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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einzigartigem Buchkonzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

Offenlegung & Bildrechte:  Bildmaterial erstellt im Rahmen einer kostenlosen Kooperation mit Shutterstock. 

Text stammt aus dem Buch: “Die Macht der versteckten Signale: Wortwahl – Körpersprache – Emotionen. Nonverbale Widerstände erkennen und überwinden” (2014), erschienen bei Linde Verlag, Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Verlags.

Hier schreibt für Sie:

cerwinkaDr. Gabriele Cerwinka ist Gesellschafterin der Schranz und Cerwinka OEG.Sie verfügt über Langjährige Berufserfahrung als Vorstandssekretärin. Nach dem Studium der Berufspädagogik und Kommunikationswissenschaften sowie International Human Resource Management/Organizational Development ist sie seit 1993 freiberufliche Referentin und Coach für Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation sowie Office-Management. Zudem ist sie Fachbuchautorin und Universitätslektorin.

schranzGabriele Schranz ist Gesellschafterin der Schranz und Cerwinka OEG; Wien – Zürich.Nach dem Studium der Betriebswirtschaft in Wien arbeitete sie im Management der Berlitz-Sprachschule in Wien. Seit 1993 ist sie selbständige Trainerin und Beraterin für Kommunikation, professionelles Auftreten, Prozessoptimierung und Persönlichkeitsentwicklung. Sie betreut Projekte schwerpunktmäßig im Dienstleistungs-, Arzt- und Assistenzbereich sowie Kommunikation im Krankenhaus. Des Weiteren ist sie auch als Fachhochschullektorin tätig und hat schon zahlreiche Fachbücher zum Thema Office-Management und professionelle Kommunikation verfasst.

Fehler sind Kreativ-Werte: 8 Tipps für weniger Perfektion [+Werte-Checkliste]

Wie wird nun eine Fehlerkultur in Unternehmen möglich? Wir wollen in den folgenden beiden Texten die Werte aufzeigen, die die Entwicklung einer Fehlerkultur bedingen.

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Fehlerkultur hängt von Werten ab

Die Fehlerkultur in einem Unternehmen hängt immer stark auch mit den Werten zusammen, die in einem Unternehmen vorherrschen.

Sind diese positiv im Bezug auf Werte und Schwächen, dann wird auch mit Fehlern in einem Unternehmen positiv umgegangen. Umgekehrt behindert eine negative Sichtweise auf Fehler die Fehlerkultur im Unternehmen.

Gefahren des Perfektionismus

Eine der größten Gefahren ist, genau wegen dieser geforderten Fehlerlosigkeit sich erst recht auf die eigenen Schwächen als Ursache dieser Fehler zu konzentrieren und vor allem die Schwächen permanent zu bearbeiten und nicht die Stärken in den Fokus zu rücken.

Eine geeignete Fehlerkultur entspannt diese Konzentration auf Fehler, indem alle Beteiligten Instrumente zum Umgang mit Fehlern erhalten und diesen so das Schreckliche und Übermächtige nehmen.

Tipp: Text als PDF (bitte Anleitung lesen!) oder zu diesem Text kompletten eKurs bzw, Reihe herunterladen. Aktionen oder News per Newsletter!

Konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärke

Konzentration auf die Stärken: Unser Wirtschaftsleben ist durch den Anspruch gekennzeichnet, stets eine untadelige Leistung abzuliefern. Der Leistungsdruck ist enorm und Fehler passen nicht ins Bild. Doch das birgt Gefahren.

Es bleibt wieder Raum, sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren und damit langfristig das Überleben am Markt zu sichern.

Stärkung der Eigenverantwortung

In einer positiven Fehlerkultur wird einzelnen Mitarbeitern auf jeder einzelnen Hierarchiestufe ein großes Maß an Verantwortung übertragen.

Jeder Mitarbeiter wird zur absoluten Wachsamkeit angehalten. Auch kleine Signale sollen wahrgenommen und weitergeleitet werden.

