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Die Wurzeln der LeanStartupMethode – Teil 1: Schlankes Denken & valides Lernen



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Die LeanStartupMethode leitet ihren Namen aus der LeanManufacturing Revolution her, der sogenannten schlanken Produktion, deren Entwicklung auf Toyota und die beiden Japaner Taiichi Ohno und Shigeo Shingo zurückgeführt wird. Schlankes Denken hat einen radikalen Wandel der Wertschöpfungsketten und Fertigungssysteme ausgelöst.

Lean Start up


Hier schreibt für Sie: Eric Ries hat die Lean-Start-Up Methode begründet und populär gemacht. Profil

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Grundsätze der Methode

Zu den Grundsätzen dieser Methode gehören unter anderem die Nutzbarmachung des Wissens, die Eigenverantwortung jedes einzel nen Mitarbeiters, die Verringerung der Losgrößen, JustintimeProduktion, Bestandskontrolle und die Beschleunigung der Zykluszeiten.

Sie führten der Welt den Unterschied zwischen wertschöpfenden Aktivitäten und Verschwendung vor Augen und zeigten, wie sich die Produktqualität von innen nach außen erhöhen lässt. Das LeanStartupKonzept stimmt diese Ideen auf den Kontext ab, in dem Entrepreneure agieren, die ihre Fortschritte anders beurteilen sollten als in anderen Unternehmensbereichen.

Validiert lernen, Verschwendung eliminieren

Fortschritte im verarbeitenden Gewerbe werden an der Produktion von qualitativ hochwertigen physischen Gütern gemessen. Die LeanStartupMethode geht von einer anderen Definition des Begriffs "Fortschritt" aus; wir verstehen darunter validiertes Lernen.

Da der Lernprozess unser Maßstab ist, können wir die enorme Verschwendung erkennen und eliminieren, die unternehmerisches Denken und Handeln beeinträchtigt.

Was leistet eine Entrepreneurship-Theorie?

Eine umfassende Entrepreneurship-Theorie sollte sämtliche Aspekte einer in novativen, risikobehafteten Initiative ansprechen: Vision und Konzept, Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb, Modellübertragung (Scaleup), Part nerschaften und Distribution, Struktur und Organisationsdesign.

Sie sollte StartupInitiativen eine Methode an die Hand geben, Fortschritte im Kontext extremer Unsicherheit zu messen. Sie sollte Entrepreneuren klare Orientierungshilfen für die schwerwiegenden Entscheidungen bieten, denen sie sich gegenüber sehen:

  • Ob und wann sie in Arbeitsabläufe investieren;
  • wie man die Infrastruktur ausgestaltet, plant und bereitstellt;
  • ob man den Weg allein gehen oder eine Partnerschaft anstreben soll;
  • wann man auf Rückmeldungen reagieren und wann man an seiner Vision festhalten sollte;
  • wie und wann man eine Übertragung des Geschäftsmodells in Betracht ziehen sollte.
  • Vor allem aber sollte sie überprüfbare Prognosen ermöglichen.

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