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10 Tipps für Ihren Erfolg als Designer: Nie unter Wert verkaufen!


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Kreative Jobs machen am meisten Spaß, sind jedoch finanziell nicht immer von Erfolg gekrönt. Gerade wer als Freiberufler in der kreativen Branche tätig ist, wird davon ein Lied singen können. 10 Tipps, was man dagegen tun kann.

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Mario Hahn ist freier Redakteur.

Hahn schreibt schwerpunktmäßig zu den Themen Wirtschaft, Handel, Finanzen, Job, Karriere, Management und Bildung.

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Am Anfang steht ein Name

Ob als Designer im Bereich Textil, Möbel oder Architektur: Am Anfang muss sich erst ein Name erarbeitet werden, denn die Konkurrenz ist groß. Und neben der Anfertigung von billiger Massenware müssen Kunden erst von den Vorzügen echten Designs, aber dafür leider oftmals auch teureren Kunstobjekten, überzeugt werden.

Jede Option sich besser auf dem Markt zu positionieren muss daher genutzt werden. Um als Designer erfolgreich durchzustarten, können die folgende 10 vorgestellten Tipps helfen.

1. Nomen est omen: das richtige Logo

Wie schon eine lateinische Redensart sagt, „der Name ist ein Zeichen“. Menschen neigen zu Assoziationen. Bei bestimmten Wörtern und Ausdrücken bilden sich schnell vor dem geistigen Auge bestimmte Bilder und wecken ganz spezifische Erwartungen. Diese Eigenheit kann sich zu Nutze gemacht werden. Schon bei der Wahl des Namens für sein Design beziehungsweise seine Marke, ist auf die Bedeutung und entstehende Assoziationen zu achten. Der Name muss daher treffend gewählt werden und sollte gut klingen.

Sicherlich ist es möglich für die Marke den eigenen Namen zu verwenden. Doch dieser muss dann einprägsam und keinesfalls negativ behaftet sein. Andernfalls sollte sich ein Künstlername zugelegt, oder eine eigene Wort-Kreation geschaffen werden. Der Vorteil ist hier eine größere Freiheit, etwas Ansprechendes zu finden, was gut klingt und positive Assoziationen weckt. Anhand von Schriftart und Farbe wird dem Namen noch ein individueller und unverwechselbarer Touch verpasst: Das eigene Marken-Logo ist erschaffen.

2. Zeige deine Arbeit

Der beste Name nützt nichts, wenn niemand die eigenen Werke zu Gesicht bekommt. Es gibt dazu verschiedene Möglichkeiten. Eine die keinesfalls vernachlässigt werden sollte, ist die Ausstellung in Museen, auf Messen oder Veranstaltungen. Das ist der Ort, an denen die Personen anzutreffen sind, die sich auch für die Design- und Kunstwerke interessieren und damit gleichzeitig potentielle Kunden sind.

Gleichzeitig sind solche Ausstellungen eine ideale Gelegenheit zu erfahren, was andere Designer machen und in welche Richtungen aktuelle Trends gehen. Auch die Ausstellungsorte selber können besser eingeschätzt werde, ob sie für die Ausstellung der eigenen Kunstwerke interessant sein könnten. Demnach sind jederzeit Augen und Ohren offen zu halten, um sich rechtzeitig für kommende Ausstellungen zu bewerben oder um die aktuell laufenden Ausstellungen zu kennen. Mit etwas Geschick lassen sich bei solchen Gelegenheiten auch Kontakte mit anderen Künstlern, potentiellen Kunden und den Ausstellern knüpfen.

3. Das richtige Shopdesign

Neben den Live-Ausstellungen ist vor allem auch die eigene Webpräsenz einer der Orte, an denen die eigenen Werke präsentiert werden sollten. Ein stimmiges und ansprechendes Webdesign entspricht der eigenen Visitenkarte. Die meisten Menschen informieren sich über das Internet oder suchen dort nach interessanten Werken, die sie woanders gesehen haben. Wer einige Grundregeln für seine Internetpräsenz beachtet erhöht seine Chancen das eigene Image besser herauszuarbeiten.

Das Stichwort heißt Usability, womit die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite gemeint ist. Die Seite beziehungsweise der Shop müssen übersichtlich und intuitiv zu bedienen sein. Eine sollte ein Webdesign gewählt werden, das skalierbar und damit von allen mobilen Geräten gut zu bedienen ist. Gerade in Zeiten steigender Tablet und Smartphone-Nutzung ist dieser Aspekt nicht zu vernachlässigen.

Allerdings sind auch die rechtlichen Aspekte bei einer Internetpräsenz zu beachten. Ein vollständiges Impressum, Datenschutzbestimmung und einfache Kontaktmöglichkeiten gehören zu den Basics dazu.

4. Ein aktuelles Portfolio als Visitenkarte

Einer der wichtigsten Aspekte bei der Internetpräsenz ist die Aktualität. Wurde das letzte Mal ein Werk vor drei Jahren eingestellt, wissen Seitenbesucher nicht, ob die Seite noch aktuell ist, oder die Marke gar nicht mehr existiert. Daher sollten regelmäßig neue Werke ein- und vorgestellt werden. Damit ist es auch auf Ausstellungen und Messen jederzeit möglich interessierten Personen einen Einblick in das aktuelle Portfolio zu gewähren.

Gleichzeitig besteht durch die aktuell gehaltene Internetseite die Möglichkeit das Portfolio auch als eine Art Arbeitsprobe mit sich zu führen. Noch ein Grund mehr, warum auf Skalierbarkeit des Webdesigns geachtet werden sollte. So muss in den wenigsten Fällen ein Transport der Designerstücke stattfinden. Es reicht ein Blick auf das eigene Smartphone und der Gegenüber erhält einen Eindruck von dem was ihn erwartet.

