Home Office & Remote Work: 15 Tipps fürs Zeitmanagement



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Best of HR – Berufebilder.de® – Verlag, eingetragene Marke, eLearning on Demand Plattform, News-Dienst der deutschen Top20-Bloggerin & Beraterin Simone Janson, referenziert in ARD, ZEIT, Wikipedia.
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Gute Ideen gibt es viele, gerade im Online-Business, doch nicht jeder verfügt über die nötige Selbstdisziplin um im Home Office zur Höchstform aufzulaufen. 15 Tipps, wie man sich selbst am besten organisiert.

Home Office & Remote Work: 15 Tipps fürs Zeitmanagement Home Office & Remote Work: 15 Tipps fürs Zeitmanagement


Hier schreibt für Sie: Simone Janson ist Verlegerin, deutsche Top20 Bloggerin & Beraterin für HR-Kommunikation. Profil


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Selbständig arbeiten: Segen & Fluch

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Gerade viele Existenzgründer gehen zwar hochmotiviert und mit kreativen Ideen an den Start, stoßen dann aber im Tagesgeschäft an ihre Grenzen, weil sie es versäumt haben, sich rechtzeitig um die optimale Arbeitsorganisation zu kümmern.

Dabei sind gerade Selbständige für sich selbst verantwortlich und nicht an die Weisungen eines Chefs gefunden. Das ist Segen und Fluch zugleich: Man muss sich praktisch stets selbst organisieren, zur Arbeit disziplinieren, gleichzeitig hält einen aber niemand davon ab, zu viel zu arbeiten. Und man muss alle Entscheidungen alleine treffen. Das kann auf Dauer belastend sein.

Zeitmanagement und Versuchungen

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Für die einen ist die Versuchung zu groß, nach dem Frühstück doch noch eine Folge der Lieblingsserie anzusehen oder in der Mittagspause länger am Herd zu verweilen als nötig. Darunter leidet die Produktivität und letztendlich auch der Profit, den man erwirtschaften kann.

Andere hingegen gönnen sich keine Pausen und arbeiten bis zum Umfallen und gönnen sich keinerlei Pausen. Die Folgen sind nicht selten Dauerstress bis hin zum Burnout-Syndrom.


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Fallen für Produktivität und Gesundheit

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„Erstmal Kunden haben, dann kümmere ich mich um die Zeiteinteilung“- wer so denkt, hat schon ein Problem. Denn der Schlüssel zum erfolgreichen Arbeiten sind Organisation, Zeitmanagement und Motivation – und zwar von Anfang an.

Wer bislang im allgemeinen Gründungsstress noch nicht die Muße hatte, sich mit Zeitmanagement zu beschäftigen, sollte schleunigst damit anfangen. Denn während Angestellte auch für verschwendete Arbeitszeit bezahlt werden, wirkt sich bei Selbständigen Zeitverschwendung direkt auf den eigenen Geldbeutel aus.

Die Gesundheit leidet unter schlechtem Zeitmanagement

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Doch nicht nur die Produktivität, sondern auch die Gesundheit leidet unter einem schlechten Zeitmanagement. Tatsächlich ist es gerade unter Existenzgründern chic, mehrmals am Tag per Handy angeklingelt zu werden oder über die ständige Dauerbelastung zu klagen.

Aber ist das auch sinnvoll? Tatsache ist: Wer sich nicht regelmäßige Auszeiten gönnte, bleibt auf Dauer nicht gesund und damit produktiv. Und damit ist der Erfolg des Unternehmens wieder gefährdet. Nur wer für eine ausgeglichene Balance zwischen Arbeits- und Privatleben sorgt, kann auf Dauer motiviert und mit Freude arbeiten.

15 Tipps: So organisieren Sie sich optimal

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Wie aber organisieren Sie sich und Ihre Arbeit richtig? Wie bewältigen Sie das anfallende Arbeitspensum? Und wie motivieren Sie sich anhaltend? Wir zeigen Ihnen, wie die perfekte Arbeitsorganisation als selbständiger aussieht. Zahlreiche umfangreiche Tipps spezielle für Selbständige finden Sie in meinem Buch Selbstorganisation und Zeitmanagement.

