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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einem einzigartigen Buch-Konzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

Offenlegung & Bildrechte: Bildrechte bei Monika B. Paitl.
Redaktionelle Bearbeitung: Dieser Beitrag wurde zur Veröffentlichung auf Best of HR – Berufebilder.de® überarbeitet und inhaltlich für das Format angepasst von Simone Janson. Alle Beiträge von Simone Janson

Hier schreibt für Sie:

103Monika B. Paitl ist Inhaberin der PR-Agentur communications9, war u.a. Assistentin des österreichischen Botschafters bei der OECD und hat die PR diverser Konzerne betreut.communications9 ist die strategischen PR-Agentur für deutsche, österreichische und internationale Keynote Speaker, Trainer und Coaches. Monika B. Paitl war u.a. bei Nissan, Frankreich, für die europäische Pressearbeit zuständig und hat in zahlreichen weiteren internationalen Automobil- und Elektronikkonzernen in Europa und Übersee gearbeitet. Außerdem ist sie ausgebildete Public Relations-Fachwirtin der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing (BAW) und PR-Beraterin der Deutschen Akademie für Public Relations (DAPR). Der Fokus von communications9 liegt neben allen klassischen online- und offline PR-Aktivitäten auf einer strategische Positionierungsberatung. Monika B. Paitl begleitet Autoren auf dem Weg zum richtigen Buch zur richtigen Zeit und ist Expertin für Buch PR. Mehr Informationen unter www.communications9.com Alle Texte von Monika B. Paitl.

Von Wölfen lernen für die Führungsarbeit: 5 Tipps fürs Management – Sein statt Wollen

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Was können Manager von Wölfen über Führung lernen? Vor allem eines: Dass sie mit Authenzität und echtem Sein weiterkommen als mit Druck, Stress und Erwartungen. 5 ungewöhnliche Tipps.

MP und Wolf auf Tisch – IMG_4760 Kopie

Führen lernen von Wölfen

24. Februar 2014. Um 13.00 Uhr verlassen wir Wien in Richtung nördliches Niederösterreich. Ziel unserer Fahrt an diesem strahlenden, sonnigen Vorfrühlingstag ist das Wolfsforschungszentrum Ernstbrunn. Dort erwartet uns ein Nachmittag unter Wölfen. Ein Direktkontakt, mitten im Gehege.

Die Wolf-Experience wurde von der Profilerin Patricia Staniek aus Wien ins Leben gerufen. Gemeinsam mit dem Forschungszentrum Ernstbrunn ermöglicht sie Führungskräften den direkten Kontakt zu Wölfen.

Die Wölfe warten…

Mit jedem Kilometer steigt meine positive Aufregung und Spannung. Ich frage mich: Wie wird es ablaufen? Was für ein Gefühl wird es sein, das Gehege zu betreten? Wie werde ich auf die Wölfe reagieren oder – noch wichtiger – diese auf mich?

Im Forschungszentrum begrüßen uns Prof. Dr. Kurt Kotrschal, der Leiter des Forschungszentrums und Patricia Staniek, die Entwicklerin und Coach der Wolf Experience. Wir sind eine Gruppe von zehn Personen.

 Augenhöhe zu den Wölfen herstellen

Der Besuch beginnt im Seminarraum des Zentrums mit Informationen über das Verhalten der Wölfe und ein paar Sicherheitsinstruktionen. Wir sollen hektische Bewegungen vermeiden, uns selbstsicher bewegen. Wenn wir echten Kontakt aufbauen wollen, bringt Stehen-Bleiben nichts.

Tipp: Text als PDF (bitte Anleitung lesen!) oder zu diesem Text kompletten eKurs bzw, Reihe herunterladen. Aktionen oder News per Newsletter!

Wir müssen Augenhöhe herstellen, indem wir in die Hocke gehen und den Boden berühren. Nach einem letzten Sicherheitscheck – lange Haare hochstecken, alles was Plüsch oder Fell ist an der Kleidung abnehmen, den Schmuck entfernen – marschieren wir mit den erfahrenen Mitarbeitern des Forschungszentrums rund um Prof. Kotrschal und Patricia Staniek los in Richtung Gehege. Die Wölfe warten.

Erste Direktkontakte

Als wir uns dem umzäunten großen Areal nähern, traben sofort drei Wölfe an. Sie kommen nahe zum Zaun und beobachten uns. Sehr intensive Blicke sind das, aus wunderschönen gelb-braun bis grün-gesprenkelten Augen. Ich habe nun doch ein leicht mulmiges Gefühl, aber die Freude, hier gleich eine Grenzerfahrung machen zu dürfen, überwiegt.

Im Gänsemarsch betreten wir das Gehege und stellen uns – wie instruiert – in einem Halbkreis auf. Nun gewöhnen sich die Wölfe an uns, und wir an die Wölfe. Die ersten „tapferen“ der Gruppe gehen schon in die Hocke. Ich folge diesem Beispiel.

Nur nichts erwarten

Plötzlich überkommt mich große Ruhe. Ich erwarte nichts, bin ganz im Moment, genieße die Sonne und schließe einen Moment kurz die Augen. Plötzlich spüre ich eine Berührung an meiner ausgestreckten Hand, eine feuchte Schnauze hat sich herangewagt und schnüffelt an meinen Fingern.