„Einfachheit ist die höchste Form Der Raffinesse.“ (Leonardo da Vinci)

5. Überzeugt sein vom eigenen Kunstwerk

Den meisten Designern muss dies nicht erst gesagt werden. Es braucht keine falsche Scheu bestehen anderen von seinen eigenen Werken zu erzählen. Für gewöhnlich sind die meisten Designer stolz auf ihre Werke, die sie geschaffen haben. Und genau dieser Stolz darf auch nach außen getragen werden.

Wie soll jemand anderes von den eigenen Kunstwerken überzeugt werden, wenn es der Designer selber nicht ist? Daher gilt: Überzeugend kann nur der, der selber von sich und seinen Werken überzeugt ist. Stolz auf die eigenen Werke und damit auch die Überzeugung von den eigenen Arbeiten gehören zur Grundbasis, auf der der Erfolg eines Designers fußt.

6. Werbung in eigener Sache

Es darf daher auch in eigener Sache Werbung für sich und seine Werke gemacht werden. Wer anderen Menschen von sich und seinen Projekten erzählt, sorgt damit für eine Steigerung des eigenen Bekanntheitsgrads.

Gerade zu Anfang, wo andere noch selten von sich aus auf einen zukommen, ist es umso wichtiger auf die anderen zuzugehen. Agenturen anrufen, um sich vorzustellen oder E-Mails an Verlage schicken, die über einen berichten könnten, sind nur einige Vorgehensweisen, um für sich Werbung zu machen. Ebenso darf auf Konferenzen oder bei Vorträgen auch von seinen eigenen Projekten erzählt werden. Und ein eigener kleiner Blog kann ebenfalls zur Steigerung der Bekanntheit beitragen.

7. Werbung über Social Media

Werbung funktioniert am besten über möglichst viele Kanäle. Da immer mehr Menschen mittels Social Media miteinander in Kontakt stehen, gehören Portale wie Facebook, Twitter & Co. mit zu den wichtigsten Plattformen.

Hier können gezielt Projekte beworben und eigene Werke vorgestellt werden. Facebook bietet dazu Seitenfunktionen für Dienstleister und Shops an. Eine Vielzahl an Unternehmen, Künstlern und Designern machen bereits davon Gebrauch. Und zu Recht – mit über 1,6 Milliarden Nutzern ist das Potenzial an neuen Kunden riesig.

8. Crowdfunding

Eine weitere Möglichkeit Werbung für sich und sein Projekt zu machen, besteht auf sogenannten Crowdfunding-Plattformen. Diese werden dazu genutzt, um auf seine Projektidee aufmerksam zu machen und Geld für die Realisierung zu sammeln. Gewöhnlich wird hierzu in einer kurzen Videobotschaft das Vorhaben vorgestellt.

Wenn genügend Menschen von der vorgestellten Idee überzeugt sind, kann das Projekt oftmals ohne allzu großen finanziellen Aufwand realisiert werden. Allerdings werden die Projekte oft nur unterstützt, wenn die mitmachenden Personen einen eigenen Vorteil bei der Realisierung des Vorhabens erkennen. Um eine Crowdfunding-Kampagne erfolgreich abzuschließen, empfiehlt es sich daher sich von erfahrenen Crowdfundern beraten zu lassen und auch im Vorfeld an anderen Crowdfunding-Kampagnen teilzunehmen.

„Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“ (Victor Hugo, frz. Dichter, 1802-1885)

9. Zeige den Weg, der bisher gegangen wurde

Für viele Menschen ist vor allem der Weg eines Künstlers oder Designers interessant. Wer eine Geschichte erzählen kann, wie er zu dem aktuellem Status quo gekommen ist, stärkt damit die eigene Attraktivität. Anhand der Kunstwerke sollte die Entwicklung über die letzten Jahre nachvollziehbar dargestellt werden. Empfehlenswert ist eine eigene Rubrik auf seiner Internetseite zur Entwicklungshistorie einzubringen. Die ersten Stücke zur Entstehungszeit und spätere Schwerpunkte sowie besonders gelungene Stücke aus der Folgezeit sind an dieser Stelle aufzuführen.

Da der erste Eindruck nur einmal hinterlassen werden kann, ist darauf zu achten, nur Werke zu präsentieren, die wirklich gut gelungen sind. Auch auf die Darstellung noch unfertiger Objekte sollte verzichtet werden. Empfehlenswert ist es bei der Darstellung der Werke auch die eigenen Alleinstellungsmerkmale herauszuarbeiten und hervorzuheben.

10. Niemals unter Wert verkaufen

Der Kunde ist stets respektvoll zu behandeln. Auch wenn es sich nur um kleinere Aufträge handelt, sollten diese ernst genommen und ordentlich ausgeführt werden. Immerhin dienen auch diese kleinen Arbeiten als Visitenkarte und können in einigen Fällen zu größeren Folgeaufträgen führen. – Möchte der Kunde jedoch einen Rabatt aushandeln, sollte sich gut überlegt werden, ob dieser Nachlass gewährt werden soll. Gerade bei Kunden, die zum ersten Mal etwas in Auftrag geben. Denn diese werden dann höchstwahrscheinlich auch beim nächsten Mal einen Nachlass erwarten.

Es muss spürbar bleiben, dass die Kunden die eigene Arbeit, die Ideen und die Liebe und Erfahrung, die in die Werke gesteckt wurde wertschätzen. Sobald der Eindruck entsteht, dass der Kunde nur auf ein Schnäppchen aus ist, sollte Distanz genommen werden. Wer die geleistete Arbeit wertschätzt, sollte auch bereit sein, einen entsprechenden Gegenwert dafür zu erbringen.

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