8 Tipps für eine Fehlerkultur in Unternehmen

Diese positive Fehlerkultur in Unternehmen können Sie fördern, indem sie Sie folgende Tipps beherzigen:

  1. Positive Sichtweise: Niemand wünscht sich einen Fehler. Trotzdem passieren sie. Die Frage ist, wie man damit umgeht, was man daraus macht. Fehler werden daher prinzipiell positiv und als Auslöser für positive Veränderungsprozesse bewertet.
  2. Entwicklung zum Besseren: Oberstes Ziel des Unternehmens sind die ständige Weiterentwicklung und das Wahrnehmen eines Fehlers als Chance für diese Weiterentwicklung. Es geht nicht um eine sprunghafte und radikale Neuausrichtung, es geht vielmehr um einen Veränderungsprozess in kleinen Schritten.
  3. Weniger Fehler als Ziel: Aus diesem Anspruch leitet sich das Unterziel ab, nämlich das Verringern von Fehlern und das Verhindern von wiederkehrenden Fehlern. Trotz aller positiven Sichtweise auf Fehler geht es doch immer auch darum, möglichst wenig Fehler zu machen und eventuelle Schwachstellen zu identifizieren. Ziel ist vor allem das Finden von Lösungen zur Vermeidung des Fehlers in der Zukunft.
  4. Fehler sind Teil des Ganzen: Fehler werden als fixer, unvermeidbarer Bestandteil menschlichen Handelns akzeptiert. Perfektionsdenken und vor allem eine Null-Fehler-Toleranz werden als kontraproduktiv angesehen.
  5. Klare Spielregeln: Wie schon im vorherigen Kapitel beschrieben, sind die spontanen menschlichen Reaktionen auf eigene und fremde Fehler nicht immer konstruktiv. Um das individuelle Verhalten aller in die richtigen Bahnen zu lenken, sind klare Spielregeln erforderlich. Klare Regeln geben Halt und Sicherheit. Jeder weiß, wie er zu agieren hat, und bei Nichteinhaltung kann auf diese Regeln verwiesen werden. Sie beruhen auf einer Abmachung zwischen allen Beteiligten.
  6. Ehrlichkeit: Im Unternehmen ist es jederzeit möglich, Fehler zuzugeben. Nur wer sich nicht vor negativen Konsequenzen fürchtet, wird auch offen zu seinen Fehlleistungen stehen können. Diese Norm verlangt von der Gemeinschaft ein hohes Maß an Reife.
  7. Ängste Abbauen: Tief sitzen meist Gefühle wie Angst und Scham. Nur wer die Erfahrung gemacht hat, dass anstelle von negativen Reaktionen konstruktives Feedback steht und Ehrlichkeit entwaffnet, sich also bezahlt macht, wird diese Norm auch leben können. Jede kleine Verletzung dieser Norm lässt allerdings die Beteiligten wieder in alte Muster zurückfallen.
  8. Keine Schuldigensuche: Es geht nicht darum, die Verantwortlichen für das Auftreten eines Fehlers an den Pranger zu stellen. Die Suche nach der Ursache eines Fehlers ist wichtiger und für die Zukunft hilfreicher als die Suche nach dem Verursacher.

Fazit

Wer eine positive Fehlerkultur im Unternehmen fördern oder wenigstens verbessern will, tut gut daran, diese Tipps umzusetzen und damit ein klares Signal an seine Mitarbeiter zu senden.

Wie genau das geht, erfahren Sie in den weiteren Teilen unserer Serie.

Bücher zum Thema

9 Antworten zu “Fehler sind Kreativ-Werte: 8 Tipps für weniger Perfektion [+Werte-Checkliste]”

  1. Robert Sieber sagt:

    RT @jobcollege: Fehlerkultur in Unternehmen – Teil 4: Werte-Checkliste 17-25: Fehlerkultur heißt aber nicht, d… .

  2. Dirk Rosenkranz sagt:

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  3. KompetenzPartner sagt:

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  7. Heike Grethlein sagt:

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