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Zeitmanagement & Prioritäten richtig setzen – 3/3: Ziele stets im Fokus



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Menschen verzetteln sich zu gerne in Kleinigkeiten. Lassen sich ablenken. Blinkende E-Mail-Eingänge oder eine Meldung in den Nachrichten können Prioritäten plötzlich verschieben. Damit Sie effektiv bleiben und Ihr Ziel nicht aus den Augen verlieren: Verändern Sie die Flughöhe.


Hier schreibt für Sie:

 

Dr. Jens Tomas Keynote-Speaker, Businesscoach, Bestseller-Autor & Unternehmer.

Profil


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Können Sie Ziele im Auge behalten?

Gelingt es Ihnen immer, Ihr Ziel im Auge zu behalten? Haben Sie alle Auswirkungen und Folgen präsent, wenn Sie sich die Frage stellen „Was tue ich als Nächstes?“

Falls nicht, können Sie Ihren nächsten Handlungsschritt nur schwer erkennen. Zur Hilfe und Veranschaulichung hilft die Metapher des Fliegens. Betrachten Sie Ihren Ist-Zustand also aus unterschiedlichen Höhen. Sofort blinken die nächsten Handlungsschritte auf Ihren vielen To-Do-Listen förmlich auf.

Basis – das Flugzeug steht auf der Startbahn

Hier sind Sie nah am Geschehen. Würden Sie auf dieser Ebene alles aufschreiben, was Sie ab diesem Zeitpunkt zu tun haben, kämen Sie auf viele Hunderte von Einzelheiten und Hunderte Stunden: 50 Anrufe tätigen, 700 E-Mails lesen, 143 Anfragen beantworten, 420 Artikel durcharbeiten … Auf dieser Ebene heißt es: Ruhe bewahren.

1.000 Meter Flughöhe:

Ich nenne diese Dimension auch die Helikopter-Sicht auf die laufenden, in der Regel etwa 30 bis 100 Projekte. Von dieser Perspektive aus erkennen Sie am besten, was innerhalb dieser Projekte relativ kurzfristig zu Ergebnissen führen sollte. Verlassen Sie sich auf Ihre Intuition.

2.000 Meter Flughöhe:

Auf dieser Höhe können Sie laufende Projekte sehr gut in Verantwortungsbereiche einteilen. Die meisten Menschen kommen auf etwa zehn bis 15 Kategorien. Mein erster Kernbereich zum Beispiel heißt „Trainer“. Hierunter fallen meine Vorträge, Seminare und Coachings. Kategorie 2 nennt sich bei mir „Marketing“, Nummer 3 „Mitarbeiter“ usw.

3.000 Meter Flughöhe:

In 3.000 Meter Höhe sehen Sie bereits Ihr Jahresziel vor Augen. Mit diesem Ziel am Horizont fällt es oftmals leichter, Schwerpunkte auszumachen, welche Themenbereiche Sie jetzt genauer anschauen sollten. Die Devise lautet: Jeder Marathon beginnt mit dem ersten Schritt.

4.000 Meter Flughöhe:

Ab 4.000 Meter haben Sie einen Ausblick auf Ihre nächsten drei bis fünf Jahre. Es ist wichtig, dass Sie langfristige Ziele definiert haben und diese auch verfolgen. Nur, wenn Sie diese anvisierte Zukunft im Blick haben, werden Sie sie erreichen können. Der Moment des „Was mache ich am Donnerstagvormittag als nächstes?“ ist ein idealer Zeitpunkt, den Blick schweifen zu lassen.

5.000 Meter und mehr Flughöhe:

In dieser Dimension befinden Sie sich in den höchsten Sphären, zeitlich fast nicht definierbar. Was ist der Sinn hinter Ihrem Tun? Viele nennen sie auch die Vision, die Sie verfolgen. Wie immer Sie es nennen oder definieren: Wer keinen Sinn in seiner Arbeit sieht, dem fehlt genau das, was Erfolgsprofis wie Steve Jobs oder Marc Zuckerberg antreibt.

Fazit: Die Intuition fliegt immer mit

Sie sehen: Ich kann Ihnen nicht sagen, wo Ihre Prioritäten liegen. Das müssen Sie selbst wissen. Ich kann Ihnen nur sagen, wie Sie Ihre Prioritäten nicht aus den Augen verlieren und verfolgen. Um zu wissen, was Sie als Nächstes tun sollen, müssen Sie die verschiedenen Flughöhen durchleben und Ihrer Intuition folgen.

Es geht dabei nicht um wissenschaftliche Exaktheit, sondern um ein handlungsorientiertes und intuitives Entscheidungskonzept. So arbeiten Sie immer ganzheitlich und bleiben motiviert. Durch diese Art von Arbeiten kommen Sie in den Flow – das ist wissenschaftlich belegt. Denn genau so wollen Gehirne stimuliert werden. Und Flow sorgt immer für optimale Effizienz.

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