EnglishGerman

Wirtschaftskrise: Wo gibt es noch sichere Jobs?


Top100 & größtes englisches Blog zum deutschen Arbeitsmarkt (Quellen: DIE ZEIT, Wikipedia, Blogger-Relevanz-Index) mit News-Dienst Best of HR. Wir begleiten Kunden seit 15 Jahren im Wandel der Arbeitswelt - mit Beratung, Seminaren & passenden Locations.
Bildrechte: Bildmaterial erstellt von Simone Janson | Best of HR - Berufebilder.de

Alle reden von Wirtschaftskrise, die Angst vor Entlassung und Jobverlust geht um. Doch nicht überall ist die Lage wirklich so schlecht. In einigen Bereichen gibt es sogar mehr Stellenangebote als im Jahr zuvor. Wir sagen Ihnen, in welche Branchen die Jobs relativ sicher sind.


Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

Profil


Update

Dieser Beiträg enthält Inhalte und Angaben, die möglicherweise nicht mehr aktuell sind, z.B. aufgrund gesetzlicher oder statistischer Veränderungen. Weil er dennoch hilfreich sein kann, einen Überblick zum Thema zu bekommen, stellen wir ihn Ihnen weiterhin zur Verfügung.

30 – 50 Millionen Arbeitslose?

Eine Horrormeldung jagt die andere: Nach Prognosen der Internationale Arbeitsorganisation (ILO) könnte es bis Ende 2009 weltweit 30-50 Millionen mehr Arbeitslose geben. Für Deutschland bedeutet das, dass etwa 750 000 mehr Menschen ohne Job sein werden, so die Prognose des Instituts für Weltwirtschaft an der Universität Kiel.

Betroffen ist vor allem die Industrie: Sie ist stark von der Exportwirtschaft und Bankkrediten für neue Finanzierungen abhängig. So rechnet ganz konkret der Verband der derzeit arg gebeutelt Automobilindustrie (VDA) für seine Branche bereits Mitte des Jahres mit Entlassungen.

Die Angst um den Arbeitsplatz geht um

Kein Wunder also, dass die Angst um den eigenen Arbeitsplatz so groß ist wie noch nie. Doch auch wenn man es kaum glauben mag: Trotz Krise gibt auch Positives vom Arbeitsmarkt zu berichten: So will die Fast-Food-Kette McDonald’s in Europa 240 neue Filialen mit 12.000 Arbeitsplätzen schaffen.

Autobauer BMW schließt für 2009 erstmal betriebsbedingte Kündigungen aus, musste dafür aber zahlreiche Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken. Und der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit zeigt, trotz rückläufiger Gesamttendenzen, dass die Fachkräfte auch weiterhin gesucht sind.

Höhere Nachfrage im Gesundheitswesen

So stieg im Gesundheits- und Sozialwesen die Nachfrage nach Fachpersonal gegenüber dem Vorjahr weiter an – um 75 Prozent bei den Altenpflegern und 18 Prozent bei den Krankenschwestern, Sprechstundenhilfen und Masseuren.

Nur ganz leicht zurückgegangen sind hingegen die Stellenangebote für Ingenieure, Handwerker oder Datenverarbeitungsfachleute.

Prognose: Welche Jobs sind sicher?

Auch wenn sich aus der derzeitigen Lage am Arbeitsmarkt keine todsicheren Prognosen ableiten lassen, gehen Experten davon aus, dass sich einige dieser Trends auch in Zukunft fortsetzen werden: Je höher die durch Aus- und Weiterbildungen erworbene Qualifikation, desto höher die Wahrscheinlichkeit, auch in Zukunft einen Job zu finden.

Vor allem im Gesundheits- und Pflegebereich werden auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Arbeitskräfte gesucht. Und generell wird die Nachfrage in der Industrie eher abnehmen, während sie im Dienstleistungssektor noch zunimmt.

Diese Jobs sind krisensicher

Natürlich kann niemand wirklich voraussagen, wohin die wirtschaftliche Entwicklung gehen wird. Allerdings gibt es einige Jobs, die nach Expertenmeinung als krisensicher gelten:

  1. Gesundheitsbereich: Gesundheit und Wellness gilt als der Zukunftstrend. Daher werden Fachkräfte mit entsprechender Ausbildung wohl immer gefragt sein.
  2. Pflege: Die Deutschen werden immer älter. Daher brauchen wir auch immer mehr Pflegekräfte. Leider ist die Bezahlung eher schlecht.
  3. Friseur: Zu die Dienstleistungsberufen mit Zukunft zählt auch der Friseur: Nicht nur, weil immer Haare geschnitten werden müssen, sondern weil eine gute Beratung zum richtigen Style immer wichtiger werden.
  4. Buchhalter: Dank der Vielzahl von gesetzlichen Regelungen bleibt Buchhaltung ein kompliziertes Geschäft – und gesucht werden auch weiterhin Fachkräfte, die es beherrschen.
  5. IT-Fachleute: Auch gut ausgebildete IT-Fachkräfte müssen sich in Zukunft wohl weniger Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen als andere.
  6. Berufsberater: Berufsanfängern stehen heute immer mehr Jobmöglichkeiten zur Verfügung, da fällt die Auswahl schwer. Daher haben auch Berufsberater gut zu tun.
  7. Persönliche Dienstleistung: Noch ist das relativ unbekannt, aber immer mehr Leute werden sich in Zukunft persönliche Hilfe holen, um die Anforderungen des Alltags zu bewältigen: Der persönliche Wellnesscoach, Preisberater oder die Haushaltshilfe sind im Kommen.
  8. Eher Trübe: Bankkaufleute: Bankenkrise – dementsprechend bauen Banken auch gerade Stellen ab und so ist die Situation gerade für Bankkaufleute eher schlecht.
  9. Ganz schlecht: Hilfskräfte. Immer schlecher wird der Markt für ungelernte Kräfte, etwa Lagerarbeiter. Denn: Je geringer die Qualifikation, desto schlechter die Jobaussichten.

Mehr Informationen? Nutzen Sie unsere E-Kurse & persönliche Beratung


E-Kurse Beratungberufebilder

Der Debatten-Monitor bündelt das Feedback von 2 Mio. Nutzern auf 100 Social-Media-Kanälen (Übersicht) zu unseren Beiträgen. Sie wollen hier kommentieren? Bitte die Debatten-Regeln einhalten, Beiträge müssen freigeschaltet werden. Fotos sind via Gravatar möglich, Ihre eMail-Adresse bleibt geheim.

Feedback-Statistik:

  1. 80 Leser nach Google Analytics
  2. 2 mal Feedback insgesamt
  3. Debatte zu diesem Beitrag folgen
  4. Allen Debatten folgen
  5. Debatten per eMail abonnieren (Link hier eintragen!)

Meistdiskutiert letzter Monat:

  1. dadurch, dass der grundwehrdienst ab sommer abgeschaft wurde, müssen diese durch zeitsoldaten ersetzt werden. das sind dann vermutlich so 25000 stellen… 25000 sichere arbetisplätze!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.