzten Jahren mit einer Dynamik, die nur von wenigen vorhergesehen wurde. Sicher ist vor allem, dass Digitalisierung kein Hype ist und sich etabliert hat – im privaten Bereich und immer stärker auch im Unternehmenskontext.

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Ein Blick in die Zukunft ist meist spekulativ. Je schnelllebiger ein Markt ist, desto spekulativer ist auch besagter Blick.  Welche neuen Plattformen kommen werden, wie lange Facebook den Markt noch dominieren wird, oder ob es Google doch noch gelingt, seine Macht auch in das Social-Media-Segment zu übertragen, bleibt fraglich und unerheblich.

Die Digitalisierung verschwindet nicht wieder

Für Unternehmen ist es entscheidend, dass es relevante Plattformen geben wird und sie ihre Prozesse entsprechend ändern müssen. Jedoch zeichnen sich jetzt schon deutliche Tendenzen ab, in welche Richtung die Reise gehen wird.

Langfristig wird Social Media als herausgehobenes Business-Thema völlig verschwinden. Das klingt auf den ersten Blick provokant, fasst aber in Wirklichkeit eine optimistische Sicht auf die zukünftige Etablierung von Social Media in Unternehmen zusammen.

Social Media wird ein vollkommen selbstverständlicher und voll integrierter Teil der Geschäftswelt werden. Die deutlichen Wachstumszahlen im Corporate-Social-Media-Bereich unterstützen diese Auffassung.

Die Digitale Transformation durchdringt alle Unternehmensbereiche

So gut wie alle Unternehmensbereiche befinden sich bereits in der Digitalen Transformation. Das Marketing ist mit den verschiedensten Online-Marketing-Kanälen wie SEO, SEM oder Affiliate schon vorangeschritten.

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Harte Kennzahlen und KPIs veranschaulichen den Nutzen und den Wert von Online Marketing für Unternehmen. Auch HR drängt immer stärker in die sozialen Medien, um Employer Branding zu betreiben oder um neue Talente als Arbeitnehmer zu gewinnen.

Trends kommen und gehen

Was gestern noch neu war, kann morgen schon nicht mehr existent sein. Was heute als unwichtig belächelt wird, kann übermorgen schon “The Next Big Thing” sein.

Was kam? Was blieb? An was erinnern wir uns nur noch mit einem in Gedanken verlorenen Lächeln zurück? Und wer hatte Angs vor neuen Entwicklungen wie z.B. Second Life?

Second Life – sehen und gesehen werden

Angst vor Second Life – 2004 waren dies gar nicht so Wenige! Die virtuelle Welt, in der sich Menschen als Avatare bewegen, miteinander kommunizieren und auch Handel betreiben, war eine der ersten Formen von Social Media. Nutzer treten miteinander in Kontakt und sogar Unternehmen wie Adidas, Mercedes Benz oder Sony Music eröffneten “Filialen”.

Es kam zum direkten Aufeinandertreffen von Firmen mit ihren Zielgruppen in einer Parallelwelt. Ein entscheidender Unterschied zu modernen Formen des Business Social Web ist jedoch die Kommunikation. Der persönliche Dialog zwischen Unternehmensvertretern und (potenziellen) Kunden bestand noch nicht.

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Sehen und gesehen werden war die einzige Form des sozialen Zusammentreffens zwischen Privatperson und Unternehmen. Wussten Sie eigentlich, dass “Second Life” immer noch existiert? Das tut es! Es verfügt weltweit sogar über 36 Millionen registrierte Nutzer.

Der Aufstieg von Facebook und Twitter

Facebook, Twitter, YouTube – Social-Media-Plattformen sprießen zwischen 2004 und 2007 aus dem Boden. Das erste YouTube-Video von 2005, “Me at the zoo”, haben bis heute 15 Millionen User angeschaut. 2007 kam es zur offiziellen Einführung von Facebook-Unternehmensseiten.

Coca-Cola und Microsoft gehörten zu den ersten Firmen, die ihre Chance als Gastgeber im Social Web erkannten und eine Fanpage einrichteten. Erste virtuelle Dialoge zwischen Marken und Fans entwickelten sich. Social Media als Branding- und Imagekanal wurde entdeckt.

Corporate Blogs als Push-Kanal

Das Interesse an privaten Blogs – Online-Tagebüchern, wie man damals erklärenderweise noch anfügen musste – wuchs stetig. 2007 gehörte Daimler zu den Vorreitern auf dem deutschsprachigen Markt, die einen eigenen Unternehmensblog online stellten.

Ausgewählte Informationen in Artikelform wurden so mit Interessenten geteilt. Schnell erkannten die Verantwortlichen, dass sich Corporate Blogs verstärkt für Employer Branding und Recruiting eignen.

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DAX-Unternehmen in Social Media

Die Zielgruppe suchte zunehmend online nach Informationen über potenzielle Arbeitgeber und interessierte sich für die authentischen Meinungen und Erfahrungen aktueller Arbeitnehmer.

So verwundert es nicht, dass 2010 bereits jedes zweite DAX-30-Unternehmen einen Blog betrieb. 43 Prozent davon sind Karriereblogs. Unternehmen müssen ertragen lernen, dass Authentizität wichtiger ist als scheinbare Perfektion.

Das Ende des Wachstums?

Spätestens 2011 wurde erkannt, dass Social Media kein Hype sein wird. Dies gilt weder für den privaten noch für den professionellen Gebrauch. Die Fachhochschule Köln ist die erste akademische Einrichtung, die 2011 einen offiziellen und zertifizierten Social-Media-Studiengang anbietet.

Ein Ende des Wachstums von Social Media im Corporate-Bereich ist derzeit nicht abzusehen. Vor allem große Unternehmen, aber auch immer mehr Mittelständler sehen die Potentiale von Social Media und möchten diese auch für sich nutzen.

Die Nachfrage nach professioneller Beratung und Analyse im Social-Media-Bereich, um Entscheidungen im Marketing, Kommunikation oder Personalmarketing zu verbessern und mit den Zielgruppen in Kontakt zu treten, reißt nicht ab.

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  15. Sabine Hueber

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  16. Jimmy

    RT @aschwandenb: Spannende Grafik über die Entwicklung von Social Media seit 2004!

  17. H. von Dwin

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  18. Barbara Aschwanden

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  20. Simone Janson

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