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6 Tipps für Business-Trips: Erste Hilfe bei Fehlbuchungen!


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Dass auf Business-Reisen immer mal wieder Flüge ausfallen, gehört schon fast zum Alltag – aber was passiert umgekehrt wenn der Flieger geht, aber man selbst das falsche Ticket hat? Tipps für den Notfall.


Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

Profil


Falsch gebucht am Flughafen – und nun?

Ich war kürzlich als Bloggerin zu einer Produktpräsentation des Handyherstellers Huawei in Berlin geladen. Dazu hatte ich Hin- & Rückflug für den 27.6. bei Germanwings aber über die Seite der Lufthansa gebucht, was schon der erste Fehler war; der zweite bestand darin, dass ich mir dessen sicher war. Denn tatsächlich war der Rückflug auf den 27.7. gebucht worden.

Schwierig war allerdings das Handling des Bodenpersonals am Flughafen Berlin Tegel. Zunächst suchten diese eine halbe Stunde nach dem Fehler, telefonierten mit ihrer Hotline, konnten aber gar nicht herausfinden, warum ich trotz Ticket nicht auf den Flug nach Düsseldorf um 20.40 Uhr gebucht war.

Alles außer Kundenservice!

Erst beim zweiten! Anruf bei der Germanwings-Hotline stellte sich der Fehler, das falsche Datum, heraus. Das war 7 Minuten vor Schließung des Fluges. Von diesem Augenblick an hörten die Mitarbeiter auf, sich zu bemühen.

Mir wurde gesagt, ich solle zum Ticketschalter gehen, um das Ticket umbuchen zu können. Am Ticketschalter befand sich eine lange Schlange und obwohl im Hintergrund fünf bis sechs Leute standen, arbeiteten davon nur zwei alle anderen guckten in die Luft oder feilten ihre Nägel. Niemand war bereit, sich um mein dringendes Anliegen zu kümmern.

Am Ende: Zugfahrt statt Flug

Einer der Mitarbeiter gab mir die Nummer der Germanwings-Hotline. Dort teilte man mir mit, dass man mir nicht helfen könne, weil ich das Ticket über Lufthansa gebucht habe. Eine Neubuchung war ebenfalls nicht möglich weil der Flug mittlerweile geschlossen war – und damit keine Möglichkeit mehr per Flieger noch nach Düsseldorf zu kommen.

Da ich am Flughafen von den Mitarbeitern keinerlei Hilfe erwarten konnte, sprang ich in ein Taxi zum Bahnhof Berlin Spandau und nahm die letzte Zugverbindung nach Düsseldorf – 6 Stunden mit IC über Hamburg – und war morgens um 3 Uhr Endlich zu Hause.

6 Tipps bei Fehlbuchungen

Es passiert schnell: Beim Buchen im Buchungskalender verrutscht oder auch durch Fehler im Buchungs-System und schon hat man zwar ein Flugticket für die falsche Strecke oder das falsche Datum. Und nun? Folgende Tipps habe ich aus dieser Erfahrung für entsprechende Situationen zusammengetragen:

  1. Es klingt simpel, aber notwendig: Flugdatum und -Verbindung mehrfach checken – und zwar bis auf den letzten Buchstaben und die letzte Zahl. Es klingt Banal, aber so ein falsches Datum ist manchmal schneller gebucht als man „piep“ sagen kann.
  2. Alternativen suchen: Auch als zahlungswillige Kundin, die gerne auch noch ein zweites Ticket gekauft hätt wird man von einer Fluggesellschaft in so einem Notfall im Regen stehen gelassen. Daher empfiehlt es sich, rechtzeitig nach Alternativen wie etwa Bahnverbindungen zu schauen – und zwar idealerweise bevor man sinnlose Diskussionen mit dem Flughafenpersonal beginnt.
  3. Ticket stornieren: Wenn, wie bei mir, der tatsächlich gebuchte Flug in der Zukunft liegt, kann man das Ticket ggf. stornieren oder zumindest Steuern und Gebühren zurückerhalten – das waren bei mir etwa 70 Euro.
  4. Kosten erstatten lassen: Selbstredend sind mir für diese Aktion 150 Euro weitere Kosten für Taxi und Bahn entstanden, darüber habe ich mich beschwert und von der Lufthansa 100 Euro erstattet bekommen. Aber Achtung, das ist eine reine Kulanzregelung, es besteht kein Rechtsanspruch darauf.
  5. Reiserücktrittsversicherungen helfen nicht: Ich habe diesmal testweise eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen, die Lufthansa ohne weitere Erklärung im Buchungsprozess anbot. Das Geld kann man sich allerdings genauso gut sparen, da die komplexen Bedingungen solcher Versicherungen nur in Notfällen greifen, in Situationen wie dieser allerdings nicht.
  6. Nicht den letzten Flug buchen: Vielleicht die wichtigste Schutzvorkehrung: Wenn man kann, sollte man einen Flug früher nehmen.

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Meistdiskutiert letzter Monat:

  1. Wenn der Flug, den man stornieren muss, später noch ausgebucht wird, kann man evtl. sogar mehr bekommen als nur Steuern und Gebühren. Das gleiche gilt auch, wenn die Airline sich weigert, eine Abrechnung zu erstellen, welche Kosten sie sich gespart hat. Mehr Infos gibt es auf rechtecheck.de/flug-stornieren-kosten

    • Simone Janson

      Hallo Robert,
      danke für den nützlichen Hinweis. Wie erfährt man denn, ob der Flug ausgebucht wurde? Und man fragt das Unternehmen einfach nach einer Abrechnung?

      • Ob der Flug ausgebucht war kann man (näherungsweise) feststellen, indem man wenige Stunden vor Abflug noch eine Buchungsanfrage startet. Allerdings verkaufen die Airlines auch gerne mal mehr Tickets als es Sitze gibt …

        In der Theorie (und gemäß § 649 BGB) reicht es tatsächlich, nach einer solchen Abrechnung zu fragen. Weigert sich die Airline, kann man pauschal 95% verlangen. In der Praxis ist das aber ohne Anwalt schwierig …

  2. Thomas Eggert
    Thomas Eggert

    6 Tipps für Business-Trips: Erste Hilfe bei Fehlbuchungen! von
    Simone Janson

    via @berufebilder (Beitrag via Twitter) V8AbynjLyU

  3. BEGIS GmbH
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    via @berufebilder (Beitrag via Twitter) JmAzvqsZ4K

  4. Jobcollege
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  5. Simone Janson
    Simone Janson

    6 Tipps für Business-Trips: Erste Hilfe bei Fehlbuchungen! – (Beitrag via Twitter) wuTKLoiC9l

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