Wissenschaftlich arbeiten in 8 Schritten: Mehr Erfolg in Studium und Beruf


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Ob Hausarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten oder sogar eine Promotion: Wissenschaftliches Arbeiten gehört zu den grundlegenden Fähigkeiten, die man während eines Studiums erwerben sollte. Und deren Wichtigkeit oft unterschätzt wird. wissenschaftlich-arbeiten

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Simone Janson Simone JansonSimone Janson ist Verlegerindeutsche Top20 Bloggerin und Beraterin für HR-Kommunikation.

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Warum ist wissenschaftliches Schreiben wichtig?

Denn wissenschaftliche Arbeitstechniken sind eben nicht für eine Karriere in der Wissenschaft nützlich, sondern auch in vielen anderen Berufen gefragt. Wer erfolgreich sein will, sollte es beherrschen, Konzepte zu erstellen, Thesen zu gliedern, Argumente schriftlich auszuformulieren und zu belegen sowie korrekt zu zitieren.

Doch genau diese zahlreichen formalen Hürden sind für viele Studierende eine Hausforderung. Als Beispiel sei hier nur die Zitierweise genannt, die je nach Fachbereich erheblich divergieren kann – Verwirrung vorprogrammiert. Sich hier umfassend einzuarbeiten, dazu fehlt Studierenden häufig die Zeit. Denn im verschulten Bachelor-System bleibt vieles auf der Strecke – nicht zuletzt auch die fundierte wissenschaftliche Auseinandersetzung mit einer Fragestellung, die einen wirklich interessiert.

Irgendwie kommt man schon durch?

Daher hangeln sich viele irgendwie durch Haus- und Abschlussarbeiten. Oder sie greifen auf unseriöse Dienstleister zurück, die ihnen zwar die unliebsame Arbeit abnehmen, aber werden dadurch auch erpressbar. Wie nachteilig sich solche Jugendsünden auswirken können, haben Fälle wie der von Karl-Theodor zu Guttenberg, Anette Schavan und diverser andere Politiker gezeigt, denen zum Teil nach Jahrzehnten ihr Doktortitel aberkannt wurde und die zurücktreten mussten.

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Besser wäre es daher, sich einmal grundlegend und fundiert mit dem Thema wissenschaftliches Arbeiten auseinanderzusetzen, bis man dieses sozusagen im Schlaf beherrscht. Wenn die Hochschulen hier keine ausreichende Betreuung anbieten, kann auch ein privates Mentoring oder Coaching helfen, das wissenschaftlich Arbeiten Schritt für Schritt zu erlernen. Ein Überblick, worauf es bei den Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens ankommt:

Schritt 1: Das Thema finden und eingrenzen

Am Anfang steht immer die Themenfindung. In der Regel ist der Rahmen durch die Lehrveranstaltung bereits vorgegeben. Oft ist die detaillierte Abhandlung eines kleinen Teilbereichs für eine wissenschaftliche Bearbeitung besser geeignet, während oberflächliche Texte gerne schlechter bewertet werden. Das Thema sollte außerdem in der vorgegebenen Zeit zu bewältigen und daher nicht zu umfangreich sein. Sinnvoll: Im Gespräch mit dem Betreuer das Thema genau eingrenzen und so Missverständnisse vermeiden.

Achtung: Die Wichtigkeit einer genauen Themenwahl und auch der Forschungsfrage (siehe nächster Schritt) wird oft unterschätzt: Je genauer das Thema abgegrenzt wird, desto leichter fällt hinterher das Gliedern und Verfassen der Arbeit.

Schritt 2: Die Forschungsfrage und -methode herausarbeiten

Steht das Thema erst einmal fest, sollte im nächsten Schritt die Forschungsfrage- und Methode gefunden werden, damit man weiß, wie man das Thema bearbeiten muss. Alle Einfälle sollten protokolliert und nach Relevanz bewertet werden. Dabei helfen Methoden wieBrainstorming, Cluster, Mind- und Concept-Maps.

Aufgrund dieser Sammlung wird eine These formuliert, die es im Zuge der wissenschaftlichen Arbeit zu überprüfen gilt – die zentrale Forschungsfrage. Aus dieser ergibt sich die Methodik: Von Literaturarbeiten spricht man, wenn man eine Fragestellung aufgrund vorhandener Fachliteratur beantworten kann. Von einer empirischen Arbeit spricht man dann, wenn eigene Daten gesammelt werden, um die Frage zu beantworten. Das geschieht mithilfe von Datenerhebungsmethoden (Experiment, Fragebogen, Beobachtung, Feldforschung, Analysen).

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Schritt 3: Literatursuche

Neben der Themenwahl und dem Herausarbeiten der Forschungsfrage steht die Suche nach der Fachliteratur. Sie ist notwendig, um den theoretischen Rahmen abzustecken. Unter Fachliteratur versteht man üblicherweise frühere Forschungsergebnisse und Fachpublikationen; populärwissenschaftliche Texte solltest Du hingegen nicht nutzen. Es ist ratsam, die Rechercheergebnisse in einer Liste zusammenzufassen, um den Überblick zu behalten.

Geeignete Literatur findet sich in Fach- und Universitätsbibliotheken. Dabei sollte man nicht nur die Online- sondern auch den Schlagwortkataloge der Bibliothek nutzen, denn ältere Werke sind in den Onlinekatalogen häufig nicht aufgeführt. Nationale und internationale Gesamtkataloge leisten hinsichtlich der Literatursuche ebenfalls gute Dienste.

Hilfreich, um z.B. Zeitschriftenartikel zu finden, sind Bibliographien, Verzeichnisse oder Fachpublikationen, in denen Literaturnachweise aufgelistet sind. Auch im Internet lassen sich viele Quellen finden, allerdings sollte deren Wissenschaftlichkeit überprüft werden.


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