Ich öffne die Augen und vor mir steht Nanuk – der Leitwolf des Rudels. Er blickt mir in die Augen, ich in seine. Was für ein unglaublicher Moment. Instinktiv habe ich das gemacht, was im Umgang mit den scheuen Wesen, die Wölfe nun mal sind, richtig ist. Nichts erwarten, kein Dominanz-Gehaben an den Tage legen, sie nicht anlocken wollen. Gar nichts wollen. Loslassen und im Moment sein. Dann und nur dann nähern sie sich an.

Der Wolf als Spiegel unserer Persönlichkeit

Was für eine Lektion! Und genau darum geht es bei dieser Wolf-Experience. Wir dürfen durch die Wölfe lernen, dass nicht wir bestimmen, was passiert. Wölfe streicheln und einen schönen Nachmittag verbringen, ist nicht das wirkliche Ziel dieser Erfahrung.

Vielmehr geht es darum, unser eigenes Verhalten in der Gesellschaft und im Business besser kennenzulernen. Die Wölfe, mit ihrer Scheue und Sensibilität sind hier ein perfekter Spiegel.

Aufhören zu wollen!

Wer unbedingt – ich will, ich will – den Wolfskontakt herbeizuzwingen versucht, wird wahrscheinlich keinen bekommen. Egal ob Manager oder bekannter Politiker, PR-Beraterin oder Journalist, im Wolfsgehege sind wir alle eins. Die Wölfe entscheiden, ob sie uns nahekommen wollen oder nicht.

Meine persönliche Sternstunde an diesem Nachmittag: Als ein Wolf sich mir nähert und seine Vorderpfote auf meine linke ausgestreckte Hand legt. Ich habe keine Angst, nur große Freude über diesen Vertrauensbeweis. Selten habe ich mich so eins mit der Natur und vor allem mit mir selber gefühlt wie in diesem Moment.

Wolf-Experience

Perfekte Team-Arbeit

Die Tiere leben in hochkomplexen sozialen Strukturen und arbeiten aufgrund exzellenter Kommunikation perfekt im Team.

Führungskräfte können daraus viel betreffend das Zusammenwirken ihrer Mitarbeiter am Arbeitsplatz und für eine erfolgreiche Unternehmungsführung mitnehmen. Zentrale Fragen sind: Wie kooperieren Wölfe, wie lösen sie Konflikte und Probleme, wie kommt ein Rudel an ein Ziel?

5 Dinge, die Manager von Wölfen lernen können

  1. Aufmerksamkeit: Durch den Fokus auf diese außergewöhnliche Situation sind die Menschen zeitlich in der Gegenwart. Durch die Aufmerksamkeit bekommen Sie das, was bei den Wölfen oder bei den anderen passiert, sehr bewusst mit!
  2. Interaktion: Die Teilnehmer lernen, sich angemessen im Umgang mit diesen scheuen Tieren zu verhalten. Dieses Wissen über innere und äußere Haltung, – sich in der Situation bewusst, aufmerksam und angemessen zu benehmen, ist ein wesentliches Learning für den Berufsalltag.
  3. Wissen erleben und integrieren: In kurzen theoretischen Inputsequenzen von Prof. Kotrschal und Patricia Staniek erfahren die Teilnehmer vieles über das Verhalten des Wolfes und des Menschen im Rudel, welches sie dann bei sich selber, an den Wölfen und am Verhalten der Gruppe beobachten können!
  4. Feedback und Reflexion der anderen Art: Die Wölfe zeigen Ihnen, wie Sie dran sind! In der Begegnung, durch die Interaktion mit dem Wolf, bekommen Sie Ihr Verhalten gespiegelt. Patricia Staniek, Profilerin und Coach gibt Ihnen ehrliches Feedback, zeigt Ihnen Ihre Verhaltensweisen, hilft Ihnen Ihre innere und äußere Haltung angemessen im Kommunikationskontext zu verändern.
  5. Erlebnis und Effekt: Die Wolf Experience wird von den Teilnehmern sehr emotionalisierend im positiven Sinne wahrgenommen. Die Erinnerung an die Wolf Experience ist nachhaltig, die Metapher und Bilder werden in den Alltag mitgenommen!

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9 Antworten zu “Von Wölfen lernen für die Führungsarbeit: 5 Tipps fürs Management – Sein statt Wollen”

  1. RT @ElisabethMotsch: Mit Wölfen Führungsarbeit lernen mit #@StaniekPatricia – toller Artikel von #@communications9 von #Monika Paitl http…

  2. Fortsetzung meines persönlichen Berichtes über die Wolf-Experience. #Patricia #Staniek. #Wölfe. #Manager #Profiling

  3. So habe ich die #Wolf-Experience erlebt.
    via @SimoneJanson.
    #Patricia Staniek #Wölfe

  4. Von Wölfen lernen für die Führungsarbeit – Teil 2: 5 Tipps fürs Wolfs-Management: Die Wolf-Exp… #Beruf #Bildung

  5. Von Wölfen lernen für die Führungsarbeit – Teil 2: 5 Tipps fürs Wolfs-Management –

  6. RT @SimoneJanson: Von Wölfen lernen für die Führungsarbeit – Teil 1: Sein statt Wollen –

  7. RT @SimoneJanson: Von Wölfen lernen für die Führungsarbeit – Teil 1: Sein statt Wollen –

  8. Von Wölfen lernen für die Führungsarbeit – Teil 1: Sein statt Wollen: 24. Februar 2014. Um 13…. #Beruf #Bildung

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