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Die Wurzeln der LeanStartupMethode – Teil 2: Hauptsache produktiv!



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Nehmen wir beispielsweise die Empfehlung, funktionsübergreifende Teams zu bilden und ihnen die Verantwortung für die Meilensteine im Lernprozess zu über tragen, statt streng nach funktionalen Gesichtspunkten Abteilungen einzurichten.


Hier schreibt für Sie:

 

80Eric Ries hat die Lean-Start-Up Methode begründet und populär gemacht.

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Funktionsübergreifende Teams oder funktionale Abteilungen?

Solche funktionalen Abteilungen wären zum Beispiel Marketing, Vertrieb, Informationstechnologie, Personalabteilungen – also alles Bereiche, in denen die Mitarbeiter für gute Leistungen in ihrem Spezialbereich verantwortlich sind.

Gleich ob Sie der Empfehlung zustimmen oder mit Skepsis begegnen, Sie beschließen, sie umzusetzen, und ich bin sicher, dass Sie ziemlich schnell die Rückmeldung von Ihren Teams bekommen, dass der neue Prozess ihre Produktivität beeinträchtigt.

Effizienz durch Durchreichen

Man wird Sie bitten, zur alten Arbeitsweise zurück zukehren, die Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit bot, „ihre Effizienz“ durch Mehrarbeit und Durchreichen der Aufgaben an andere Abteilungen zu erhalten.

Man kann dieses Ergebnis getrost vorhersagen, und nicht nur, weil ich es in vielen Unternehmen gesehen habe. Es handelt sich um eine klare Prognose, die sich auf die „Startphase“ der LeanStartupTheorie bezieht.

Produktiv sein, heißt was geschafft haben?

Wenn Mitarbeiter daran gewöhnt sind, ihre Produktivität lokal zu messen, haben sie das Gefühl, etwas geleistet zu haben, wenn sie ihre Aufgaben einen ganzen Tag lang zu ihrer Zufriedenheit erledigen.

Während meiner Tätigkeit als Programmierer bedeutete das, acht Stunden ohne Unterbrechung zu programmieren. Wenn mir das gelang, war das für mich ein guter Tag.

Eine neue Art, die eigene Produktivität zu messen

Wenn ich dagegen durch Fragen, andersgeartete Prozesse oder, Gott bewahre, Besprechungen aus meinem Trott gerissen wurde, fühlte ich mich schlecht. Was hatte ich an solchen Tagen geschafft?

Codes und Funktionen waren greifbar für mich; ich konnte sie sehen, verstehen, darauf verweisen. Lern prozesse sind dagegen auf frustrierende Weise immateriell. Die LeanStartupMethode verlangt eine neue Art, die eigene Produktivität zu messen.

StartUps brauchen nicht produktiv zu sein

Da Neugründungen oft Produkte und Dienstleistungen entwickeln, die letztlich niemand will, spielt es keine Rolle, ob sie sich an Zeit und Budgetvorgaben halten. Das Ziel eines Startups besteht darin, so schnell wie möglich heraus zufinden, was es anbieten sollte – was Kunden wollen und wofür sie bereit sind zu zahlen.

Mit anderen Worten, die LeanStartupMethode bietet eine neuartige Möglichkeit, die Entwicklung innovativer neuer Produkte zu betrachten; sie legt Wert auf kurze Zykluszeiten, Kundenrückmeldungen, eine weitgreifende Vision und hochgesteckte Ziele – und das alles gleichzeitig.

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