  1. Zielssetzung Machen Sie sich klar: Was ist Ihnen wichtig? Finanzieller Gewinn, Zufriedenheit, Selbstverwirklichung? Und was müssen Sie dafür tun, um dieses Ziel zu erreichen? Bedenken Sie: Ziele müssen Sie herausfordern, aber auch gleichzeitig realistisch sein.
  2. Flexibel bleiben Ziele sind wichtig, und es ist ach wichtig sie im Auge zu behalten. Doch manchmal ändern sich Ziele - zum Beispiel weil Sie Ihre Vorgaben bereits erreicht haben, weil sich die Umstände ändern. Sie sollten daher Ihre Ziele immer wieder überprüfen und bei Bedarf anpassen.
  3. Motivation Sie sind auf sich allein gestellt, arbeiten vielleicht auch alleine. Nicht immer ist das angenehm, wenn Probleme auftauchen. Ein starker Motivator: Machen Sie sichimmer wieder klar, warum sie selbständig sind. Zum Beispiel weil Sie keinen Chef mehr haben oder Ihre Arbeitszeit frei einteilen, sich selbst verwirklichen oder nicht mehr arbeitslos sein wollten.
  4. Wie arbeiten Sie? Analysieren Sie über mehrere Wochen jeden Tag, womit Sie Ihre Zeit herumbringen. Schreiben Sie auf, wo, wann und wie lange Sie effizient arbeiten - und wann, wie oft und wie lange Sie dabei unterbrochen werden - z.B. von Kunden, Mitarbeitern oder Alltagsproblemen. Und verzeichnen Sie auch, wann und wie oft Sie sich selbst unnötig ablenken.
  5. Lohnt es sich? Kontrollieren Sie auch, ob Sie effizient genug arbeiten: Ist der Zeitaufwand für eine Aufgabe angemessen? Kommt am Ende das gewünschte Ergebnis heraus? Verdienen Sie genug für den Zeitaufwand?
  6. Wann Sind Sie besonders produktiv? Auch Ihr persönlicher Biorhythmus ist wichtig - und der ist bei jedem ein wenig anders. Wann arbeiten Sie besonders gut und wann klappt gar nicht? In der Regel sollten Sie den Vormittag für konzentrierte Aufgaben und den Nachmittag für Routinetätigkeiten einplanen.
  7. Prioritäten setzen Welche Ihrer Aufgaben sind wichtig, welche sind dringen? Und welche sind weder wichtig noch dringend? Sie werden feststellen: Manche unwichtigen Aufgaben können Sie genau so gut sein lassen.
  8. Entscheiden Sie konsequent Als Selbständiger müssen Sie alle Entscheidungen selbst treffen - auch die unliebsamen. Schieben Sie wichtige Entscheidungen nicht auf, sondern bringen Sie sie mit Ihren Zielen und Prioritäten in Einklang.
  9. Zeit planen Planen Sie genau, wann Sie welche Aufgaben erledigen wollen und wie viel Zeit Sie dafür brauchen. Schreiben Sie es genau auf: Zuerst die wichtigen und dringenden, dann alle anderen.
  10. Endpunkt planen Gerade für längerfristige Projekte gilt: Definieren Sie einen Endzustand, zum Beispiel die Fertigstellung eines Projekte. Überlegen Sie dann, welche Schritte notwendig sind um diesen zu erreichen.
  11. Pausen machen Es bringt wenig, wenn Sie arbeiten bis zum Umfallen. Planen Sie daher Phasen zur Regeneration ein. Planen Sie die Pausen auch nach Ihrem Biorhythmus, d.h. analysieren Sie vorab, wie
  12. Unvorhergesehenes einplanen Oft passieren Dinge, die Sie gar nicht vorhersehen konnten - zum Beispiel ein kranker Mitarbeiter, ein Kunde der sich beschwert oder defekter Computer. Verplanen Sie dabei nur 60 Prozent Ihrer Zeit, dann haben Sie noch Luft für solche spontan auftretenden Ereignisse.
  13. Der optimale Arbeitsplatz In Ihrer Ablage türmen sich die Papiere? Dann ist Ihr Arbeitsplatz ineffizient eingerichtet. Sie sollten weniger als drei Minuten brauchen, um neu Dokumente, etwa Rechnungen oder Verträge, in Ihr Ordnungssystem einzupflegen. Arbeiten Sie daher auch regelmäßig die Ablage durch.
  14. Waren Sie gut genug? Ist am Ende das gewünschte Ergebnis herausgekommen? Konnten Sie ihre Effizienz steigern? Haben Sie weniger Stress? Wenn nicht, müssen Sie Ihr Zeitmanagement noch besser der Realität anpassen.
  15. Gewohnheiten ändern sich langsam Ärgern Sie sich nicht, wenn es mit dem Zeitmanagement nicht auf Anhieb klappt. Gewohnheiten ändern sich nur langsam, wenn sich eine Gewisse Routine einstellt. Erst mit der Zeit lernen Sie, die Aufgaben, die Sie bewältigen können, realistisch einzuschätzen und Ihre Zeit optimal zu planen.

Fazit: Keine Angst vor dem Home Office

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Bei aller Begeisterung für Home Office und neue Arbeitsformen müssen auch Schattenseiten beachtet werden. Wer zu viel im Home Office arbeitet, fühlt sich möglicherweise von der Außenwelt abgeschnitten. Er hat selten die Gelegenheit zur Interaktion mit anderen Leuten und verpasst somit vielleicht auch tolle Momente zum Netzwerken. Oder er wird schlicht und einfach einsam.


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Nicht wenige haben ja Angst, im Home Office zu vereinsamen und tatsächlich bringt Remote Work neben jeder Menge Vorteile auch viele Nachteile mit sich. Manch einer wird sich in dieser Arbeitsform sogar verlieren. Wer vor der Entscheidung zur Online-Arbeit steht, sollte deshalb gut in sich hineinhören. Wichtig ist gerade bei der Online Arbeit alleine vor dem Computer seine Stärken und Schwächen gut zu kennen und die eigenen Arbeitsabläufe gut organisieren zu können.

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